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Am Donnerstag, 12. Mai 2016, um 18.30 Uhr wird Dr. des. Dagmar Lieske in der Gedenkstätte Sachsenhausen ihre Dissertation "Unbequeme Opfer?" über „Berufsverbrecher“ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen vorstellen. Die Arbeit ist soeben als Band 16 der Reihe "Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten" im Berliner Metropol Verlag erschienen. Zu der von Stiftungsdirektor Prof. Dr. Günter Morsch moderierten Veranstaltung laden wir alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Ab November 1933 verfügte die deutsche Kriminalpolizei im Rahmen der „vorbeugenden Verbrechensbekämpfung“ über die Möglichkeit, Personen aufgrund ihrer Vorstrafen in Konzentrationslager einzuweisen. Insgesamt betraf dies mehrere Zehntausend Menschen, von denen ca. 9000 als „Berufsverbrecher“ im KZ Sachsenhausen geführt wurden. Bislang ist diese Häftlingsgruppe sowohl in der Forschung als auch in der Erinnerungskultur weitgehend ignoriert worden. In ihrer Dissertation gibt Dagmar Lieske am Beispiel einzelner Schicksale einen Einblick in die kriminalpolizeiliche Verfolgungspraxis von "Berufsverbrechern" im Nationalsozialismus und skizziert deren Situation in der Häftlingsgesellschaft des KZ Sachsenhausen.

Die Berliner Historikerin Dagmar Lieske studierte Geschichte, Politik und Literaturwissenschaften in Göttingen, Tel Aviv und Berlin. Seit 2005 ist sie für Gedenkstätten im In- und Ausland forschend und didaktisch tätig.

Donnerstag, 12. Mai 2016, um 18.30 Uhr
„Berufsverbrecher“ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen
Vortrag und Diskussion mit der Autorin Dr. des. Dagmar Lieske
Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Quelle: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

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