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Zwei aus über 2.500 Schreibtalenten konnten am Montag in Hamburg Publikum und Jury überzeugen und gewannen den von Thalia und dem KulturSPIEGEL gemeinsam ausgerufenen Wettbewerb für Nachwuchsautoren. Die beiden Preisträger Leif Randt und Lisa Kreißler überzeugten im live vor Publikum in der Hamburger Kulturkantine ausgetragenen Finale mit ihren Kurzgeschichten.

Zwei Hauptpreise galt es zu gewinnen, einen Jurypreis sowie einen Publikumspreis, der sich aus den Leserstimmen des Online-Votings wie auch aus den Stimmen der anwesenden knapp 200 Zuschauer ergibt. Beide Auszeichnungen sind mit 3.000 Euro Preisgeld dotiert, die Geschichte des Jurysiegers wird zudem im KulturSPIEGEL veröffentlicht. Für Thalia und auch den KulturSPIEGEL ist die Förderung des literarischen Nachwuchses Ziel des Wettbewerbs, das Spektrum der Geschichten, auch bei den Siegern, zeigt eindrucksvoll den Querschnitt der Jungtalente.

Erstmals wurden auch die Leser in mehrfacher Hinsicht aktiv in die Auswahl der Gewinner einbezogen. "Die Ansicht einer Jury ist - ähnlich wie bei einem Literaturkritiker - nicht unbedingt die Publikumsmeinung. Daher waren uns die Leser on- wie auch offline in der Beurteilung sehr wichtig", erklärt Saskia Maaßen von Thalia. Bereits in den vier Halbfinalen, aus denen die sieben Finalisten hervorgingen, konnte vor Ort ebenso wie per Online-Voting der Leser-Favorit gewählt werden. Hier hatten auch die beiden Finalsieger die Nase bereits ein wenig weiter vorn als der Rest des Feldes. Mit der Kurzgeschichte "Spätsommer 2010" überzeugte der 25-jährige Berliner Leif Randt die Jury. Nicht nur das Wettbewerbsthema "15 Minuten" wurde bestens eingearbeitet, auch gefiel die Komposition der Story. Seit wenigen Tagen ist auch Leif Randts Roman-Erstling "Leuchtspielhaus" im Handel erhältlich, verlegt vom Berliner Taschenbuch Verlag BVT. "Die Junggesellin" ist der Titel des Publikumsfavoriten, die bewegende Geschichte stammt aus der Feder von Lisa Kreißler. Sowohl im Online-Voting als auch beim Live-Publikum fiel die Wahl eindeutig auf die Geschichte der 26 Jahre alten Berlinerin.

"Ob im Online-Voting oder bei den regionalen Lesungen des Halbfinales - die Beteiligung des Publikums war ebenso immens wie die erstaunlich hohe Anzahl der eingereichten Geschichten", beschreibt Saskia Maaßen. Über 2.500 Stories mit höchstens 20.000 Zeichen galt es in der ersten Runde für die Jury zu sortieren. Viele stammten dabei von Autoren unter 18 Jahren - außergewöhnlich, und eines Zusatzpreises würdig. So wurde im Laufe des Abends auch der 17-jährige Jan Friedrich für seine Kurzgeschichte "Nach New York" als bester Nachwuchsautor unter 18 Jahren ausgezeichnet. "Bei dieser kreativen Energie, die wir im Laufe dieses Wettbewerbs erleben durften, müssen wir uns um die Bestseller von morgen keine Sorgen machen", so Saskia Maaßen von Thalia.

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