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Hamburger Architektur Sommer 2019



Kolumne – Meinung und Widerspruch

Meinung

Die Frankfurter Buchmesse und das Buch als Kulturgut

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 22:57 Uhr
Die Frankfurter Buchmesse und das Buch als Kulturgut

Die Frankfurter Buchmesse öffnet vom 6. bis 10. Oktober 2010 wieder ihre Tore – dieses Jahr mit dem Ehrengast Argentinien. Für das interessierte Publikum geht es vor allem um Orientierungshilfe, um in der Flut neuer Titel nicht zu ertrinken.
Wohingegen sich die Fachleute längst nicht mehr nur über die Neuerscheinungen informieren, sondern schon seit Jahren gespannt auf die technischen Schnäppchen und ultimativen Errungenschaften im elektronischen Literaturbetrieb blicken: Welches sind die diesjährigen Messe-Projekte – Stichwort „Flying Sparks“, „Frankfurt Hot Spots“ oder „StoryDrive“ – und wie funktionieren sie? Welche neuen Kreativpotenziale erschließt sich der „Crowdsourcing-Wettbewerb“? Was bietet die letzte Generation des „All-New Kindle“-Readers und welche Titel erscheinen in Deutschland transmedial, als Film, Hörbuch oder deutsches E-Book?
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Meinung

Wir, das Team des Kinderbuchhauses Hamburg

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Geschrieben von: Dagmar Gaussmann-Läpple  -  Dienstag, den 28. September 2010 um 22:52 Uhr
Wir, das Team des Kinderbuchhauses Hamburg

Seit fünf Jahren sind wir mit wachsendem Erfolg unserer Arbeit zu Gast im Altonaer Museum. Nun hat der neue Senat beschlossen, dieses traditionsreiche Haus ohne Prüfung von Alternativen zum 1.1.2011 zu schließen.
Es gibt zahlreiche Gründe, um diese Schließung zu  verurteilen. Wir, das Team des Kinderbuchhauses, möchten unser Unverständnis für diese zerstörerische Art von Kulturpolitik zum Ausdruck bringen. Die Schließung eines ganzen Museums, die Auflösung einer gewachsenen Sammlung zerstört einen großen Teil des Gedächtnisses unserer Stadt und gibt ein verhängnisvolles Zeichen für die Wertschätzung der Kultur in Hamburg.
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Meinung

Kulturpolitik in Hamburg: Altonaer Museum, nein - Polizei-Orchester, ja

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 24. September 2010 um 10:23 Uhr
Wir sind das Altonaer Museum

Das Altonaer Museum wird geschlossen, aber das Polizei-Orchester bleibt. Was für eine eklatante Fehlentscheidung!

Und dazu das unsägliche Prozedere: Kultursenator Reinhard Stuth fand vor der Senats-Pressekonferenz nicht die Zeit, Direktor Torkild Hinrichsen vom Aus seines Hauses zu informieren. Er meldete sich erst danach telefonisch. Einen schlechteren Führungsstil kann man sich kaum vorstellen.
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Meinung

Nun also Schirmer...

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 15. September 2010 um 13:00 Uhr
Friedrich Schirmers überstürzter Rücktritt Deutsches Schauspielhaus in Hamburg

Nun also Schirmer. Der dritte Rücktritt in kürzester Zeit.
Frank Baumbauer mutmaßte eine „Hamburger Krankheit“ und dieser Gedanke ist nicht abwegig. Doch wie bei jeder Krankheit hat es keinen Zweck auf die Opfer einzuprügeln.
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Meinung

The Beatles - Es war vor 50 Jahren...

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Geschrieben von: Jürgen Rau  -  Mittwoch, den 18. August 2010 um 16:11 Uhr
Indra - August 1960. Die Beatles betreten die Bühne der Indra! Von links nach rechts: John Lennon, George Harrison, Pete Best, Paul McCartney und Stuart Sutcliffe

Die Stadt Hamburg und ihre Medien haben kläglich versagt, um auf ihren unglaublichen Anteil an der an der noch unglaublicheren Geschichte der nach wie vor größten und besten Band der Welt hinzuweisen!
Gestern war es auf den Tag genau 50 Jahre her, dass die Beatles ihren ersten Auftritt in einem kleinen Club auf dem Hamburger Kiez spielten. Gemerkt hat dieses Ereignis an diesem historische Datum wahrlich gestern fast keiner.
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Von der Verortung des Weins und der Musik

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 09. Juli 2010 um 11:46 Uhr
Von der Verortung des Weins und der Musik

Die Musik braucht ihre Orte wie der Wein seinen Ort braucht.
Fast jeder hat es schon einmal erlebt: Eine schöne Sommernacht im Freien in Südfrankreich und der provencalische Wein entfaltet sein ganzes Aroma an sämtlichen Genussrezeptoren. Von diesem Wein nimmt man sich dann eine Flasche mit in die Heimat und stellt betrübt fest, hier schmeckt er nicht!
Nur dort, am originären Ort entfaltet der Wein jenes Aroma – in der Landschaft mit deren Geruch und dem warmen Wind seiner Jahreszeit.
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Meinung

Filmfest Emden-Norderney: Die Kartographie

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 04. Juni 2010 um 13:11 Uhr
Filmfest Emden-Norderney: Die Kartographie

Seit zwei Tagen ist es Sommer, die Temperaturen, das Licht und der Himmel sind wie sie zu dieser Jahreszeit sein sollen.

