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Hamburger Architektur Sommer 2019



Bücher Blog – wissen was zu lesen lohnt

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Egbert Scheunemann: „Trilogie des Scheiterns. Drei Erzählungen, Kurzgeschichten, was auch immer“

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 23. September 2015 um 09:56 Uhr
Trilogie des Scheiterns. Drei Erzählungen, Kurzgeschichten, was auch immer

Nein, das glaube ich jetzt nicht. Da wähne ich mich plötzlich im Portugiesen, einem Restaurant, in das ich öfter einkehre. Wegen des guten Geschmacks, essensmäßig, getränkemäßig und auch sonst. An meinem Tisch zwei unbekannte Herren. Vor Hunger kriege ich die Augen nicht so recht auf und glaube in meiner träumerischen Art, Tucholsky und Kästner vor mir zu sehen. Wie denn das? Waren das nicht...? Ja, natürlich, jene, die vor Krieg gewarnt hatten. In ihrer spöttischen Art. Geliebt und verehrt von hauptsächlich Intellektuellen. Aber was haben deren Wortmahnungen gebracht? Gescheitert waren sie, zerbrochen an mancher Dummheit, keiner wollte glauben, wovor sie warnten. Ich schüttele den Kopf. „Gescheitert“, flüstere ich vor mich hin.
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Jörgen Bracker: „Spielmanns Fluch“

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Mittwoch, den 16. September 2015 um 10:07 Uhr
Jörgen Bracker: „Spielmanns Fluch“

Hamburg als Umschlagplatz für Waffen zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Am 2. Juli 1622 explodierte ein Waffenschmuggler auf Reede bei Neumühlen.

„Hamburg im Dreißigjährigen Krieg: Die Truppen des Herzogs Christian von Braunschweig-Lüneburg plündern und brandschatzen die Vierlande. Festungsbaumeister Johan von Valckenburgh soll die Eindringlinge zurückschlagen und bedient sich dabei des ortskundigen Bauernjungen Jonas, um korrupte Mitglieder des Rates und Geschäftemacher im schwunghaften Waffenhandel auszuspähen.
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Kristine Bilkau: Die Glücklichen

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Mittwoch, den 09. September 2015 um 10:08 Uhr
Kristine Bilkau

Kristine Bilkau hat einen Roman geschrieben über Gefühle von Menschen, die sich vom sozialen Abstieg bedroht sehen. Eine sensible und präzise Studie darüber, wie Gentrifizierung und Jobverlust den Alltag, das Denken und das Fühlen verändern. „Die Glücklichen“ ist der Roman einer ganzen Generation, der althergebrachte Sicherheiten abhanden kommen.
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Michael Lüders: „Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet“

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Dienstag, den 01. September 2015 um 10:03 Uhr
Michael Lüders: Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet

Das Eigentor der „Guten“. Wer wüsste das nicht – spätestens seit dem 9/11-2001 wird die Welt in zwei Lager geteilt. Die Guten und die Bösen. Wer die ersteren sind, das bestimmen die USA, Großbritannien und die Staaten der EU, allen voran Deutschland, wer die Bösen sind ebenfalls. Damit die Welt endlich zur Ruhe und zu Wohlstand komme. Und wenn es sein muss, dann mit Gewalt. Krieg gegen den Terror?
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Kate Hamer: Das Mädchen, das rückwärts ging

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Geschrieben von: Fee Isabelle Lingnau  -  Mittwoch, den 05. August 2015 um 12:52 Uhr
Kate Hamer: Das Mädchen, das rückwärts ging

Trotz ihrer übermäßigen Vorsicht kann Beth das Verschwinden von Carmel nicht verhindern.
Carmel ist acht als sie bei einem Märchenfestival entführt wird: Plötzlicher, dichter Nebel hat sie von ihrer Mutter getrennt. Ein Unbekannter behauptet ihr Großvater zu sein und dass ihre Mutter einen schlimmen Unfall hatte. Carmel geht mit ihm.
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Daniil Granin: „Mein Leutnant“. Mit einem Vorwort von Helmut Schmidt

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 29. Juli 2015 um 12:03 Uhr
Daniil Granin: „Mein Leutnant“

Zeit zu leben.
„...es gibt manchmal Momente im Leben, da man nur das Gute sieht. Und muss man sich dann zurückhalten?“


Das schrieb einer meiner Lieblingsschriftsteller in seinem Buch „Garten der Steine“, erschienen im Verlag Volk und Welt 1973 auf Seite 134. Daniil Granin. Ich las u.a. von ihm „Das Gemälde“. Und soeben sein neuestes: „Mein Leutnant“. Zum wiederholten Male ist man überrascht von seiner inneren Wahrhaftigkeit, seiner Liebe zum Leben, von seinem Bekenntnis zur Größe der menschlichen Seele, von seiner berechtigten Kritik an gesellschaftlichen Missständen in der Sowjetunion, an Dummheit und Missachtung des einzelnen Menschen, an der einseitigen Überhöhung einer Idee und der Unterdrückung des Privaten.
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Sadie Jones: Jahre wie diese

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Geschrieben von: Fee Isabelle Lingnau  -  Dienstag, den 21. Juli 2015 um 13:20 Uhr
Sadie Jones: Jahre wie diese

