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Hommage an Ara Gülers Istanbul

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Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 11:19 Uhr
Das Filmfestival Türkei/Deutschland in Nürnberg freut sich sehr, in diesem Jahr den international bekannten Magnum-Fotografen Ara Güler mit seinen schwarz-weiß Fotos über die Stadt Istanbul ausstellen zu können. Die Fotografien - einzigartige Zeitdokumente der europäischen Kulturhauptstadt Istanbul – von den 50er Jahren bis heute -, wurden von Ara Güler selbst ausgewählt und exklusiv für die Nürnberger Ausstellung vorbereitet.

„Wenn ich die Hagia Sophia fotografiere, ist für mich der Mensch, der gerade an ihr vorbeiläuft, am wichtigsten ”, so Güler zu seinem Werk über die Stadt.

Dabei machte Ara Gülers scharfer Blick für das Menschliche im Alltag ihn schon früh zur Legende: 1961 wählte ihn das englische Magazin „Photography Annual“ zu einem der sieben besten Fotografen weltweit, 1962 bekam er den Preis „Master of Leica“ und vor zehn Jahren wurde er in der Türkei zum „Fotograf des Jahrhunderts“ gekürt.

Ara Güler, Sohn einer armenischen Apothekerfamilie, wurde 1928 in Istanbul geboren. Seit Kindheitstagen ist er vom Kino fasziniert und besuchte Theaterkurse des Regisseurs Muhsin Ertuğrul. Später studierte er Volkswirtschaft. Seine Karriere als Fotojournalist begann 1950 bei der Zeitung „Yeni Istanbul“. Danach ging es steil bergauf: Er arbeitete als Nahostkorrespondent für internationale Magazine wie Time Life oder Stern und wurde Mitglied der Agentur „Magnum Photos“. Prominente wie Alfred Hitchcock, Maria Callas, Indira Gandhi, Pablo Picasso oder Salvador Dali gehörten zu seiner Klientel. Aber seine große Liebe galt immer der Metropole am Bosporus. Im Zentrum stehen dabei die Menschen. Er zeigt uns alltägliche Straßenszenen, Händler und Fischer, Kinder und Alte.

Dabei vertraut der Autodidakt auf sein Gespür: Nicht die Technik zählt, sondern das geschulte Auge dahinter.

Der 81-Jährige lebt und arbeitet in Istanbul und fotografiert weitgehend mit einer Leica in schwarz-weiß.

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