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Hamburger Architektur Sommer 2019

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Dienstagabend, leichter Sprühregen, 12,4 Grad Celcius. Ganz klar, der Sommer ist im Anflug. Und während ganz Hamburg darauf wartet, dass der Regen langsam wärmer wird, der Cabrio keinen Frostschutz mehr braucht und der Galão auch ohne Angoraunterwäsche auf den üblichen Außenmöbeln zu sich genommen werden kann, braut sich in den Zeise Kinos, dem 3001, B-Movie, Lichtmeß und dem Metropolis etwas zusammen. Ganz Hamburg wartet auf Erwärmung? Nicht ganz. Eine Bastion von Cineastinnen und Cineasten aus allen Erdteilen rottet sich in den besagten Kinos und auf dem Kolbenhof zusammen.

Ihre Herzen hüpfen vor Vorfreude. Ihre Haut strahlt vor künftigem Glück. Abnorm geweitete Pupillen suchen die Leinwand nach den ersten zarten Illuminationen ab, die dem eigenen kleinen Leben eine neue Richtung geben könnten. Es wird dunkel. Rascheln. Hüsteln. Anspannung. Das weiße Rechteck beginnt zu leuchten. Und da. Endlich. Die eine glasklare Einstellung, das Wort Gottes, die eine unumstößliche Verheißung zwischen all den bewegten Bildern, mit der alles wieder Sinn macht: das 33. Internationale KurzFilmFestival Hamburg. Besucht uns, feiert mit und lasst euch verstrahlen. Wir sind es schon.

Am 6.6. ist es so weit. Hunderte Kurzfilmeaus aller Welt, allen Gattungen und in allen Filmsprachen. In fünf Wettbewerben zeigt das Festival, was die Filmkunstszene weltweit bewegt, denkt und schafft. In seinen Sonderprogrammen präsentiert es mit ›Focus UK‹ das britische Kurzfilmschaffen, untersucht in ›Ex Machina‹ die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Maschine und nimmt darüber hinaus den G20-Gipfel im Juli in Hamburg zum Anlass, Ausnahmezuständen in verschiedener Hinsicht auf die Spur zu kommen. In den Kinos und auf dem Kolbenhof in der Halle 5, unserem einzigartigen Festivalzentrum, das wir abrissbedingt ein letztes Mal bespielen. Mit Kurzfilmkino open air und in der Motorradwerkstatt, mit dem Physikalischem Labor, unserem Festivalklub, Infocounter und Café, Filmmarkt, Workshops und Panels.

33. Internationale KurzFilmFestival Hamburg Spielorte und Tickets:
Festivalzentrum Halle 5, Kolbenhof, Friedensallee 128, S-Bahn Bahrenfeld, Bus 183, 283
(mit Physikalischem Labor, Open Air, Infocounter, Festivalklub, Filmmarkt)
Der Infocounter ist täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Kinos:
Zeise Kinos, Friedensallee 7 – 9
Metropolis, Kleine Theaterstraße 10
Lichtmeß, Gaußstraße 25
B-Movie, Brigittenstraße 5
3001, Schanzenstraße 75
Filmraum, Müggenkampstraße 43

Tickets:
Einzelkarte: 8,50 / 7 Euro
5er-Karte: 35 / 32 Euro, 10er-Karte: 68 / 63 Euro
Mo&Friese KinderKurzFilmFestival: 3 Euro / 3,50 Euro
Karten gibt es während des Festivals zwischen 11 und 20 Uhr am Ticketcounter im Festivalzentrum auf dem Kolbenhof und an den Kinokassen ab 30 Minuten vor der ersten Vorstellung.

Vorverkauf:
Kartenhotline: ab dem  22. Mai bis zum 5. Juni
040 / 39 10 63-134 (werktags), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder zu den regulären Kassenöffnungszeiten in den Zeise Kinos
Abendkasse: 30 Minuten vor der ersten Vorstellung
Im Filmraum nur Kartenverkauf für die dortigen Veranstaltungen
Karten gibt es auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen bzw. unter: https://www.tixforgigs.de

Wettbewerbe beim 33. Internationalen KurzFilmFestival Hamburg
Auch in diesem Jahr werden wieder rund 140 Filme in den Wettbewerben des IKFF Hamburg gezeigt, in denen Preise in einem Gesamtwert von über 15.000 Euro verliehen werden.
Der Internationale Wettbewerb spiegelt mit einer Auswahl von Kurzfilmen aller Gattungen die aktuelle internationale Kurzfilmproduktion. Die Wahl des Hamburger Kurzfilmpreises (3000 Euro) trifft eine dreiköpfige Jury.
Der Publikumspreis (1500 Euro) wird an einen Film aus dem Internationalen oder Deutschen Wettbewerb verliehen.
Der Deutsche Wettbewerb blickt auf Tendenzen im Kurzfilm aus Deutschland. Vergeben wird ein Jurypreis (2000 Euro). Drei Jurymitglieder befinden über die Preise im Deutschen und Hamburger Wettbewerb.
Der Hamburger Wettbewerbbetrachtet den aktuellen Stand der Kurzfilmszene in der Festivalheimatstadt. Verliehen wird einJurypreis (1500 Euro).
DerDeframed Wettbewerbist das Laboratorium des Festivals und zeigt experimentierende, randständige, fordernde und innovative Kurzfilme. Hier gibt es einen Jurypreis (2000 Euro), den eine dreiköpfige Jury bestimmt, und einen Publikumspreis (1500 Euro) aus.
Der Flotte-Dreier-Wettbewerberfordert Kurzfilmen unter verschärften Bedingungen.Die beliebte Rubrik stellt den Kurz- und Kürzestfilmern alljährlich eine Hausaufgabe: Erstellt einen Film mit maximal drei Minuten Lauflänge zu einem bestimmten Thema. In diesem Jahr lautet das Thema Widerstand. Der Wettbewerb mit dem Publikumspreis ›Der flotte Dreier‹ wird gefördert von der Hamburgischen Kulturstiftung und ist mit 1000 Euro für den Gewinnerfilm dotiert.
ARTE-Kurzfilmpreis
Eine zweiköpfige Jury vergibt den ARTE-Kurzfilmpreis. Der Preis besteht aus dem Ankauf eines Filmes durch ARTE (bis zu 6000 Euro) und wird wettbewerbsübergreifend verliehen. Der Preisträgerfilm wird bei ARTE im Rahmen des Kurzfilmprogramms ausgestrahlt.

Quelle: 33. Internationale KurzFilmFestival Hamburg

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