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Hamburg: Zukunft der HipHop Academy gesichert

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Freitag, den 18. Dezember 2009 um 10:50 Uhr
Die Existenz der HipHop Academy in Billstedt ist langfristig gesichert. Der Senat übernimmt die Grundfinanzierung mit jährlich 460 Tsd. Euro, darauf haben sich die vier beteiligten Fachbehörden geeinigt: die Behörde für Kultur, Sport und Medien, die Behörde für Stadtent­wicklung und Umwelt, die Behörde für Schule und Berufsbildung und die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz. Vor dem Hintergrund der finanziellen Absicherung soll nun das Angebot der HipHop Academy ausgebaut und das bestehende Kooperationsnetzwerk von zahlreichen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen erweitert werden.
Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust: „Gerade in sozialen Brennpunkten Hamburgs endet die Frustration über fehlende Lebenschancen oft genug in der Spirale aus Apathie, Arbeitslosigkeit – und leider auch Kriminalität. Hier sind vielseitige Angebote gefragt, die von den Jugendlichen akzeptiert werden. Indem das engagierte Team der HipHop Academy die Motivation der Heranwachsenden weckt und fördert, erleben diese Jugendlichen wie es ist, an sich zu arbeiten und Erfolg zu haben. Als Zuschauer spürt man sofort diese Energie, Kreativität und Präsenz der Jugendlichen.“

Über 350 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren lernen unter Anleitung in einem klar strukturierten Studium ihr Talent in den unterschiedlichen Sparten des Hip-Hop bis zur Bühnenreife zu entwickeln. Das klare Bekenntnis der HipHop Academy zu Gewaltfreiheit, Integration, Gleichberechtigung und erfolgsorientiertem und diszipliniertem Arbeiten wirkt auch bei den Mitgliedern nachhaltig, die nicht den Sprung ins Rampenlicht schaffen.

Von Beust: „Damit setzt die HipHop Academy ein deutliches Signal in der Stadtteilentwicklung: Sie zeigt, dass in den sogenannten benachteiligten Stadtteilen viele neue Potenziale aufgespürt werden können. Ermöglicht wird dies auch durch die Sponsoren und privaten Förderer, die schon lange an dieses Projekt glauben und es unterstützen.“

Quelle: Senatskanzlei

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