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Zum Abschluss der Lessingtage am Thalia Theater Hamburg hat heute Senatorin Prof. Dr. Karin v. Welck dem Journalisten und Autoren Klaus Harpprecht den Lessing-Preis 2009 der Freien und Hansestadt Hamburg übergeben.
Senatorin v. Welck: „Klaus Harpprecht hat, wie kaum ein zweiter in diesem Land, publizistisch, politisch und schriftstellerisch die kulturelle Entwicklung der Bundesrepublik begleitet. Das ist eine Zeitgenossenschaft von allererstem Rang. Persönlichkeiten wie Klaus Harpprecht sind es, die uns die nötigen geistigen Maßstäbe zur Hand geben, an denen wir die Kultur vermessen können.“
Klaus Harpprecht, 1927 in Stuttgart geboren, arbeitete u.a. für das ZDF in Washington D.C. und für den WDR. Von 1972 bis 1974 war er Redensschreiber für den deutschen Bundeskanzler Willy Brandt. Zeitweise war Harpprecht Inhaber der „Brüder-Grimm-Gastprofessur“ an der Universität Kassel. Seit Oktober 2007 ist er gemeinsam mit Michael Naumann als Nachfolger Hans Magnus Enzensbergers Herausgeber der Buchreihe „Die andere Bibliothek“. 1995 legte Harpprecht zudem eine monumentale Biographie Thomas Manns vor. Er lebt heute als Autor mit seiner Frau im südfranzösischen La Croix-Valmer.
Das Stipendium des Lessing-Preises 2009 erhielt der 1971 in Hamburg geborene Schriftsteller Jan Wagner. Er gehöre zu den begabtesten jüngeren Lyrikern in Deutschland, arbeite mit professioneller Ernsthaftigkeit, beherrsche souverän die Formen der Lyrik und zeige dabei große Sensibilität und tiefen Humanismus, so die Begründung der Jury.
Senatorin v. Welck: „Die hamburgische Autorenförderung ist früh auf Sie aufmerksam geworden. Inzwischen ist es das gesamte literarische Deutschland! Sie haben mit Ihrer Art, Gedichte zu schreiben, viele Menschen zur zeitgenössischen Lyrik geführt.“

Der Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg ist einer der ältesten und renommiertesten deutschen Kulturpreise. Er wurde im Jahr 1929 vom Hamburger Senat anlässlich des 200. Geburtstags von Gotthold Ephraim Lessing gestiftet und wird alle vier Jahre verliehen.
Zu den bisherigen Preisträgern gehörten u.a. Hans Henny Jahnn, Walter Jens, Hannah Arendt, Max Horkheimer und Jan Philipp Reemtsma.

Quelle: Behörde für Kultur, Sport und Medien

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