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Hamburger Architektur Sommer 2019



Kolumne – Meinung und Widerspruch

Meinung

Vom Glotzen & Labern oder Durchbruch durch acedia

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Freitag, den 24. März 2017 um 11:04 Uhr
Vom Glotzen & Labern oder Durchbruch durch acedia

„Trägheit, lateinisch acedia, der wir alle unterliegen (…) ein Zustand,
den schon die alten Buddhisten reflektierten,
ob Versenkung und Meditation denn auch Tun sei,
oder, wie man heute sagt, Lethargie,
uneffektives Verhalten, Gleichgültigkeit, (…)
Durchbruch durch acedia.“ (1)

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„Salām Syria“ – Weltmusik als Heimat

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Geschrieben von: Cornelia Schiller  -  Mittwoch, den 22. März 2017 um 10:55 Uhr
Salām Syria – Weltmusik als Heimat

Ja, ich weiß, alle beschweren sich, dass nur noch aus der Elbphilharmonie berichtet wird, alles andere werde vernachlässigt von uns Journalisten etc.
Aber: Wenn etwas gut ist, ja außerordentlich gut ist, muss und will man eben darüber berichten, egal wo es stattgefunden hat und seit der Eröffnung der Elbphilharmonie findet einfach viel Gutes, Spezielles, und – auch Unvergessliches statt, wie im Falle des „Salām Syria-Festival“, das vom 16. bis 18. Juli alle möglichen Facetten alter, traditioneller, neuer, gemischt-gemeinschaftlicher, experimenteller und ungewöhnlicher Musik sowie Mixed Arts Variationen zu Gehör und vor Augen eines sehr interessierten, sehr begeisterten, sehr nachdenklichen, und ebenfalls sehr gemischten, oft durch tiefe Emotionsberührung bewegten Publikums brachte.
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Paolo Conte in der Elbphilharmonie

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Geschrieben von: Cornelia Schiller  -  Montag, den 27. Februar 2017 um 14:59 Uhr
Paolo Conte in der Elbphilharmonie

Paolo Conte, geboren am 6. Januar 1937 und aufgewachsen im norditalienischen Asti, war nicht nur von Kindesbeinen an ein fleißiger Hörer des Jazz, sondern hat auch schon ganz früh die Lust am eigenen Komponieren entdeckt; und doch trat er, der von klein auf die Musik von ganzem Herzen und aus voller Seele liebte, zunächst in die Fußstapfen seines Vaters, eines Notars: Er studierte Jura und wurde Rechtsanwalt.
Nebenbei professionalisierte er aber das Songwriting und spricht über diese Zeit, als er in Asti sowohl im Anwaltsbüro seines Vaters arbeitet als auch zwischendurch immer wieder nach Mailand zu den dortigen Musikproduzenten reist, als eine der anstrengendsten Perioden in seinem Leben – immer auf Achse, zerrissen zwischen einem Kopf und einem Bauch voll mit Kompositionen und dem Broterwerb als Rechtsanwalt.
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„Und nun ist Elphi erwacht.“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 13. Januar 2017 um 21:05 Uhr
Eröffnungskonzert Elbphilharmonie F-Michael-Zapf

Was für ein netter, was für ein sympathischer Satz! Bemerkenswert, dass Joachim Gauck schon den Kosenamen für Hamburgs gläserne Baukunstwerk der Superlative kannte, das den Hanseaten in den vergangenen zehn Jahren vor Problemen die Haare zu Berge stehen ließ und das die Stadt nun mit einem Schlag an die Weltspitze der Musikmetropolen katapultiert.
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Flaggschiff am Industriegebiet: Die Elbphilharmonie wird durch eine Briefmarke gewürdigt – eine Hamburgensie sieht anders aus!

