Werbung

Neue Kommentare

Martin Zopick zu „Nocturnal Animals” – Rachethriller als bittere Selbsterkenntnis : Der zweite Film von Tom Ford und der ist gar nich...
Michaela zu „Midsommar”. Die sonnendurchfluteten Abgründe des Ari Aster: Einer der magnetisierendsten Filme, die ich seit ...
Hampus Jeppsson zu „Der Distelfink“. Kühle Eleganz als Metapher für Schmerz: Interessant. Ein sehr guter Roman, dessen Verfilm...
Elvana Indergand zu Snøhetta: Architektur – Landschaft – Interieur: Ich bin begeistert von der Biblioteca Alexandrina...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Hamburgs schönste Fassade wird prämiert

Drucken
Montag, den 08. März 2010 um 14:35 Uhr
Das Denkmalschutzamt und die Landesinnung der Gebäudereiniger Hamburg rufen alle Hamburger Hauseigentümer auf, sich bis zum 30. April 2010 mit ihren schön restaurierten Gebäuden um den „Fassadenpreis – Hamburgs schönste Fassade“ zu bewerben. Mit dem Preis soll der Einsatz privater Hausbesitzer belohnt werden, die ihr Gebäude in den vergangenen zwei Jahren vorbildhaft restauriert und damit zur Bewahrung kultureller Werte und zur Verschönerung des Stadtbildes beigetragen haben.

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens richtete die Landesinnung der Gebäudereiniger Hamburg im Jubiläumsjahr 1989 die Stiftung eines Kulturpreises ein, der seitdem alle zwei Jahre ausgelobt wird. Mit der Prämierung von besonders gut instand gesetzten Fassaden soll erreicht werden, dass der Renovierung und Restaurierung von Fassaden noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als bisher.

Der Hamburger Fassadenpreis:
Auszeichnung für Qualität
Schön restaurierte Fassaden rücken Hamburgs Baudenkmäler ins Bewusstsein der Öffentlichkeit – ob Rathaus, Kontorhäuser oder Deichtorhallen, ob gründerzeitliche Villa oder Wohnsiedlung der 20er Jahre. Die Landesinnung der Gebäudereiniger stiftet daher seit 1989 alle zwei Jahre einen Preis für die am besten sanierten Fassaden der Stadt. In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Denkmalschutzamt werden dabei besonders qualitätvolle Ergebnisse prämiert, die als Vorbilder wirken oder
auch Anregungen für neue technische Lösungen geben können.

Entwicklungen der Fassadensanierung
In den späten 60er Jahren wurden ganze gründerzeitliche Wohnquartiere wie Harvestehude oder Ottensen mit neuen, buntfarbigen Anstrichen aufgewertet.
Inzwischen haben sich die Methoden der Fassadenbehandlung weiterentwickelt. Verstärkt haben sich die Ansprüche an die behutsame Reinigung und Erhaltung der Originalsubstanz aber auch an die historische Rekonstruktion. Oft werden
sogar Befunduntersuchungen vor genommen, um die originale Farbigkeit festzustellen, und mit Hilfe alter Bauzeichnungen kommt man den gestalterischen Details auf die Spur. Aus solchen historischen Quellen kann sich dann ein Konzept
für Sanierungsmaßnahmen ergeben. Zunehmende Bedeutung gewinnt auch die Frage nach ästhetisch und denkmalpfl egerisch verträglichen Lösungen für nachträgliche Wärme dämmungen.

Wettbewerbsbedingungen
Zur Teilnahme aufgerufen sind alle privaten und öffentlichen Hauseigentümer in Hamburg. Die Preise werden objektbezogen vergeben, d.h. sie müssen für die Erhaltung des ausgezeichneten Gebäudes verwendet werden. Gesucht werden Objekte, deren Fassaden innerhalb der vergangenen zwei Jahre durch fach- und sachgerechte
Maßnahmen und unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte hervorragend
instand gesetzt wurden.
Vorschläge können bis zum 30. April 2010 formlos eingereicht werden bei der Landesinnung der Gebäudereiniger Hamburg,
Bei Schuldts Stift 3, 20355 Hamburg, Tel.:(040 - 3529 54
oder beim
Denkmalschutzamt der Freien und Hansestadt Hamburg, Imstedt 20, 20081 Hamburg, Tel.: 040 - 42863 2737

Quelle: Denkmalschutzamt

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Hamburgs schönste Fassade wird prämiert

Mehr auf KulturPort.De

„The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms
 „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms



Vorbei der fiebrige Glamour und die trügerische Romantisierung von „Good Fellas”, Verbrechen ist in „The Irishman” ein eher eintönig sorgenvolles Metie [ ... ]



Still in the Woods: Flying Waves
 Still in the Woods: Flying Waves



Schon in einer vorangegangenen KulturPort.De-Besprechung zum ersten Album (Rootless Tree) von „Still in the Woods“ kam das bemerkenswerte Potential der Band  [ ... ]



„Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona
 „Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona



Ein ungewöhnlich schönes Ambiente, ganz erstaunliche Stimmen und ein Spaßfaktor, wie er in der klassischen Musik wohl einmalig ist: Der „Halloween“-Sänge [ ... ]



Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel
 Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel



Die Bibel, sagt Arno Schmidt irgendwo, sei „ein unordentliches Buch mit 50.000 Textvarianten“. Auch wenn diese Zahl groß klingt – damit hat er gewiss noch [ ... ]



Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer
 Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer



Es war die Zeit, in der die Malerei totgesagt war. Jeder, der sich zur Avantgarde zählte, suchte den Ausstieg aus dem Bild. Jeder? Nein. Vier junge Maler dachte [ ... ]



Christian Frentzen: First Encounter
 Christian Frentzen: First Encounter



Hat Modern Jazz noch eine Zukunft? Oder ist seine Wiederbelebung ein Griff in die Mottenkiste? Nein: Der Kölner Pianist Christian Frentzen zeigt auf seinem Deb [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.