Neue Kommentare

Markus Semm zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Sehen Sie: Der Unterschied zw. Heidegger und Cass...
Karin Schneider zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Ein großartiger Artikel! Stefan Diebitz schafft ...
S.Scheunemann-Eichner ,Silke zu Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst. Reformarchitektur und Hochschullehre: Eine wunderbare Einführung zu der Ausstellung im...
Roman Brock zu „Intrige”. Roman Polański und das Recht auf Genie: Ein interessanter Standpunkt zum Thema Polanski ...
Sebastian Lande zu Vittorio Hösle: Globale Fliehkräfte. Eine geschichtsphilosophische Kartierung der Gegenwart. : Es gehört zum Begriff der Demokratie, dass besti...

Hamburger Architektur Sommer 2019


News-Port

Klaus Harpprecht erhält Lessing-Preis 2009

Drucken
Donnerstag, den 17. Dezember 2009 um 11:16 Uhr
Der Senat hat dem Schriftsteller und Publizisten Klaus Harpprecht den Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg 2009 zugesprochen.

Er folgte damit dem Vorschlag des fünfköpfigen Preisrichterkollegiums. In der Jurybegründung heißt es unter anderem: „Klaus Harpprecht gehört seit der Gründung der Bundesrepublik zu dem halben Dutzend politischer Journalisten, die die Publizistik des Landes geistig und schreiberisch geprägt haben. Seine Weltläufigkeit und sein internationales Ansehen sind im deutschen Journalismus fast ohne Vergleich. 1995 legte Harpprecht zudem eine monumentale Biographie Thomas Manns vor, die durch stofflichen Reichtum und die Vielfalt innerer Bezüge besticht, nicht zuletzt durch eine sprachlich-stilistische Eleganz, die ein besonderes Kennzeichen dieses Autors ist und sich bis in sein neuntes Lebensjahrzehnt bewährt. Harpprecht ist in seinem langen literarisch-publizistischen Wirken eine erstaunliche Synthese von Kultur und Politik, Macht und Geist, Journalismus und Literatur gelungen.“

Das Stipendium des Lessing-Preises 2009 erhält der 1971 in Hamburg geborene Schriftsteller Jan Wagner. In der Begründung des Kollegiums heißt es dazu: „Jan Wagner gehört zu den begabtesten jüngeren Lyrikern in Deutschland. Seine Gedichte leben von einer ungewöhnlichen Sprachkunst, die sich gleichermaßen an ausgefallenen wie an alltäglichen, scheinbar banalen Motiven entfaltet und die einen starken Sog auf den Leser ausübt. Wagner arbeitet mit professioneller Ernsthaftigkeit und beherrscht souverän die Formen der Lyrik. Er zeigt dabei große Sensibilität und tiefen Humanismus.“

Der Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg ist einer der ältesten und renommiertesten deutschen Kulturpreise. Er wurde im Jahr 1929 vom Hamburger Senat anlässlich des 200. Geburtstages von Gotthold Ephraim Lessing gestiftet und wird alle vier Jahre verliehen. Mit dem Preis werden Autoren und Gelehrte geehrt, „deren Werke und Wirken unter dem hohen Anspruch, den der Namensgeber des Preises setzt, eine entsprechende Auszeichnung verdienen“. Die Preisträger sollen sich im Sinne Lessings den Maximen der Aufklärung verpflichtet fühlen und sie in ihrer geistigen Arbeit zum Ausdruck bringen. Die Stipendiaten sollen in ihrer Arbeit eine besondere Beziehung zu Hamburg haben.

Preisträger waren unter anderem Hans Henny Jahnn, Hannah Arendt, Peter Weiss, Walter Jens, Max Horkheimer, Jean Améry, Alexander Kluge, Raymond Klibansky, Jan Philipp Reemtsma, Botho Strauss und Karl Schlögel.

Prof. Dr. Karin v. Welck, Senatorin für Kultur, Sport und Medien, wird den Preis und das Stipendium in einer Feierstunde am Sonntag, dem 7. Februar 2010, um 11 Uhr, im Thalia-Theater überreichen. Diese Veranstaltung wird zugleich Abschluss der Lessingtage 2010 des Thalia-Theaters sein.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > NewsPort > Klaus Harpprecht erhält Lessing-Preis 2009

Mehr auf KulturPort.De

„The Gentlemen”. Guy Ritchie und die Akribie des Skurrilen
 „The Gentlemen”. Guy Ritchie und die Akribie des Skurrilen



Mit „The Gentlemen”, einem raffiniert schrägen Film-im-Film kehrt Guy Ritchie zurück zu seinen Wurzeln: Absurde, herrlich bösartige Gangsterkomödien wie  [ ... ]



Nils Landgren & Jan Lundgren: Kristallen
 Nils Landgren & Jan Lundgren: Kristallen



Gerade wurde Nils Landgren für „4WheelDrive“ (zusammen mit Michael Wollny, Lars Daniellson, Wolfgang Haffner) als erfolgreichstes Jazzalbum des Jahres 2019  [ ... ]



„Willkommen! Bienvenue! Welcome!“ – Cabaret
 „Willkommen! Bienvenue! Welcome!“ – Cabaret



Hansa Theater ade, am Steindamm steht jetzt der Berliner Kit Kat Club.
Vergangenes Wochenende feierte das Erfolgsmusical „Cabaret“ in Deutschlands älteste [ ... ]



Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition
 Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition



In einer ziemlich rabiaten Kritik demontiert Frank-Peter Hansen den berühmtesten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts.

Die letzten Jahre müssen schwer [ ... ]



„Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo
 „Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo



In „Bombshell - Das Ende des Schweigens” rekonstruiert Regisseur Jay Roach den Missbrauchsskandal beim rechtskonservativen US-Sender Fox News. Ein brisantes  [ ... ]



Johannes und Hanna Jäger. Ein Künstlerpaar auf Reisen
 Johannes und Hanna Jäger. Ein Künstlerpaar auf Reisen



Seinen neunzigsten Geburtstag feiert noch im Februar Johannes Jäger, langjähriger Kunstlehrer am Lübecker Johanneum und dazu ein renommierter Maler. Anlässli [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.