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Hamburger Architektur Sommer 2019

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In der Sparklausur des Hamburger Senats ist das Kulturressort mit einem blauen Auge davon gekommen. Kultursenatorin Karin von Welck unterstrich im Interview mit dem Radioprogramm NDR Kultur, "dass von vornherein klar war, dass es keine Rasenmäher-Einsparungen geben würde." Das sei die Qualität dieser Einsparrunde gewesen.

In den Jahren 2010 bis 2013 sollen nun insgesamt 11,3 Millionen Euro im Kulturhaushalt eingespart werden. Dabei entfallen auf das Amt Kultur, das Staatsarchiv und die Verwaltung 7,7 Millionen Euro, so die Kultursenatorin. Karin von Welck: "Das können wir, glaube ich, verkraften, wenn auch mit schmerzlichen Einschnitten." Konsequenzen werde es auch in anderen Bereichen geben. "Es werden Eintrittspreise erhöht werden müssen bei den staatlichen Bühnen und auch bei den Orchestern, und es wird bei den Museen ab 2011 Sparmaßnahmen geben durch Zurückfahren der Personalbudgets", kündigte von Welck an. Auch beim Planetarium sollen die Zuschüsse zurückgefahren werden.

In den vergangenen Wochen hatten in Hamburg zahlreiche Kulturschaffende vor drastischen Sparmaßnahmen gewarnt. Sie konnte die Kultursenatorin jetzt beruhigen: "Es kursierten ja Gerüchte durch die Stadt bis hin zu jährlich 10 Millionen Euro. Und da bin ich natürlich sehr, sehr dankbar, dass das Gerüchte waren." Sie halte die nötigen Einsparungen für "relativ moderat" und glaube, dass "die Maßnahmen verständlich zu machen sind bei der Bevölkerung". Von Welck erinnerte noch einmal daran, dass als Alternativmodell zu den jetzt beschlossenen Kürzungen die Schließung einzelner Einrichtungen angedacht worden sei: "Dass es nun die Entscheidung des Senats ist, das nicht zu tun, sondern auch den besonderen Stellenwert von Kultur wahrzunehmen, das ist natürlich ein richtig wichtiger Schritt."

Quelle: NDR

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