Neue Kommentare

Ada Rompf zu „The Rider”. Die zärtlich-raue Poesie der Chloé Zhao : Besser kann man meinen Lieblingsfilm dieses Früh...
yolo 456 zu Die Juden vom Altrhein: man sollte einen artikel erst einmal lesen bevor ...
yolo123 zu Die Juden vom Altrhein: Das jüdische Leben in Deutschland ist vorbei und...
Achenar Myst zu Nils Landgren with Janis Siegel: some other time: Die CD ist ein absoluter Genuss, tolle Auswahl de...
Achim zu Golnar & Mahan – Derakht: Musik, die glücklich macht - Danke !!!...

Events

poesiefestival berlin

Drucken
Dienstag, den 28. März 2017 um 12:41 Uhr
Musik und zeitgenössischer Tanz treffen auf Poesie: Das neue Format drei D poesie bringt mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler aus Tanz, Musik und Poesie zusammen, die gemeinsam Konzert-Performances, Choreographien und Mini-Opern entwickeln. Unter anderem “n/achtfüssig" von Autorin Herta Müller, Komponist Hubert Machnik und Choreographin Anna Huber. Die Premiere von drei D poesie findet am 17. Juni 2017 auf dem 18. poesiefestival berlin: Europa_ Fata Morgana in der Akademie der Künste am Hanseatenweg statt. Die dreidimensionale Poesie ist insgesamt zwölf Mal 2017 und 2018 in Berlin zu sehen.

Künstlerinnen und Künstler aus Tanz und Musik haben für drei D poesie in Berlin lebende internationale Dichter für die genreübergreifende Arbeit ausgewählt. Gedichte inspirierten von alters her Vertreter anderer Künste, sich mit ihnen ästhetisch auseinander zu setzen. Ein berühmtes Beispiel ist Franz Schubert, der zu Gedichten von Wilhelm Müller die „Winterreise“ komponierte.

Die Künstlerinnen und Künstler loten bei drei D poesie künstlerische Positionen zum Thema Exil aus; gemeint ist das geografische Exil wie auch die Fremdheit gegenüber einem sozialen Umfeld, gegenüber Bekannten und sogar Freunden.

Das Projekt drei D poesie schafft den Raum für einen kontinuierlichen Dialog zwischen den drei Genres Text, Musik und Tanz. In den Jahren 2017 und 2018 entstehen zwölf neue Produktionen, die in der Akademie der Künste und in den Uferstudios Berlin gezeigt werden. Initiiert wurde das Projekt vom Haus für Poesie in enger Kooperation mit dem Ensemble KNM Berlin, dem Ensemble KomboÏ, der dance-aarts-cie. und den Uferstudios Berlin, kuratiert von Anja Weber (Tanz) und Thomas Bruns (Musik). Projektleitung ist Silvia Bohner.

Lyriker*innen bei drei D poesie (noch unvollständig): Herta Müller (ROU/DEU), Anne Duden (DEU), Michael Lentz (DEU), Érica Zíngano (ITA/BRA), Kinga Tóth (HUN), Christian Hawkey (USA), Daniel Falb (DEU)

Komponist*innen/Musiker*innen bei drei D poesie: Ana Maria Rodriguez (ARG), Wojtek Blecharz (POL), Hubert Machnik (DEU), Martin Hiendl (DEU), Donna Maya (DEU), Hui-Chun Lin (TWN), Tian Rotteveel (NLD), Gabriel Santander (ESP), Stratofyzika/Lenka Kocisova (CZE), Eiko Tsukamoto (JPN), Juan Felipe Waller (MEX/NLD), Roy Carroll (IRE), Markus Pesonen (FIN)

Choreograf*innen/Tänzer*innen bei drei D poesie: Anna Huber (CHE), Jagna Anderson (POL), Liz Erber (USA), Katharina Greimel (AUT), Billie Hanne (BEL), Jenny Haack (DEU), Annapaola Leso (ITA), Ana Laura Lozza (ARG), Lee Meir (ISR), Tabea Xenia Magyar (CHE), Tomi Paasonen (FIN), Sven Seeger (DEU), Stratofyzika/Hen Lovely Bird (USA), Julian Weber (DEU), Anja Weber (DEU), Maya M. Carroll (ISR), Shang-Chi Sun (TWN)

