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20 Jahre Kölner Tanz- und Theaterpreise – Die Nominierungen des 2. Halbjahres

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Mittwoch, den 25. November 2009 um 18:38 Uhr
Die Kölner Tanz- und Theaterpreise können in diesem Jahr ein Jubiläum feiern, denn sie werden am Montag, 7. Dezember um 19.30 Uhr im Haus der SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 zum 20. Mal verliehen. Im Jahre 1990 wurden der Kölner Theaterpreis und der Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis zum ersten Mal ausgelobt. Heute traf sich die Jury zum zweiten Mal in diesem Jahr, um die Nominierungen. Bis auf den Kölner Ehrentheaterpreis, den in diesem Jahre die Tänzerin und Choreographin Katharine Sehnert erhält, bleiben wie immer alle Preisträger bis zum Öffnen der Umschläge geheim, wenn es wieder heißt: „And the Winner is....."

Für den Kölner Theaterpreis 2009 (dotiert mit 10.400 Euro - gesponsert von der Sparkasse KölnBonn, Biofactory und Kulturamt der Stadt Köln). Die Jury Jessica Düster, Susanne Finken und Hans-Christoph Zimmermann ermittelte als beste Inszenierungen aus insgesamt 31 gesehenen Stücken:
  • „Räume räumen", Theater Konnex, Regie: Peter Licht
  • „Die Banalität der Liebe" von Savyon Liebrecht, Theater der Keller,Regie: Heinz Simon Keller
  • „Gertrude Stein. Weiter anfangen. Wir fangen an.", c.t.201, Regie und Inszenierung: Heidrun Grote
  • „noch nicht. Desinformationsabend für inoffizielle Mitarbeiter", in der Schlosserei Konzept, Text und Regie: Hofmann&Lindholm

Die Jury des mit 5.200 Euro dotierten Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreises - gesponsert von Citroën Deutschland - Ulli Türk, Thomas Linden und Hannah Schneider - entschied sich aus 16 gesehenen Stücken für folgende Inszenierungen:
  • „Ein Schaf fürs Leben" von Martigen Matter, Comedia Theater Köln, Regie: Jutta M. Staerk
  • „Wo der Pfeffer wächst", Bürgerhaus Stollwerck, Inszenierung und Choreographie: Andrea Lucas von den monteuren und Britta Lieberknecht
  • „Die fürchterlichen Fünf" nach Wolf Erlbruch, Comedia Theater Köln, Regie: Ela Baumann

Die Jury für den Kölner Tanztheaterpreis – Preisgeld 5.200 Euro - gesponsert vom Kölner Stadt-Anzeiger (Jury: Nicole Strecker, Simone Thielmann und Thomas Linden) nominierte aus 8 Sichtungen folgende Produktionen:
  • „Felix trifft Felix" in der Live Music Hall, resistdance & friends, Silke Z. in Kooperation mit Felix Marchand
  • „Berühren – Zerreissen" in der Alten Feuerwache, Choreographie: Britta Lieberknecht
  • „Gyntschaft" im Bürgerhaus Stollwerck, POGOensemble, Choreographie: Dilan Ercenk, Denise und Tessa Temme

Alle Vorgenannten treten in Konkurrenz zu den weiter unten aufgeführten Nominierungen aus dem ersten Halbjahr. Aus der Gesamtheit wird der Preisträger für die jeweilige Kategorie ermittelt.
Mitglieder der Jury (alle außer Thielmann und Strecker) ermittelten erstmalig für den Kölner Darstellerpreis – Preisgeld 5.000 Euro, gesponsort von JTI:
  • Dorothea Reinhold für ihre Rolle in „KONG / PRAXIS: Ein Monolog" im PRAXIS – Projektatelier Staab, Regie und Szenerie: Michael Staab
  • Bettina Muckenhaupt, Mitglied des Rose-Theegarten-Ensembles für ihre Rollen u.a. in „Romeo und Julia", Regie: Rüdiger Pape im Comedia Theater Köln „Ein Schaf fürs Leben"(s.o.), „Glaube, Liebe, Hoffnung", Regie: Harald Demmer im Theater im Bauturm und „Vor dem Ruhestand", Regie: Volker Lippmann im Theater Tiefrot
  • Hille Marks für ihre Rolle in „Mondkalb und Bachwiesel", Regie: Matthias Weiland, teAtmo-Ensemble im Casamax Theater

Nominierungen 1.Halbjahr

Kölner Theaterpreis:
  • „König Ödipus" von Sophokles, theater der keller in Koproduktion mit den Wuppertaler Bühnen, Regie: Hüseyin Michael Cirpici
  • „Kafkas Welten", Theater am Sachsenring, Inszenierung: Joe Knipp
  • „Maria Stuart" von Friedrich Schiller, theater der keller, Regie: Herbert Wandschneider
  • „Schwarzes Tier Traurigkeit" von Anja Hilling, studiobuehne.ensemble, Regie: Tim Mrosek

Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis:
  • „Eiskind" von Elisabeth Vera Rathenböck, Horizont-Theater, Regie: Aydin Isik (Jugendstück)
  • „Clyde und Bonnie" von Holger Schober, Comedia, Regie: Ulrike Stöck (ab 16 Jahren)
  • „Die kleine Zauberflöte" nach Mozart von Lajos Wenzel, Kammeroper Köln, musikalische Leitung: Inga Hilsberg (ab 5 Jahren)
  • „Mondkalb und Bachwiesel", teAtmo-Ensemble im Casamax Theater, Regie: Matthias Weiland (ab 8 Jahren)

Kölner Tanztheaterpreis:
  • „images volubiles", Choreographie: Yoshie Shibahara, aufgeführt in der Kirche St.Theodor
  • „Rauschen – eine begehbare Tanz-Plastik" von Barbara Fuchs, aufgeführt im Rahmen von „Crossings No.1" im Kunstzentrum Wachsfabrik
  • „Patterns beyond Traces", DIN A 13 tanzcompany + Dance Factory (Accra, Ghana), Choreographie: Gerda König, aufgeführt im Rahmen von „sommerblut" in der Alten Feuerwache
  • „SITE SPECIFIC//you are not alone anyway!" von movingtheatre.de, Choreographie und Tanz: Massimo Gerardi & Emanuele Soavi, aufgeführt im Rahmen von „sommerblut" im Bürgerhaus Stollwerck

Wie wir bereits bekanntgegeben hatten, erhält die Tänzerin und Choreographin Katharine Sehnert in diesem Jahr den mit 2.600 Euro dotierten Kölner Ehrentheaterpreis, bereitgestellt von NetCologne. Mit dem Preis möchte die Jury die Bedeutung von Katharine Sehnert für die Entwicklung des modernen Tanzes in Deutschland und in Köln würdigen.

Des weiteren zeichnet die Theatergemeinde Köln wieder den besten Nachwuchsschauspieler mit dem „Puck" aus (Preisgeld: 2500 Euro). Nominiert sind: David N. Koch, Nagmeh Alaei und Lea Kaiser. Zum dritten Mal vergibt die Freie Volksbühne Köln den mit 5.000 Euro dotierten „Kurt-Hackenberg-Preis" für Politisches Theater.

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