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Tilman Rammstedt: „Morgen mehr“ – ein rasanter Roman mit großem Showdown

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Freitag, den 10. Februar 2017 um 09:40 Uhr
Rammstedt Foto Saage

Tilman Rammstedt, der letzte Autor der diesjährigen Reihe „LiteraTour Nord“, der seinen Roman „Morgen mehr“ in der Lübecker Buchhandlung Hugendubel vorstellte, ist so etwas wie ein Thomas Crown der Literatur.
Der Mann ist einfach nicht zu fassen. Er ist ein Schelm, der als Autor getarnt Schelmenromane verfasst. Der Möglichkeiten aufzeichnet, die so ungeahnt vielfältig sind („Wir bleiben in der Nähe“, 2005), dass eine Entscheidung verständlicherweise schwer- oder gar komplett ausfallen muss.
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Sabine Gruber: „Daldossi oder Das Leben des Augenblicks“

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Dienstag, den 31. Januar 2017 um 09:57 Uhr
Sabine Gruber - Foto Gunter Gluecklich

Mit Blick auf das Speisezimmer der Familie Buddenbrook las Sabine Gruber in Lübeck im Rahmen der „LiteraTour Nord“ aus ihrem jüngsten Roman „Daldossi oder Das Leben des Augenblicks“.
„Eigentlich ist das überhaupt keine passende Kulisse“, befand Birte Lipinkski, Leiterin des Buddenbrookhauses. Nimmt man aber dieses Hintergrundbild in seiner Wirksamkeit auf, so ergibt sich ein Zusammenhang zum Roman. Denn „Bilder sind wirkmächtig“. So wirkmächtig wie der äußere Rahmen, so wirkmächtig die Bilder, die sich während der Lesung im Kopf der Zuhörer einnisteten. Erzählt wird die Geschichte des ehemaligen Kriegsfotografen Daldossi, der in Bosnien, Afghanistan und im Irak Grausamkeiten gesehen und mit der Kamera auf Bildern festgehalten hat, die er nicht mehr loswird.
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Kathrin Röggla: „Nachtsendung“ – Unheimliche Geschichten aus der Gegenwart

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Freitag, den 13. Januar 2017 um 10:06 Uhr
Kathrin Röggla - Nachtsendung

Ein Konferenzteilnehmer verschwindet. Ein Flugzeug hebt nicht ab. Eine Ferieninsel stirbt aus. Ein Kind errichtet eine Diktatur. Gewalt bricht aus.
Von diesen und anderen täglichen Ungeheuerlichkeiten und Störungen des Alltäglichen, von falschen oder richtigen Wahrnehmungen, von Rissen und Lücken in unserer Gegenwart erzählt Kathrin Röggla in ihrem jüngsten Buch „Nachtsendung“, das sie bei einer Lesung im Lübecker Buddenbrookhaus im Rahmen der „LiterTour Nord“ vorstellte. Das Buch trägt zu Recht den Untertitel „Unheimliche Geschichten“.
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Arnold Kamenz: „Muckis Beichte“. Ausbruchsversuche

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 07. Dezember 2016 um 10:07 Uhr
Arnold Kamenz: Muckis Beichte

Alte Weisheit: Es gibt nichts, was unpolitisch wäre. Alles und jedes menschliche Tun hänge von den jeweiligen Umständen ab. Seitdem ich das Büchlein „Muckis Beichte“ von Arnold Kamenz gelesen habe, kamen mir im ersten Moment Zweifel. Kann man ein Buch, in dem sich dir kleine und große Schweinereien ins Gedächtnis schmuggeln, als politisch bezeichnen?
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Teresa Präauer: „Oh Schimmi“

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Montag, den 28. November 2016 um 09:50 Uhr
Teresa Präauers erster Roman „Für den Herrscher aus Übersee“ wurde 2012 mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman „Johnny und Jean“ war 2015 für den Leipziger Buchpreis nominiert. Der aktuelle, Teresa Präauers dritter Roman, trägt den Titel „Oh Schimmi“.
Hierbei handelt es sich um das Buch zum Text, den die Autorin beim Bachmannwettbewerb 2015 vortrug und dort vom Publikum gefeiert wurde. Dieser neue Roman handelt von einem zuckerversessenen Spinner, der sich – kurz gesagt - zum Affen macht. „Oh Schimmi“ hat gute Chancen, zum Bestseller aufzusteigen. Diesen Eindruck belegte auch der kräftige Applaus der Zuhörer bei der Buchvorstellung im Rahmen der „LiteraTourNord“ im Gewölbekeller des Lübecker Buddenbrookhauses.
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Freiheit und Verantwortung heute: Annäherung in 95 Thesen

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Mittwoch, den 16. November 2016 um 09:58 Uhr
Genazino-Luther - Freiheit und Verantwortung heute: Annäherung in 95 Thesen

Vor 500 Jahren schlug Martin Luther seine Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg. Schriftsteller Wilhelm Genazino hat nun ein Buch herausgegeben, das erneut die Frage auswirft: Was heißen Freiheit und Verantwortung für uns heute? Antwort geben bekannte Persönlichkeiten und Jugendliche: 95 Mal werden die Begriffe so neu angeeignet und ausgehandelt – als Annäherungsversuch und Gegenwartsentwurf zugleich.
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Der Tod bin Ladens als Goldberg-Variation: „Geronimo“ von Leon de Winter

