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Gino Leineweber wurde gestern auf der Mitgliederversammlung der Hamburger Autorenvereinigung für zwei weitere Jahre einstimmig zum Vorsitzenden wieder gewählt. Auch Gerlind Fischer-Diehl wurde als stellvertretende Vorsitzende im Amt bestätigt und ist nun das einzige Vorstandsmitglied aus der Gründergeneration.
Nicht wieder kandidiert hat die Schatzmeisterin Barbara Ahrons. Die Bürgerschaftsabgeordnete sorgte über viele Jahre für geordnete Finanzen und wollte ebenso wie Gisela Knappe und Ellen Sell Platz für eine Verjüngung des Vorstandes schaffen. Auf Vorschlag des Vorsitzenden wurden die Schriftstellerinnen Anke Gebert und Verena Rabe sowie Andreas Wilhelm von den Mitgliedern neu in den Vorstand delegiert.

 

Gino Leineweber konnte eine erfolgreiche Bilanz des Hamburger Schriftstellerverbandes vorweisen. Vor allem die beiden von der Autorenvereinigung und von Hannelore und Helmut Greve gestifteten Literaturpreise haben Hamburg in der deutschsprachigen  Literaturszene eine besondere Aufmerksamkeit geschaffen.
 

Für den Wettbewerbspreis (Kurzgeschichten), den Walter-Kempowski-Literaturpreis, der im September verliehen wird, sind über 500 Einsendungen aus Deutschland sowie aus Österreich, Schweiz, Spanien, Schweden und Frankreich eingegangen.

Der „Hannelore Greve Literaturpreis“, der alle 2 Jahre im Wechsel mit dem „Walter Kempowski Literaturpreis“ vergeben wird, ging 2008 an Arno Surminski. Zuvor an Siegfried Lenz (2004) und Hans Pleschinski (2006). Dieser Preis ist mit 25.000 € einer der höchst dotierten Literaturpreise in Deutschland.
 

Dem Schriftsteller Walter Kempowski, der Ehrenmitglied der Hamburger Autorenvereinigung war, fühlt sich die Vereinigung sehr verbunden. Gino Leineweber wird zusammen mit Arnim Sandig am 29. April anlässlich des 80. Geburtstages des 2007 verstorbenen Künstlers eine Gedenkveranstaltung in der Freien Akademie der Künste veranstalten. Leineweber:
„Wir beide waren der Meinung, dass Kempowski mit Hamburg viel verband und wir nicht allein Rostock das Feld überlassen sollten.“

Sehr kritische Stimmen gab es zu dem Versuch des amerikanischen Internetkonzerns „Google“, den Schriftstellern Urheberrechte für alte und zum Teil vergriffene Werke für einen Spottpreis abzukaufen. Sybil Gräfin Schönfeldt will diese Diskussion auch in die Hamburger Autorenschaft tragen. Vorstand und Mitgliederversammlung werden sich umgehend mit dieser Frage beschäftigen.

Die Hamburger Autorenvereinigung wurde vor über 30 Jahren von der heutigen Ehren-vorsitzenden Renate Fiedler-Winter gegründet. Mit Siegfried Lenz, Günter Kunert und Arno Surminski gehören ihr führende Schriftstellerköpfe Deutschlands an.

Quelle: Hamburger Autorenvereinigung

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