Vor zwei Tagen begann das Filmfest Emden-Norderney, die Kinos sind dunkel und wenn man sich seine Filmliste festivalmäßig quantitativ (und natürlich qualitativ) zusammengestellt hat, so wie ich, genießt man vielleicht unter Umständen das schöne Wetter auf der Leinwand und stellt schließlich betrübt fest – es ist doch etwas anderes als draußen zu sein.
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Meinung

Galerie der Gegenwart: Ich bin dann mal geschlossen

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Samstag, den 15. Mai 2010 um 07:42 Uhr
Kunsthalle: Ich bin dann mal geschlossen

Zuerst dachte ich, es sei eine Ente. Ungläubig sitze ich vor der Pressemeldung der „Freunde der Hamburger Kunsthalle“, dass die Galerie der Gegenwart, in der so erfolgreich die „PopLife“ gezeigt wurde, bis Oktober 2010 weitgehend geschlossen bleiben soll.
Begründet die Behörde für Kultur, Sport und Medien die zeitlich begrenzte Schließung mit "notwendigen Umbaumaßnahmen" wegen des Brandschutzes, so heißt es aus der Kunsthalle, die Finanznot treibe diese Notwendigkeit an. In der Tat ist die Situation dramatisch - und nicht nur für die Hamburger Kunsthalle. Von Beginn der Überführung zu privaten Stiftungen an, sind das Finanzmodell und die Verwaltungs, Ausstellungs- und Ankaufsbudgets - wenn es letztere überhaupt noch gibt - für die Museen kaum tragbar.
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Elena, Marina, Olga oder Natascha

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 19. März 2010 um 12:25 Uhr
Elena, Marina, Olga oder Natascha

Sie heißen Marina, Olga, Elena oder Natascha, zumindest behaupten Sie das in den Mails, die in der Redaktion eintreffen.
Sie schreiben in englischer Sprache, nicht fehlerfrei und manchmal hundsmiserabel, aber der Leser soll ja auch merken, dass diese nicht ihre Muttersprache ist. Sie stammen aus dem Osten Europas...
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Die Kunst Kino zu sehen

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Geschrieben von: Steven Gätjen  -  Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 16:56 Uhr
© Fox Avatar - Aufbruch nach Pandora / Sam Worthington

Ich habe mich immer gefragt, was Kino in den Menschen auslöst, das sie seit den Anfängen des 20ten Jahrhunderts Jahr für Jahr, zu Millionen in die Säle stürmen und manchmal bis zu 3 Stunden gebannt auf die Leinwand starren.
Was ist die Faszination, was ist das Interessante, was ist das Magische an diesem einen gesellschaftlichen Ereignis oder dieser Art der Freizeitbeschäftigung?
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Gehirntraining

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Geschrieben von: Dagmar Seifert  -  Sonntag, den 24. Januar 2010 um 13:12 Uhr
Kürzlich lauschte ich ungern dem Gespräch zweier älterer Herren, die sich einig waren: die Gesellschaft verblödet immer mehr, technische Geräte jeder Art fördern die Denkfaulheit, alles wird in einem solchen Ausmaß vorgekaut, dass die Gehirnmuskeln der zivilisierten Gesellschaft ausleiern wie alte Hosenträger.
Dieser betrüblichen Auffassung möchte ich entgegensetzen, dass es durchaus auch in unserer dekadenten Zivilisation noch einige Herausforderungen für’s Oberstübchen gibt, rein kulturell gesehen, meine ich.
Da wäre zunächst mal die Filmkunst. Die hat sich im Lauf des vergangenen Jahrhunderts, was den Faktor ‚Verstand bemühen’ angeht, sehr verändert.
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Wolkenkuckucksheim

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 21:07 Uhr

Ein vermeintlich hoch verschuldetes Emirat namens Dubai baute das höchste Haus der Welt und weihte dies in der vergangenen Woche am 4. Januar 2010 ein.

Mit 828 Metern Höhe ist es damit doppelt so hoch wie das Empire State Building in New York.

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Freiheit der Kunst kämpft gegen Verbote

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Geschrieben von: Christine Adam  -  Montag, den 28. Dezember 2009 um 00:00 Uhr
Jugendgefährdende, gewaltverherrlichende oder gar pornografische Inhalte sind, anders als bei Hardcore-Varianten des Films, nicht unbedingt Sache des Theaters. Deshalb bietet die Bühne der staatlichen Zensur „von oben“ wenig Angriffsfläche. Dennoch brodelt es gerade in jüngster Zeit heftig.
Waren es jahrzehntelang Tabuverstöße wie gewagte Nacktheiten oder Blut- und Fäkalorgien auf der Bühne, die mehr oder weniger gezielt die Gemüter erregen sollten, sind es seit einiger Zeit vor allem politische Provokationen, die die Rechtsanwälte auf den Plan rufen. Denn: An die Stelle der Staatsautorität sind Interessengruppen getreten, an die des radikalen Verbots der juristische Streit.
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Zeitgemäß inszenierter Seewolf

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Geschrieben von: Dagmar Seifert  -  Freitag, den 06. November 2009 um 10:21 Uhr
Ein Reflex ist eine unwillkürliche Reaktion. Deutsche Fernsehzuschauer, die älter als fünfzig sind (oder die redselige Eltern besaßen) denken beim Wort ‚Seewolf’ keineswegs an Jack London, sondern reflexartig: ‚Raimund Harmstorf, Kartoffel’.
Diesen Tatbestand machte sich SPIEGEL-ONLINE-Kultur zunutze mit einer Ankündigung oder eigentlich einer Kritik zum neuen ZDF-Zweiteiler mit Sebastian Koch.
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Man wüsste gern, wie diese Musik geklungen hat. „Huttens letzte Tage“ zum Beispiel, eine lyrische Symphonie für Tenor, Bariton und Orchester, op. 12. Vikto [ ... ]



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