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Hamburger Architektur Sommer 2019


Events

Tag des offenen Denkmals in Hamburg

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Donnerstag, den 05. September 2019 um 11:33 Uhr

Unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ findet am 8. September 2019 bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Vom 6. bis 8. September 2019 öffnen auch rund 150 Hamburger Denkmäler ihre Türen. Ein vielfältiges Programm aus Rundgängen, Vorträgen sowie Kultur- und Familienangeboten macht das besondere baukulturelle Erbe moderner Denkmäler deutlich. Staatsrätin Jana Schiedek eröffnet den Denkmaltag bei der Auftaktveranstaltung am 6. September um 16 Uhr in der Freien Akademie der Künste. Senator Dr. Carsten Brosda spricht auf dem Abschlussempfang der Stiftung Denkmalpflege Hamburg.

 

Dr. Carsten  Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Das Motto des diesjährigen Denkmaltags knüpft an das Jubiläum ‚100 Jahre Bauhaus‘ an und zeigt, wie die architektonische Moderne unser Stadtbild geprägt hat. Mit Fritz Schumachers Backsteinbauten oder dem Neuen Bauen hat die Hansestadt ihren ganz eigenen architektonischen Weg in die Moderne gefunden. Der Denkmaltag lädt alle Interessierten dazu ein, das auf vielfältige Weise zu entdecken. Ich freue mich, dass Eigentümerinnen, Eigentümer und Engagierte am kommenden Wochenende in großer Zahl ihre Denkmäler für uns öffnen.“

 

Irina von Jagow, Stiftung Denkmalpflege Hamburg: „Am Tag des offen Denkmals öffnen auch wieder zahlreiche Denkmäler, die mit Unterstützung der Stiftung Denkmalpflege Hamburg restauriert oder gerettet werden konnten. Im Programmheft sind diese durch das Türmchen-Logo gekennzeichnet. Ich freue mich, dass wir dieses Jahr mehr als 30 Neuzugänge im Programm haben, darunter auch wieder viele Rundgänge und Exkursionen.“

 

Eröffnet wird der Denkmaltag in Hamburg durch Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien, am Freitag, dem 6. September um 16 Uhr mit der Auftaktveranstaltung „Moderne, Spätmoderne, Postmoderne – Umbrüche in Architektur und Stadtentwicklung“ in der Freien Akademie der Künste. Vorträge und Präsentationen stimmen auf das Motto des Denkmaltags ein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Am Wochenende können Besucherinnen und Besucher bei Rundgängen, Führungen, Vorträgen und einem Kultur- und Familienprogramm die Hamburger Denkmallandschaft in ihrer Vielfalt erleben.

 

Schon am Freitag öffnen erstmals die 1908 von Lundt & Kallmorgen erbaute Villa Ballin (Feldbrunnenstraße 58), die 1927 von Bensel & Kamps fertiggestellte St. Franziskus Kirche in Barmbek-Nord (Lämmersieth 38a), das 1820 errichtete Gartenhaus Fontenay (Mittelweg 183), das Etagenwohnhaus Moorweidenstraße 18 (Semmy Engel, 1896), die Abendschule Vor dem Holstentor und die Englische Kirche am Zeughausmarkt. Hier sind Orgelmusik-Miniaturen aus der englischen Neo-Romantik und englische Kirchenlieder zu hören.

 

Tag des offenen Denkmals

Auch am Sonnabend, dem 7. September, gibt es ein vielfältiges Programm: Zum ersten Mal sind fünf Schiffe zugänglich: das Zollboot „Präsident Schaefer“, das Feuerschiff „Elbe 3“, die Dampfbarkasse „Otto Lauffer“, die „Tiger“ und die „Claus D“. Außerdem öffnet erstmals auch die ehemalige Osterkirche in Ottensen. Neu dabei sind auch der Rundgang „Von Trichtern und Türmen“ auf St. Pauli und das Ensemble des Eisenbahnbauvereins Harburg in der Zimmermannstraße in Wilstorf.

 

Neu dabei auch am Sonntag, dem 8. September, sind unter anderem die 1959 von Otto Andersen erbaute Kirche St. Peter zu Groß Borstel, der Siemersche Hof , die Kate Bergstedter Chaussee 141, der Gewölbekeller des Harburger Schlosses, die ehemalige Kleiderkasse des Güterbahnhofs und Bahnbetriebswerks Altona, die Ansgar-Kirche Langenhorn, das Springer-Verlagshochhaus, die Friedhofskapelle Nienstedten und Gustav Oelsners ehemaliges Haus der Jugend, die Gewerbeschule in Ottensen. Erstmals angeboten werden auch der Rundgang „Über den Dächern – auf dem Katharinenweg” sowie die beiden Fahrradtouren „Umbrüche in der Architektur in Harburg“ sowie „Neues Bauen der 1920er Jahre – eine Spurensuche in Harburg“. Restauratorin Stephanie Silligmann stellt die von der Stiftung Denkmalpflege geförderte Grundrestaurierung des Vierländerin-Brunnens vor.

 

Zusätzlich bietet gibt es mit einem besonderen Kulturprogramm die Möglichkeit, ausgewählte Denkmäler anders zu erleben. Unter anderem findet in der Hasse-Aula der Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf ein Benefizkonzert statt, A Wall is a Screen ist dieses Jahr in der City Nord unterwegs und die Künstler Katrin Bethge und John Eckhardt veranstalten eine Licht- und Klangperformance am Philosophenturm der Universität Hamburg (Von-Melle-Park 4).

 

Für Familien gibt es ebenfalls ein besonderes Programm, unter anderem ein Handwerkerdorf auf dem Außengelände der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe. Familienführungen bietet das ehemalige Hannoversche Amtshaus Wilhelmsburg. Hof Eggers in der Ohe lädt ein zum Hoffest, im Harburger Binnenhafen dürfen Kinder einmal „Kranführer“ sein, im Hafenmuseum Modellgabelstapler bedienen.

 

Auch historische Verkehrsmittel sind unterwegs: Ein historischer Schnellbus fährt in verschiedenen Stadtteilen, ein S-Bahn Zug der Baureihe 470 128 pendelt zwischen Blankenese und Bergedorf und ein Barkassen-Shuttle verbindet den Hamburger Hafen mit dem Harburger Binnenhafen.

 

Organisiert wird der Tag des offenen Denkmals in Hamburg gemeinsam von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg und dem Denkmalschutzamt. Bundesweit wird der Denkmaltag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Er steht als Teil der „European Heritage Days“ unter der Schirmherrschaft des Europarats und findet jedes Jahr europaweit im September statt.

 

Das ausführliche und tagesaktuelle Programm für den Tag des offenen Denkmals ist unter www.denkmalstiftung.de/denkmaltag erhältlich. Kostenlose Programmbroschüren liegen an zahlreichen Orten der Stadt aus.

 

Tag des offenen Denkmals: 6. bis 8. September 2019. Rund 150 Denkmäler in ganz Hamburg sind für Besucherinnen und Besucher geöffnet und bieten zahlreiche Sonderprogramme wie zum Beispiel Führungen an. Der Eintritt ist frei (sofern nicht anders im Programmheft angekündigt)
 

 

Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

 
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