Zur Erarbeitung und Realisierung der Produktionen konnten renommierte Ensembles, wie das Ensemble KNM Berlin, das KNM Quartett, das Ensemble KomboÏ, sowie namhafte Musiker*innen und Sänger*innen wie Anna Clementi, Irene Kurka u.a. verpflichtet werden.

drei D poesie wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Premiere von drei D poesie auf dem 18. poesiefestival berlin
Samstag, 17. Juni, 20 Uhr
Wiederholung: Sonntag, 18. Juni, 15 Uhr, anschließend Künstlergespräch mit Daniel Falb, Maya M. Caroll und Hubert Machnik
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

“Ingesture” von Maya M. Carroll, Tanz (ISR), Roy Carroll, Musik (IRE), Christian Hawkey, Poesie (USA).
“n/achtfüssig" von Anna Huber, Tanz (CHE), Hubert Machnik, Musik (DEU), Herta Müller, Poesie (ROU/DEU).
“Schulter von α und anderen, fernen Ländern“ von Shang-Chi Sun, Tanz (TWN), Markus Pesonen, Musik (FIN), Daniel Falb, Poesie (DEU) und mit dem KNM Quartett (DEU).

18. poesiefestival berlin: Europa_ Fata Morgana
16.-24. Juni 2017
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Das poesiefestival berlin ist ein Projekt des Haus für Poesie in Kooperation mit der Akademie der Künste. Es wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und das Auswärtige Amt.

Quelle: Haus für Poesie
 
Home > Live > Kulturtipps > poesiefestival berlin

Mehr auf KulturPort.De

Elisabeth Weinek: „Was Sie sah“ – Andalusien, Marokko, Iran
 Elisabeth Weinek: „Was Sie sah“ – Andalusien, Marokko, Iran



Passend zur Festspielzeit werden in der Margarethenkapelle von St. Peter, eine der ältesten Kirchen Salzburgs, Fotografien gezeigt, die sich als „interkulture [ ... ]



Ilse Helbich: Kluge Chronistin des Alters – „Im Gehen“ gefundene Gedichte
 Ilse Helbich: Kluge Chronistin des Alters – „Im Gehen“ gefundene Gedichte



Auch heute noch geschehen beglückende Wunder: Mit 80 Jahren veröffentlichte die 1923 in Wien geborene Ilse Helbich ihren ersten Roman unter dem Titel „Schwal [ ... ]



Thierry van Werveke: Schauspieler, Rockstar, Troublemaker, Thierry National
 Thierry van Werveke: Schauspieler, Rockstar, Troublemaker, Thierry National



Thierry! – allein sein Vorname löst in Luxemburg schon entzücken aus und wird mit der Addition von „National“ zum Kult. In Deutschland und Österreich fr [ ... ]



„Foxtrot”. Samuel Moaz und das Konzept des Zufalls
 „Foxtrot”. Samuel Moaz und das Konzept des Zufalls



Samuel Moaz kreiert mit dem Antikriegsdrama „Foxtrot” einen atemberaubenden ästhetischen Kosmos: zornig, visuell kühn, emotional hochexplosiv, oft grausam, [ ... ]



Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte: „Der Vorname“
 Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte: „Der Vorname“



Das Stück brillant, die Schauspieler große Klasse, die Inszenierung rundum gelungen und der kleine Saal der Komödie Winterhuder Fährhaus restlos ausverkauft. [ ... ]



Vergessen und wiederentdeckt: „Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“
 Vergessen und wiederentdeckt: „Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“



Der Titel der Ausstellung „Im Nacken das Sternemeer“ verweist auf das Buch mit Texten von Ludwig Meidner, das 1918 in Leipzig erschien. Meidner (1884-1966),  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.