Neue Kommentare

Ada Rompf zu „The Rider”. Die zärtlich-raue Poesie der Chloé Zhao : Besser kann man meinen Lieblingsfilm dieses Früh...
yolo 456 zu Die Juden vom Altrhein: man sollte einen artikel erst einmal lesen bevor ...
yolo123 zu Die Juden vom Altrhein: Das jüdische Leben in Deutschland ist vorbei und...
Achenar Myst zu Nils Landgren with Janis Siegel: some other time: Die CD ist ein absoluter Genuss, tolle Auswahl de...
Achim zu Golnar & Mahan – Derakht: Musik, die glücklich macht - Danke !!!...

Events

„Vor 3.000 Jahren“: Sonderausstellung in Geesthacht lädt zur Reise in die Bronzezeit ein

Drucken
Freitag, den 29. Juli 2016 um 09:23 Uhr
Die quirlige Elbestadt Geesthacht vor den Toren Hamburgs feiert in diesem Jahr ihren 800. Geburtstag. Im Ortsteil Grünhof-Tesperhude jedoch machte man vor mehr als 80 Jahren einen sensationellen Fund: eine Grabanlage aus der Bronzezeit, rund 3.000 Jahre alt. Liegt hier die erste Geesthachterin begraben? Und wie sah sie aus? „Vor 3.000 Jahren“ heißt die neue Sonderausstellung im „GeesthachtMuseum!“, die sich genau mit dieser Frage beschäftigt. Bis zum 20. November lädt sie ein, spannende Ausgrabungsfunde und archäologische Erkenntnisse zu bestaunen.

Seit Jahrtausenden geht eine Sage in der Region um, wenn die Sprache auf den großen, unberührten Erdhügel in Grünhof-Tesperhude kam: „In diesem Berg haben in alten Zeiten große Feuer gebrannt“ und „in diesem Berg liegt ein Scheiterhaufen“, so heiß es. Es ist ein Verdienst des Archäologen Karl Kersten, der den mündlichen Überlieferungen und einigen bronzezeitlichen Zufallsfunden solche Bedeutung beimaß, dass er 1932 eine Ausgrabung durchführte. Was er fand, war eine Sensation. Der Berg bedeckte eine Grabanlage mit fünf Gräbern aus der Bronzezeit. Die Baumsärge und das errichtete Totenhaus wurden bei der Bestattungsfeier verbrannt. Es ist das bis heute einzige Totenhaus, das nördlich der Elbe gefunden wurde.

Im bekanntesten Grab wurde eine junge Frau mit ihrem Kind bestattet. Heute im 800. Jubiläumsjahr der Stadt Geesthacht steht sie im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung. Ausgrabungsbefunde und archäologische Forschungserkenntnisse ermöglichen heute, die „Frau von Grünhof-Tesperhude“ in Konturen zu erkennen und ihre Lebenssituation in Ansätzen zu begreifen. Mit zahlreichen wissenschaftlichen Indizien, qualifizierter Fantasie und künstlerischer Freiheit gelingt es im wahrsten Sinne des Wortes, „… nach 3000 Jahren“ ihr Lebensbild wieder erstehen zu lassen.

Die faszinierende Rekonstruktion der ersten Geesthachterin ist bis zum 20. November im ältesten Haus der Stadt Geesthacht zu sehen. Das „Krügersche Haus“, ein niederdeutsches Hallenhaus aus dem Jahre 1723, beheimatet neben dem „GeesthachtMusuem!“ mit seiner Dauer- und Sonderausstellung auch die Tourist-Information.

Öffnungszeiten der Sonderausstellung:
Juli bis Sept.: Mo – Fr 10:00 bis 18:00 Uhr / Sa & So 11:00 bis 17:00 Uhr
Okt. Bis Nov.: Mo – So 11:00 bis 17:00 Uhr

Quelle: Herzogtum Lauenburg Marketing & Service GmbH
 
Home > Live > Kulturtipps > „Vor 3.000 Jahren“: Sonderausstellung in ...

Mehr auf KulturPort.De

Ilse Helbich: Kluge Chronistin des Alters – „Im Gehen“ gefundene Gedichte
 Ilse Helbich: Kluge Chronistin des Alters – „Im Gehen“ gefundene Gedichte



Auch heute noch geschehen beglückende Wunder: Mit 80 Jahren veröffentlichte die 1923 in Wien geborene Ilse Helbich ihren ersten Roman unter dem Titel „Schwal [ ... ]



Thierry van Werveke: Schauspieler, Rockstar, Troublemaker, Thierry National
 Thierry van Werveke: Schauspieler, Rockstar, Troublemaker, Thierry National



Thierry! – allein sein Vorname löst in Luxemburg schon entzücken aus und wird mit der Addition von „National“ zum Kult. In Deutschland und Österreich fr [ ... ]



„Foxtrot”. Samuel Moaz und das Konzept des Zufalls
 „Foxtrot”. Samuel Moaz und das Konzept des Zufalls



Samuel Moaz kreiert mit dem Antikriegsdrama „Foxtrot” einen atemberaubenden ästhetischen Kosmos: zornig, visuell kühn, emotional hochexplosiv, oft grausam, [ ... ]



Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte: „Der Vorname“
 Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte: „Der Vorname“



Das Stück brillant, die Schauspieler große Klasse, die Inszenierung rundum gelungen und der kleine Saal der Komödie Winterhuder Fährhaus restlos ausverkauft. [ ... ]



Vergessen und wiederentdeckt: „Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“
 Vergessen und wiederentdeckt: „Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“



Der Titel der Ausstellung „Im Nacken das Sternemeer“ verweist auf das Buch mit Texten von Ludwig Meidner, das 1918 in Leipzig erschien. Meidner (1884-1966),  [ ... ]



Trio Elf & Marco Lobo – und die „Música Popular Brasileira“
 Trio Elf & Marco Lobo – und die „Música Popular Brasileira“



Die brasilianische Liedkunst – die dort den Status von Popmusik hat – nennt sich pragmatisch „Música Popular Brasileira“. Den Musikern des Trio Elf, Wal [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.