Neue Kommentare

Stipe Gojun zu „La Vérité” Hirokazu Kore-eda und der Mythos Familie : Ach, wie gern würde ich heute ins Kino gehen. Ob...
Frank-Peter Hansen zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Im Spätherbst letzten Jahres anlässlich einer S...
bbk berlin zu Dortmund geht neue Wege bei der Kunst-Förderung: Die Berliner Künstler*innen freut es sehr, dass ...
Markus Semm zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Sehen Sie: Der Unterschied zw. Heidegger und Cass...
Karin Schneider zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Ein großartiger Artikel! Stefan Diebitz schafft ...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Hamburgs schönste Fassade wird prämiert

Drucken
Montag, den 08. März 2010 um 14:35 Uhr
Das Denkmalschutzamt und die Landesinnung der Gebäudereiniger Hamburg rufen alle Hamburger Hauseigentümer auf, sich bis zum 30. April 2010 mit ihren schön restaurierten Gebäuden um den „Fassadenpreis – Hamburgs schönste Fassade“ zu bewerben. Mit dem Preis soll der Einsatz privater Hausbesitzer belohnt werden, die ihr Gebäude in den vergangenen zwei Jahren vorbildhaft restauriert und damit zur Bewahrung kultureller Werte und zur Verschönerung des Stadtbildes beigetragen haben.

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens richtete die Landesinnung der Gebäudereiniger Hamburg im Jubiläumsjahr 1989 die Stiftung eines Kulturpreises ein, der seitdem alle zwei Jahre ausgelobt wird. Mit der Prämierung von besonders gut instand gesetzten Fassaden soll erreicht werden, dass der Renovierung und Restaurierung von Fassaden noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als bisher.

Der Hamburger Fassadenpreis:
Auszeichnung für Qualität
Schön restaurierte Fassaden rücken Hamburgs Baudenkmäler ins Bewusstsein der Öffentlichkeit – ob Rathaus, Kontorhäuser oder Deichtorhallen, ob gründerzeitliche Villa oder Wohnsiedlung der 20er Jahre. Die Landesinnung der Gebäudereiniger stiftet daher seit 1989 alle zwei Jahre einen Preis für die am besten sanierten Fassaden der Stadt. In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Denkmalschutzamt werden dabei besonders qualitätvolle Ergebnisse prämiert, die als Vorbilder wirken oder
auch Anregungen für neue technische Lösungen geben können.

Entwicklungen der Fassadensanierung
In den späten 60er Jahren wurden ganze gründerzeitliche Wohnquartiere wie Harvestehude oder Ottensen mit neuen, buntfarbigen Anstrichen aufgewertet.
Inzwischen haben sich die Methoden der Fassadenbehandlung weiterentwickelt. Verstärkt haben sich die Ansprüche an die behutsame Reinigung und Erhaltung der Originalsubstanz aber auch an die historische Rekonstruktion. Oft werden
sogar Befunduntersuchungen vor genommen, um die originale Farbigkeit festzustellen, und mit Hilfe alter Bauzeichnungen kommt man den gestalterischen Details auf die Spur. Aus solchen historischen Quellen kann sich dann ein Konzept
für Sanierungsmaßnahmen ergeben. Zunehmende Bedeutung gewinnt auch die Frage nach ästhetisch und denkmalpfl egerisch verträglichen Lösungen für nachträgliche Wärme dämmungen.

Wettbewerbsbedingungen
Zur Teilnahme aufgerufen sind alle privaten und öffentlichen Hauseigentümer in Hamburg. Die Preise werden objektbezogen vergeben, d.h. sie müssen für die Erhaltung des ausgezeichneten Gebäudes verwendet werden. Gesucht werden Objekte, deren Fassaden innerhalb der vergangenen zwei Jahre durch fach- und sachgerechte
Maßnahmen und unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte hervorragend
instand gesetzt wurden.
Vorschläge können bis zum 30. April 2010 formlos eingereicht werden bei der Landesinnung der Gebäudereiniger Hamburg,
Bei Schuldts Stift 3, 20355 Hamburg, Tel.:(040 - 3529 54
oder beim
Denkmalschutzamt der Freien und Hansestadt Hamburg, Imstedt 20, 20081 Hamburg, Tel.: 040 - 42863 2737

Quelle: Denkmalschutzamt

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Hamburgs schönste Fassade wird prämiert

Mehr auf KulturPort.De

BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin
 BuchDruckKunst 2020 – Das Magazin



Menschen, Bücher, Sensationen: An diesem Wochenende, vom 27. bis 29. März 2020, sollte die renommierte BuchDruckKunst im Museum der Arbeit stattfinden. Ein Hig [ ... ]



Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung
 Eoin Moore und Anika Wangard – eine Begegnung



Eigentlich bin ich nicht besonders scharf auf Krimis. Wenn sie allerdings sehr gut sind, relativiert sich das. Wahrscheinlich befinde ich mich tief im Mainstream [ ... ]



„Waves” – Trey Edward Shults’ Opulenz der Emotionen
 „Waves” – Trey Edward Shults’ Opulenz der Emotionen



„Waves” ist ein visuell waghalsiger Kraftakt, überwältigend, mitreißend, voller Zärtlichkeit, trügerischer Hoffnungen und zerborstener Träume. US-Regis [ ... ]



Egon Friedell: Der Schatten der Antike
 Egon Friedell: Der Schatten der Antike



82 Jahre nach dem Freitod Egon Friedells liegt – endlich! – das letzte Kapitel seiner „Kulturgeschichte des Altertums“ vor, und jeder, dem die Gedanken d [ ... ]



Horst Hansen Trio: Live in Japan
 Horst Hansen Trio: Live in Japan



Nix da Japan – Krefeld (クレーフェルト). In solchen pandemischen Zeiten reist man nicht und wenn, dann nur virtuell. Spielerisch, alles ist spielerisch  [ ... ]



Literarische Neuentdeckung aus alter lettischer Zeit: Das Prosapoem „Straumēni“
 Literarische Neuentdeckung aus alter lettischer Zeit: Das Prosapoem „Straumēni“



Was für ein Glücksfall: Ein Antiquariatsfund in Rīga führte 2018 dazu, dass das Prosapoem „Straumēni“ von Edvarts Virza nun auch für deutschsprachige L [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.