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18. Münchner Wissenschaftstage: Arbeitswelten – Ideen für eine bessere Zukunft

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Mittwoch, den 15. August 2018 um 06:54 Uhr
Wie verändert sich unsere Arbeit? Da sind einerseits die Roboter und die Künstliche Intelligenz, die uns künftig bei unserer alltäglichen Arbeit unterstützen werden. Andererseits bereiten uns die neuen Techniken aber auch Sorgen: Übernehmen Maschinen, die autonom und ohne Menschen miteinander kommunizieren, bald unsere Arbeit? Wie viele und welche Arbeitsplätze sind durch Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 in Gefahr? Was ändert sich durch die neue digital vernetzte Arbeit? Unter dem Motto „Arbeitswelten – Ideen für eine bessere Zukunft“ stehen mehr als 300 Expertinnen und Experten bereit für den Dialog zwischen Wissenschaft und Bürgern.

28 Vorträge und vier Themenabende, über 20 Marktstände der Wissenschaft, viele Workshops und ein attraktives Kinderprogramm erwarten Sie und Ihre Familie in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe. Im gegenüberliegenden Verkehrszentrum des Deutschen Museums finden weitere Veranstaltungen statt. Spezielle Workshops und Führungen wenden sich an Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte.

Zentraler Veranstaltungsort ist die Alte Kongresshalle und das gegenüberliegende Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Theresienhöhe.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

In 28 Vorträgenerläutern Spitzenwissenschaftler in der Alten Kongresshalle die neuen Triebkräfte, die unsere Arbeitswelt verändern. Sie erklären, was Roboter und Künstliche Intelligenz eigentlich können. Sie fragen, wieviele und welche Arbeitsplätze durch sie in Gefahr sind und welche neu geschaffen werden. Sie fragen: „Wie wirkt sich die zunehmende Digitalisierung auf die Psyche aus?“, „Ist die sozial-ökologische Transformation der Arbeitsgesellschaft möglich?“, „Wo bleibt die Würde des Menschen in der künftigen Arbeitswelt?“ oder „Welche Chancen und Risiken bietet die Migration für die Arbeitswelt und die Wirtschaft?“.

Vielseitig wie die Vorträge tagsüber sind die vier Themenabende in der Alten Kongresshalle. So fragen wir am Samstagabend, 10. November: „Wie verändern Künstliche Intelligenz und Roboter unsere Arbeitswelt?“ Gäste sind die führenden Robotikspezialisten Prof. Alin Albu-Schäffer, Prof. Sami Haddadin und Prof. Sabine Pfeiffer. Den Abend moderiert Jens Schröder, Chefredakteur von National Geographic Deutschland.

Der Sonntagabend, 11. November steht unter dem Motto „Arbeit 4.0 zwischen Selbstverwirklichung und psychischer Fehlbeanspruchung“. Die Stressspezialisten Prof. Caroline Herr, Dr. Manuela Sirrenberg und Prof. Harald Gündel setzen neue Impulse für bessere und gesündere künftige Arbeitswelten. Die Moderation übernimmt der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum der LMU München, Prof. Peter Falkai.

„Geht es auch ohne Wachstum, oder ist die Postwachstumsgesellschaft eine Utopie?“ fragen am Montagabend, 12. November Prof. Karen Pittel, die Leiterin des ifo Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen, Prof. Stephan Lessenich, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Soziologie sozialer Ungleichheit am Institut für Soziologie der LMU München und Nina Treu vom Konzeptwerk Neue Ökonomie in Leipzig. Das Podiumsgespräch moderiert Alexander Hagelüken, der leitende Redakteur Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung.

Am Dienstagabend 13. November spricht der bekannte Sozialpsychologe Prof. Dieter Frey über „Arbeit – Ethik – Führung“ und präsentiert neue Ideen für eine bessere Arbeitswelt. Im Anschluss diskutiert er seine Anregungen mit dem Publizisten und Autor der „Gewissensfrage“ des SZ-Magazins Dr. Rainer Erlinger.

Auf 24 Marktständen in der Alten Kongresshalle stehen Expertinnen und Experten bereit, um mit den Besuchern über eine große Vielfalt von Themen in den Dialog zu treten: Schwerpunkte liegen auf der Industrie der Zukunft, auf neuen Interaktionen zwischen Mensch und Maschine und den psychischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen der neuen Arbeitswelten.

Am Wochenende können Kinder ab acht Jahren im Kinder-Kunst-Labor in der Alten Kongresshalle in offenen Labors und Werkstätten anhand verschiedener Berufsbilder erforschen, wie sich Arbeit verändert. Wie werden Häuser gebaut? Müssen Menschen überhaupt noch arbeiten? Können das Maschinen übernehmen? In der Zukunftswerkstattentstehen phantasiereiche Roboter und Maschinen. In der Zeitungswerkstatt gehen die Kinder Fragen nach wie „Wer hat Arbeit und wer hat keine?“ und „Wer macht welche Arbeit und warum?“.

In knapp 20 verschiedenen Workshops und Diskussionsrunden in der Alten Kongresshalle und im Verkehrszentrum des Deutschen Museums erfahren die Teilnehmer, wie man Stress erkennen und bewältigen kann, sie werfen einen Blick auf die Geschichte der Arbeit und reflektieren die Rolle der Geschlechter. In einem Science Slam präsentieren junge Wissenschaftler ihre Forschung, Erlebnisse und wegweisende Ideen zum Thema Arbeit. Viele weitere Workshops wenden sich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen.Zudem werden Schulklassenführungen über die Marktstände angeboten.

In Workshops, Führungen und Vorträgen wird dezentral im Großraum München unter anderem gezeigt, wie man mit 3D-Druckern und Lasercuttern umgeht, was Architektur, Design und Arbeit miteinander verbindet und was uns die großen Philosophen zum Thema Arbeit zu sagen haben.
Die Kapazitäten einiger Räume, Führungen und Workshops sind begrenzt; deshalb benötigen manche Angebote eine Anmeldung.Das vollständige Programm, weitere Informationen, Anmeldekontakte und Kennzeichnung freier bzw. ausgebuchter Angebote finden Sie unter: www.muenchner-wissenschaftstage.de.
Das Programm der Münchner Wissenschaftstage orientiert sich wieder am Wissenschaftsjahr des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


Münchner Wissenschaftstage 10.- 13. Nov. "Arbeitswelten - Ideen für eine bessere Zukunft"

Die diesjährige Veranstaltung wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie, vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, von der Landeshauptstadt München, von der LMU München, der TU München, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, vom Helmholtz Zentrum München und vom Europäischen Patentamt.

Quelle: Münchner Wissenschaftstage e. V.
 
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