Werbung

Neue Kommentare

Claus Friede zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Danke für Ihren Kommentar, Herr Zurch.
We...

Bernd Zurch zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Vielen Dank. Warum gibt es keine Sternchen mehr? ...
Martin Zopick zu „Nocturnal Animals” – Rachethriller als bittere Selbsterkenntnis : Der zweite Film von Tom Ford und der ist gar nich...
Michaela zu „Midsommar”. Die sonnendurchfluteten Abgründe des Ari Aster: Einer der magnetisierendsten Filme, die ich seit ...

Hamburger Architektur Sommer 2019


CDs JazzMe

Peirani & Parisien Duo Art: Belle Epoque

Drucken
Dienstag, den 15. Juli 2014 um 11:37 Uhr

Peirani & Parisien Duo Art: Belle Epoque

Sie sind schon ein schräges Paar: Akkordeonspieler Vincent Peirani einerseits, der sein Publikum mit stupender Technik in seinen Bann zieht und stilistisch eher in der Nachbarschaft von Richard Galliano und Astor Piazzolla anzutreffen ist. Andererseits der quirlige Emile Parisien, der mit seinem Trio lustvoll die Grenzen des noch mit den Mitteln des Jazz Sagbaren auslotet, und vielen als Erneuerer des Sopransaxofonspiels gilt. Was können scheinbar so gegensätzliche musikalische Naturen miteinander anfangen, zumal wenn sie im Duo vollkommen aufeinander angewiesen sind?


Peirani & Parisien Duo Art: Belle EpoqueGanz einfach: Sie treffen sich auf beinahe neutralem Terrain und huldigen dem (wie Peirani und Parisien) Wahlpariser Sidney Bechet, mit dessen Egyptian Fantasy sie den Rahmen des Albums vorgeben. Sie erinnern damit an die “Belle Epoque” des Jazz in Frankreich und heben deren Musik gleichzeitig in die Gegenwart. Letzteres allerdings nur moderat, denn Peirani kann schon mal ziemlich lange auf einem Pattern sitzenbleiben und Parisiens Aufforderungen ignorieren, ihm auf eine Erkundungstour in freiere Welten zu folgen. Der Saxofonist hat andererseits keine Mühe, das feinziselierte klangsinnliche Spiel Peiranis auf seiner “Thrill box” mitzuspielen. Und das ist allemal faszinierend und spekatulär genug, so dass wir weitergehende Experimente erst einmal abwarten können.
 

Am 13.6. wurde Emile Parisien als "Musiker des Jahres" und Vicent Peirani als "Rising Star des Jahres" mit dem "Victoire du Jazz" ausgezeichnet.
 

Label: ACT

Foto: ACT/Grosse-Geldermann


Videos:
Peirani & Parisien Duo Art: Belle Epoque (Klangbeispiele)
Les Salons de la Musique: Vincent Peirani, Michel Portal et Emile Parisien (arte)


JazzMe - In Kooperation mit Christoph Forsthoff, Sabine Meinert, Sven Sorgenfrey und Willy Theobald. Weitere CD-Kritiken, Interviews und Informationen aus der Welt des Jazz unter AboutJazz.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > Kolumne > CDs JazzMe > Peirani & Parisien Duo Art: Belle Epoque

Mehr auf KulturPort.De

Add art – zum 7. Mal Einblicke in die vielfältige unternehmerische Beschäftigung mit Kunst
 Add art – zum 7. Mal Einblicke in die vielfältige unternehmerische Beschäftigung mit Kunst



Hamburgs Unternehmen können sich der Öffentlichkeit als Kunstförderer vorstellen, die Öffentlichkeit hat die einmalige Chance, Sammlungen kennenzulernen, zu  [ ... ]



Katrin Bethge: Lichtdurchflutet
 Katrin Bethge: Lichtdurchflutet



Seit Ende der 1990er Jahre inszeniert die in Hamburg lebende Künstlerin Katrin Bethge mit Licht – Innen- und Außenräume.
Seit dem Wochenende und noch bis z [ ... ]



„The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms
 „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms



Vorbei der fiebrige Glamour und die trügerische Romantisierung von „Goodfellas”, Verbrechen ist in „The Irishman” ein eher eintönig sorgenvolles Metier [ ... ]



Still in the Woods: Flying Waves
 Still in the Woods: Flying Waves



Schon in einer vorangegangenen KulturPort.De-Besprechung zum ersten Album (Rootless Tree) von „Still in the Woods“ kam das bemerkenswerte Potential der Band  [ ... ]



„Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona
 „Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona



Ein ungewöhnlich schönes Ambiente, ganz erstaunliche Stimmen und ein Spaßfaktor, wie er in der klassischen Musik wohl einmalig ist: Der „Halloween“-Sänge [ ... ]



Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel
 Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel



Die Bibel, sagt Arno Schmidt, sei „ein unordentliches Buch mit 50.000 Textvarianten“. Auch wenn diese Zahl groß klingt – damit hat er gewiss noch heftig u [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.