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Geschrieben von: Dirk Meyhöfer  -  Mittwoch, den 04. Januar 2017 um 11:23 Uhr
Die Elbphilharmonie wird durch eine Briefmarke gewürdigt

Es ist ja nicht ganz üblich, wenn ein Stadt-, Architektur- und Designkritiker gleichzeitig auch Briefmarken sammelt und deswegen in einem Artikel zur Hamburger Elbphilharmonie in der Kunstzeitung schrieb: „Die große Show beginnt also jetzt. Mut wird mehr belohnt als Wut, und der Wunsch mit diesem Haus auf der kulturellen Landkarte ein Zeichen zu setzen, ist erfüllbar. Der Beweis, ob ein Gebäude zur erhofften Landmarke wird, ist für mich immer noch sehr profan, nämlich dann, wenn es als Briefmarke durch die Welt reist – sie erscheint am 2. Januar, 2017.“ Nun ist sie da, Zig Millionen Mal, mit dem Wert von 145 Cent, womit man einen Großbrief versenden darf.
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SpiegelLive: Joschka Fischer im Gespräch - "Ist Europa noch zu retten"

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Donnerstag, den 08. Dezember 2016 um 16:59 Uhr
Fischer-Sandberg

Während die ganze Stadt zu fiebern scheint, vor dem Rathausmarkt mehr Polizisten als Schaulustige stehen und über den Messehallen die Hubschrauber kreisen, fand am Alstertor eine angenehm unaufgeregte OSZE-Konferenz der anderen Art statt: In der Talk-Reihe „SPIEGELlive im Thalia Theater“ stellte sich Joschka Fischer den Fragen von Britta Sandberg zum Thema "Ist Europa noch zu retten?"

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Barbara Kisseler. Hamburg ist ihr zu Dank verpflichtet. Und wir haben eine Freundin verloren.

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Geschrieben von: Helga Schuchardt  -  Montag, den 10. Oktober 2016 um 17:11 Uhr
Barbara Kisseler Foto I Hofmann

Sie hat gekämpft. Sie wusste schon lange, dass sie unheilbar krank war, doch wollte unbedingt noch die Elbphilharmonie im kommenden Januar einweihen. Der heimtückische Krebs ließ es nicht zu. Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler starb nach langer, schwerer Krankheit am vergangenen Freitag im Alter von 67 Jahren. Kaum jemand in Hamburg kannte Barbara Kisseler so gut wie Helga Schuchardt. Die ehemalige Hamburger Kultursenatorin (1983-1987) war in ihrer Zeit als Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur (1990-1998) Kisselers Chefin. Für KulturPort.de erinnert sich Helga Schuchardt.
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Warum das Kunsthandwerk wieder an Bedeutung gewinnt – 60 Jahre AdK Hamburg

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Donnerstag, den 06. Oktober 2016 um 09:34 Uhr
Warum das Kunsthandwerk wieder an Bedeutung gewinnt  60 Jahre AdK Hamburg

Als Cornelia Woitun, die langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg e.V. kurz AdK genannt vor mittlerweile fast eineinhalb Jahren anrief und fragte, ob ich den Vorsitz übernehmen wollte, habe ich ziemlich spontan „ja“ gesagt. Wenn ich gewusst hätte, wie viel Arbeit auf mich durch das 60. Jubiläumjahr zukommt, hätte ich es mir vielleicht etwas genauer überlegt.
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„Musicking“ – Eugene und die europäische Klassik

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Geschrieben von: Akiko Hitomi  -  Montag, den 18. April 2016 um 10:15 Uhr
„Musicking“ – Eugene und die europäische Klassik

Vom 12. bis 16. April diskutierten und musizierten im Nordwesten der USA internationale Kulturgrößen, Nachwuchskünstler und Akademiker über europäische Musik. Schauplatz: der urwüchsig-gepflegte, ökologisch rauch- und abfallfreie, weitläufige und breitflächige Campus der Universität Oregon in Eugene.
Studierende skateboarden, radeln und schlendern über samtweiche, grasgrüne Rasenflächen oder unter schwindelerregend hohen Pinienbäumen und Zedernalleen vorbei an blühenden Büschen und Beeten, hochmodernen Business-Centern mit Solarzellwänden oder dem Campus-eigenen Museum – natürlich, so etwas gibt es hier an Amerikas Westküste!
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Erlaubte Schmähkritik? Die verfassungsrechtliche Dimension der causa Jan Böhmermann

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Geschrieben von: Alexander Thiele  -  Mittwoch, den 13. April 2016 um 15:30 Uhr
Erlaubte Schmähkritik Die verfassungsrechtliche Dimension der causa Jan Böhmermann