Es ist ein Roman wie ein leichter Sommerwein: Man kann sehr angenehm viele Stunden mit ihm verbringen. Er ist leicht und süß und ein wenig würzig.
Sadie Jones hat mit „Jahre wie diese“ ihren vierten Roman vorgelegt – und wird (meist) dafür gefeiert. Es gibt Stimmen, die vergleichen sie sogar mit den großen Britischen Erzählern Julian Barnes und Ian McEwan.
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Josef Ben-Eliezer: „Meine Flucht nach Hause“ – Zwischen Rebellion und Gebet

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Freitag, den 19. Juni 2015 um 10:00 Uhr
Josef Ben-Eliezer: „Meine Flucht nach Hause“ – Zwischen Rebellion und Gebet

Wie dicht beieinander liegen mitunter Begeisterung und nachfolgende bittere Enttäuschung? Wie ermutigend sind hohe Gedankenflüge und wie lähmend kann der Absturz vor dem Sieg über sich selbst sein? Vor allem in einer vom Markt getriebenen Gesellschaft, wo du genötigt bist, sich anzupassen oder zu rebellieren. Und doch muss man beide Pole akzeptieren, sie wahrnehmen als menschliche Höhen und Tiefen, vor denen niemand gefeit ist. Du hast die Wahl: Entweder sich wehren oder wie ein Schaf anpassen? Rebellieren, etwas tun oder gar nur beten?
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Adelaide, das besondere Känguru

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Geschrieben von: Fee Isabelle Lingnau  -  Donnerstag, den 28. Mai 2015 um 14:45 Uhr
Tomi Ungerer Adelaide - Diogenes

„Adelaide kann fliegen. Dabei können Kängurus doch gar nicht fliegen! Oder? Genau darum rettet es auch ein Kind und ein Baby“... meine Tochter (4) spricht über Tomi Ungerers neustes Buch „Adelaide“.
Seit ich es an ihr „getestet“ habe, muss es immer wieder ihre Gutenachtgeschichte sein!
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Tilman Strasser: „Hasenmeister“ – Der Violinist in der Zelle

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Mittwoch, den 20. Mai 2015 um 13:42 Uhr
Tilman Strasser

In seinem Debütroman „Hasenmeister“ entwirft Tilman Strasser das tragisch-komische Porträt eines Musikers, der den Verstrickungen seiner eigenen Vergangenheit nicht zu entkommen weiß.
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Das Schweigen der Mütter

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Geschrieben von: Dalia Staponkutė  -  Freitag, den 08. Mai 2015 um 10:30 Uhr
Dalia Staponkutė

Ob ich es mag oder nicht, ich bin Teil der interkontinentalen Wanderschaften in der heutigen Zeit, eine Migrantin und mehrsprachige Mutter und zerbreche mir meinen „reiseschweren“ Kopf, brüte über dem Problem von einsprachigen Eltern und ihrer mehrsprachigen „gemischten" Nachkommen.
Es ist, so kann man das wohl sagen, eine Art Drama. Eines, in dem meine persönlichen Erfahrungen eine nicht unbedeutende Rolle spielen.
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Thilo Krause: Um die Dinge ganz zu lassen

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Dienstag, den 28. April 2015 um 10:17 Uhr
Thilo Krause: Um die Dinge ganz zu lassen

Knapp drei Jahre nach seinem prämierten Lyrikdebüt ist jetzt das Nachfolgewerk von Thilo Krause erschienen: „Um die Dinge ganz zu lassen“ findet poetische Momente in nebensächlichen Alltagsbeobachtungen.
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Peter Korneffel: „Biermanufakturen in Berlin“

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Geschrieben von: Matthias Rosendahl  -  Donnerstag, den 23. April 2015 um 13:57 Uhr
Peter Korneffel: Biermanufakturen in Berlin

In keiner deutschen Stadt hat sich die Craft Bier-Szene in den letzten Jahren so rasant entwickelt wie in Berlin. Nirgendwo sonst sind in Deutschland so viele kreative Micro-Brauer, Gasthausbrauereien oder „Kuckucksbrauer ohne eigene Braustätte“ an einem Ort versammelt, um der industriellen Gleichförmigkeit des deutschen Einerlei-Biers ihr ganz individuelles Produkt entgegenzusetzen.
Was sie vereint ist die Leidenschaft für handwerklich gebrautes, charaktervolles Bier und oftmals auch der Mut zum Experiment – sowohl kulinarisch als auch ökonomisch.
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Regine Jepp: Fast alles über Eutin. Ein charmantes Sammelsurium

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Geschrieben von: Horst Schinzel  -  Dienstag, den 14. April 2015 um 13:36 Uhr
Regine Jepp: Fast alles über Eutin. Ein charmantes Sammelsurium

Regine Jepp ist Eutinerin und den Ostholsteinern als Sprecherin der Eutiner Bürgergemeinschaft ein Begriff.
Im Rahmen der Digitalisierung des „Ostholsteiner Anzeiger“ und seiner Vorgängerzeitungen hat sie in der Lokalzeitung eine Reihe stadtgeschichtlicher Beiträge veröffentlicht und entsprechende Vorträge gehalten. Zusammen mit ihrem Ehemann Karlheinz betreibt sie ein „Büro für Eutiner Stadtgeschichte“.
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