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POLITTBÜRO Auschwitz-Komitee und Gäste: Fluchtperspektiven - Hachschara

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Montag, den 15. Januar 2018 um 11:13 Uhr
Das „Land der Väter“ mit eigener Hände Arbeit und ohne die Ausbeutung anderer aufzubauen, war zu Beginn der Nazizeit noch jugendliches Aussteigertum und Protestbewegung. Ab 1938/39 gewann die Vision vorher kaum geahnte Dringlichkeit, weil es immer weniger Möglichkeiten gab, Deutschland zu verlassen. Nicht allen „Chawerim“ gelang es. Die Veranstaltung stellt die Erinnerungen von Esther Bejarano in den Mittelpunkt und folgt auch den Spuren der Bewegung in Hamburg.
 
Noch nie zuvor hat Esther Bejarano, die Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, über diese Zeit auf einer Veranstaltung berichtet. Am kommenden Sonntag sprechen auch Kinder von Überlebenden der Shoa, die Zuflucht in Palästina/Israel gefunden hatten. Der Hamburger Schauspieler Michael Weber liest aus Berichten von Hachschara-Teilnehmer*innen und Urs Faes‘ Buch „Sommer in Brandenburg“. Wir freuen uns, dass die Gruppe „A Mekhaye“dabei ist mit Liedern aus der Arbeiterbewegung und dem Warschauer Ghetto-Aufstand (Zog nit keynmol) und unseren Gast, den afghanischen Liedermacher Shekib Mosadeq, der seine eigenen Fluchterfahrungen in Liedern verarbeitet. 

Veranstaltung des Auschwitz-Komitees anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27. Januar 1945.
 
Fluchtperspektiven – Hachschara
Die Vorbereitung jüdischer Jugendlicher zur Auswanderung nach Palästina
 
Mit Esther Bejarano, Dr. Erika Hirsch, Rüdiger Pohlmann, Margalith Pozniak, Michael K. Nathan, Michael Weber (Schauspieler). Moderation: Susanne Kondoch-Klockow. Musikalische Begleitung: A Mekhaye: Maike Spieker (Klarinette), Taly Almagor (Geige, Gesang), Stefan Goreiski (Knopfakkordeon, Gesang) und Shekib Mosadeq (Liedermacher).
 
Sonntag, 21. Januar 2018, 12 Uhr im Polittbüro, Steindamm 45

20099 Hamburg (Nähe Hbf/U-Bahn Lohmühlenstr.)  

 
Eintritt frei. Mit dem Rollstuhl erreichbar, bei Bedarf wird in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht. 
Unterstützt durch die Landeszentrale für poltische Bildung, Hamburg.

 

Quelle: Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. 
 

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