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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Zur Expo 2010 in Shanghai wurden gleich zwei Künstler der jungen Berliner Galerie „Berlin Art Projects“ eingeladen, im Deutschen Pavillon auszustellen. Damit gehören die beiden Maler Tom Fleischhauer und Sebastian Schrader in eine erlesene Runde von insgesamt nur sechs Künstlern, die dort ihr Werk zeigen werden.

Ziel der bundesweiten Kunstausschreibung war es, zeitgenössische Arbeiten zusammenzutragen, die einem „internationalen Publikum einen Einblick in die pulsierende Kunstszene Deutschlands vermitteln“, wie auf der Webpage des Deutschen Expo-Pavillons zu lesen ist.

Entsprechend hochkarätig besetzt war das Auswahlkomitee: Zusammen mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien trafen zunächst zwei Vertreter der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule und des Zentrums für Kunst und Medientechnologie sowie der Architekt und der Kreativdirektor des Deutschen Pavillons unabhängig voneinander eine Vorauswahl unter den eingereichten Arbeiten. Anschließend wurden fünf Künstler und eine Künstlerin nominiert, jeweils für einen Monat ihre Werke in Shanghai zu präsentieren.

Gezeigt werden fotografische Arbeiten, Spray Paintings und Malerei, die „durch ihre künstlerische Qualität überzeugen, die internationale Bedeutung der deutschen Kunstlandschaft widerspiegeln und die Idee von ‚balancity – einer Stadt im Gleichgewicht’ aufgreifen“, so die Begründung der Jury.

Über die Künstler der Galerie Berlin Art Projects heißt es weiterhin:

„Tom Fleischhauer lässt in „impressionistischer“ Malweise in unterschiedlichen Grautönen fotografische Momentaufnahmen entstehen, die wie Genrebilder des frühen 21. Jahrhunderts wirken. Das Leben in der Stadt, Menschen in der städtischen Öffentlichkeit bilden den Hauptfokus seiner Arbeit. Fleischhauers Gemälde zeigen Szenen des Alltags, beiläufige Ausschnitte, in denen die Zeit und das flüchtige Treiben sekundenlang innezuhalten scheinen.“

„Die klassisch anmutenden Ölmalereien auf Leinwand von Sebastian Schrader schöpfen aus dem Fundus bekannter Mythen und kunsthistorischer Motive, seine Figuren und Szenen wirken auf den ersten Blick beinahe altmeisterlich, erst bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass sie sich aus detailliert komponierten Fragmenten mit – zum Teil augenzwinkernden – Details des Hier und Heute zusammensetzen. Mit ironischer Brechung und malerischer Präzision bedient er die Tradition des Selbstporträts und thematisiert die Ambivalenz zwischen Tradition und Moderne.“

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