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Elbphilharmonie: Anfechtung teurer als Nachtrag 4

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Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 18:06 Uhr
Die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH hat im November 2008 mit dem Bauunternehmen Hochtief den sogenannten Nachtrag 4 vereinbart.
In seiner heutigen Pressekonferenz hat der SPD-Abgeordnete Dr. Peter Tschentscher gemeinsam mit dem Bausachverständigen Prof. Franz-Josef Schlapka den Nachtrag 4 kritisiert.
Die ReGe Hamburg stellt demgegenüber erneut klar, dass der Abschluss des Nachtrag 4 auch in nachträglicher Bewertung die wirtschaftlich sinnvollste Vorgehensweise darstellt.

Heribert Leutner, Geschäftsführer der ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH, betont: „Der Abschluss des Nachtrages 4 war die richtige Entscheidung. Der Nachtrag stellt die für die Stadt wirtschaftlichste Lösung dar. Mit ihm haben wir 95% des Bausolls definiert und erstmals einen gemeinsamen, für Hochtief und die Architekten verbindlichen Terminplan vereinbart. Erst damit haben wir die Voraussetzungen für den Fortgang des Projektes geschaffen. Alle damaligen Alternativen hätten nicht nur den Projekterfolg gefährdet, sondern waren auch unwirtschaftlicher.“

Die Behauptung, der Nachtrag 4 habe rechtlich nachteilige Auswirkungen auf den Hauptvertrag und müsse schon deshalb angefochten werden, weist Heribert Leutner entschieden zurück: „Struktur und Inhalt des Bauleistungsvertrages mit Hochtief sind durch den Nachtrag 4 nicht verändert worden. Die Stadt hat mit dem Nachtrag 4 keine Rechtspositionen aufgegeben. Darauf habe ich ausdrücklich Wert gelegt.“

Er verweist zudem darauf, dass die ReGe beim Nachtrag 4 durch renommierte Gutachterbüros beraten wurde, die allesamt das Verhandlungsergebnis bestätigt haben. Auch deshalb sieht die ReGe keinen Anlass, den Nachtrag 4 in Frage zu stellen.

Heribert Leutner: „Unabhängig von den Differenzen über den Nachtrag 4 freue ich mich darüber, dass Herr Prof. Schlapka heute unsere Strategie begrüßt hat, die offenen Punkte mit Hochtief detailliert zu verhandeln.“

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