Die Bestimmung der Reichweite der Meinungsfreiheit bildet ein beliebtes Thema im juristischen Staatsexamen. Denn wenngleich es (mittlerweile) ganz unumstritten ist, dass den in Art. 5 GG genannten Grundrechten eine überragende Bedeutung für die demokratische Grundordnung zukommt („schlechthin konstituierend“), sind diese – ebenso unumstritten – nicht grenzenlos gewährleistet. Auf Tucholsky ist folglich jedenfalls für das Grundgesetz zu antworten: Satire darf in Deutschland nicht alles, aber fast alles und jedenfalls sehr viel.
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Die 16. Lange Nacht der Museen in Hamburg

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Geschrieben von: Dagmar Seifert  -  Mittwoch, den 13. April 2016 um 10:02 Uhr
Die 16. Lange Nacht der Museen in Hamburg

Diesmal war ich wieder allein unterwegs, nachdem meine Begleitdogge der fünfzehnten Langen Nacht, Foxi, mir während des vergangenen Jahres abhandengekommen ist.
Wie jedes Jahr fasziniert mich wieder die plötzliche Menschenfülle in einem Gebiet, das normalerweise jenseits der Geschäftsstunden still und zurückhaltend vor sich hin träumt.

Aus Anlass der Museumsnacht trabt die Bevölkerung wach, munter und zahlreich überall herum. Und sie beparkt mit ihren PKWs jedes dazu im weitesten Sinne geeignete Fleckchen. Das ist sonderbar, da doch von (alle paar Minuten fahrenden) Bussen über Stadträder und Alsterdampfer bis zu Barkassen wirklich für viele Arten des Transports gesorgt ist, jenseits irgendwelcher Parkplatzprobleme!
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Meine 16. Lange Nacht der Museen in Hamburg

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Dienstag, den 12. April 2016 um 09:56 Uhr
Meine 16. Lange Nacht der Museen in Hamburg

Alles beginnt mit einer Fahrt, einer Fahrt die über eine Stunde dauert und in Hamburgs Südosten führt. Die Menschen tummeln sich in Rudeln an der Kunstmeile und am Deichtorplatz, der Bus zu den teilnehmenden Museen in Bergedorf ist hingegen spärlich besetzt. Das mag auch daran liegen, dass es noch früh am Abend ist, die Sonne lacht und milde draußen ist. Da begegnet man dem gemeinen Hamburger noch im Straßencafé oder an der Alster. Die Nacht ist ja Lang, so steht es auf den Bannern und meinem Programmheft.
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Nebels Welt XXX

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Geschrieben von: Klaus Peter Nebel  -  Donnerstag, den 11. Februar 2016 um 11:08 Uhr
Nebels Welt XXX

Anton Pawlowitsch Tschechow: "Kein Zynismus kann das Leben übertreffen."
Theatergeschichte, die sich international bedingt; Wurzeln, die in höchste Adelskreise reichen und bleibender Erfolg, der auch heute seinen Stellenwert hat.


3. Januar 2016 in Hamburg. Onkel Wanja von Anton Tschechow. Inszeniert von der neuen Intendantin des Schauspielhauses Karin Beier. Das Haus knülle voll. Nun würde eine weitere Besprechung des Stückes nicht mehr auf allzu großes Interesse stoßen, denn im Internet steht dazu schon viel, um nicht zu sagen alles. Interessant wäre jedoch das Drumherum zu betrachten, was mit diesem Stück so alles zusammen hängt.
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Gregor Gysis „Erkenntnisse“



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Geschrieben von: Harry Popow  -  Montag, den 11. Januar 2016 um 11:07 Uhr
Gysi Worte

Wenn die Neugier nicht wäre – schon wieder Gregor Gysi. Er sei ironisch, gewitzt, kokett und gescheit. So charakterisieren ihn die Herausgeber Harnisch und Miemiec in ihrem soeben veröffentlichten Büchlein „Worte des Vorsitzenden Gregor Gysi.“ Die Rezension zu dem Buch „Ausstieg links?“ ist kaum veröffentlicht, da schneit also ein weiteres – diesmal vom Eulenspiegel Verlag auf meinen Schreibtisch: Es ist ein rotes Minibuch, angelehnt an die Minilektüre „Worte des Vorsitzenden Mao Tse-Tung“. Man nannte es auch die „Mao-Bibel“. Ob dieser Vergleich bewusst gewählt wurde?



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