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Heilbronn bekommt ein neues Museum

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Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 17:10 Uhr
Kunstinteressierte und Museumsfreunde sollten sich den Termin bereits jetzt vormerken: In Heilbronn öffnet Anfang Oktober 2010 der Neubau der „Kunsthalle Vogelmann“. „Beuys für alle!“ ist der programmatische Titel der ersten Sonderausstellung in dem neuen Haus.

Die neue Kunsthalle liegt zentral, in unmittelbarer Nachbarschaft der „Harmonie“ und wird von den Städtischen Museen Heilbronn und dem Kunstverein gemeinsam genutzt. Nicht nur architektonisch verspricht der Bau etwas Besonderes: Die Ausstellungsschwerpunkte sind die Klassische Moderne und die Gegenwartskunst, da die Städtischen Museen und der Kunstverein Heilbronn inhaltlich kooperieren und unter einem Dach vereint sind. Diese Zusammenarbeit ist nicht nur außergewöhnlich, sondern ermöglicht auch neue übergeordnete Ausstellungskonzepte und Präsentationen.

Die Pläne der „Planergemeinschaft Kunsthalle“ unter der Leitung der Züricher Architekten Rodriguez sehen einen dreigeschossigen Ausstellungskubus vor, der sich westlich an die Harmonie anschließt. Im Erdgeschoss befinden sich das Foyer und 470 m² Ausstellungsfläche. Die beiden darüber liegenden

Ausstellungsgeschosse umfassen je 370 m², die Büroräume sind in einem Zwischengeschoss untergebracht. Die Baukosten von rund 5,5 Mio. Euro teilen sich auf in 2,75 Mio. Euro Kostenanteil der Stadt, 1,75 Mio. Euro Zuschuss des Landes für die Sanierung der Harmonie und eine Mio. Euro als Spende der Franz Vogelmann-Stiftung. Die Kosten für den laufenden Betrieb werden von der Stadt getragen.

Als Eröffnungsausstellung sollen rund 300 Beuys-Werke gezeigt werden, eine Sammlung, die die Ernst Franz Vogelmann-Stiftung als Dauerleihgabe für die Stadt Heilbronn erworben hat. (2. Oktober 2010 bis 23. Januar 2011). Parallel dazu zeigt der Kunstverein Heilbronn Werke des ehemaligen Beuys-Schüler Georg Herold (geboren 1947).

Mit dem Neubau wird der Standort Heilbronn auf dem Gebiet der Kultur nachhaltig gestärkt und eine Lücke geschlossen. Zudem erfährt das Quartier eine städtebauliche Aufwertung - mit einer Straßenbahnhaltestelle direkt vor dem Museum.

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