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Geschrieben von: Britta Schmeis  -  Montag, den 10. Oktober 2016 um 08:43 Uhr
Der Tod bin Ladens als Goldberg-Variation: „Geronimo“ von Leon de Winter

Um den Tod Osama bin Ladens, dem einst meistgesuchten Terroristen, ranken sich zahlreiche Legenden. Journalisten, Verschwörungstheoretiker, Politiker und Drehbuchschreiber ringen um die beste Geschichte, die einleuchtendste Interpretation. Der niederländische Autor Leon de Winter fügt diesen mit seinem teils verwegenen Politthriller eine weitere Version hinzu. Die ist nicht unbedingt wesentlich abwegiger als manch andere, auf jeden Fall aber sehr fein komponiert. Dafür hat er Bachs Goldberg-Variationen als Schablone und Subsujet gewählt.
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„Bachs Welt“ – die Familiengeschichte eines Musikgenies

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Montag, den 25. Juli 2016 um 08:53 Uhr
Bachs Welt die Familiengeschichte eines Musikgenies

Auf wessen Schultern stand der große Johann Sebastian Bach? Volker Hagedorn nimmt uns mit in „Bachs Welt“. Er zeichnet nicht nur die vielverzweigte Familiengeschichte des Genies nach, in der so viele begabte Musiker den Namen Bach tragen. Er lässt auch die Epoche lebendig werden und den Alltag, mit dem sich Bach und seine Vorfahren herumschlagen mussten. Eine ungemein farbige Reise ins 17. Jahrhundert.
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„Kapitalfehler“ – Schlangenbeschwörer

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Montag, den 27. Juni 2016 um 08:58 Uhr
Matthias Weik & Marc Friedrich: „Kapitalfehler“ – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen

„Kapitalfehler“ – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen – von Matthias Weik & Marc Friedrich

„Anaconda“. Das ist der Name eines Manövers der NATO in Polen, mit dem im Juni 2016 wieder einmal das „aggressive“ Russland eingeschüchtert werden sollte. Die im Hintergrund die Fäden ziehen, das sind die Finanzeliten, voran die der USA und Deutschlands. Jene Kräfte, die im Hintergrund einen dritten Weltkrieg machtbesessen und nach Ressourcen gierend kaltblütig ins Kalkül fassen. Sie darf man zusammenfassend getrost auch „Anakonda“ nennen – die größte Würgeschlange der Welt. Ihr den Garaus zu machen, steht im Fokus eines weiteren hochinteressanten Sachbuches mit dem Titel „Kapitalfehler“.
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Harry Popow: „Dämmerzeit. Ein Kessel Streitlust“

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Geschrieben von: Elke Bauer  -  Mittwoch, den 08. Juni 2016 um 09:06 Uhr
Harry Popow: „Dämmerzeit. Ein Kessel Streitlust“

Von vergnüglicher Erkenntnis.
Wer freut sich nicht, wenn es bei ihm dämmert? Wenn ihm menschliche oder erweitert: gesellschaftliche Verhältnisse, plötzlich klarer erkennbar erscheinen? Ihm eine neue oder andere Sicht auf Ereignisse im Umfeld nahegebracht wird oder er sich diese neue Sicht selbst schaffen kann?
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Die ausradierte Botschaft

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 20. April 2016 um 09:05 Uhr
Die ausradierte Botschaft

Roman von Frank Witzel: „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“
Oh je!!! Was für eine Sprache? Mitunter mutet sie an wie ein sehr einfacher jugendlicher Straßenjargon, gemixt mit banalem Gewäsch aus dem Blickwinkel eines 14-Jährigen.
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„Vom Ende der Einsamkeit“: Benedict Wells erzählt behutsam vom Nullsummenspiel des Lebens

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(92 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Donnerstag, den 31. März 2016 um 09:02 Uhr
„Vom Ende der Einsamkeit“: Benedict Wells erzählt behutsam vom Nullsummenspiel des Lebens

Drei Geschwister, konfrontiert mit dem plötzlichen Elterntod, und ihre lebenslange Suche nach dem „Ende der Einsamkeit“: Benedict Wellsʼ neuer Roman handelt vom Überwinden von Verlust und Schuld – und fragt nach dem Anrecht auf Lebensglück.
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Hamburg.Licht.Kunst – Der Lichtkünstler Michael Batz

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Dienstag, den 23. Februar 2016 um 09:52 Uhr
Michael Batz

Alles auf Blau. Die kühle Farbe des Geistes scheint Programm bei dem 1951 aus Hannover stammenden Lichtkünstler, Autor, Theatermacher und Dramaturg zu sein. Sein „Blue Port“, die „Blue Goals“ sind beliebte und mediale Hervorhebungen, im Vergleich zu dem, was Michael Batz eigentlich ausmacht. Und das soeben erschienene Buch „Hamburg.Licht.Kunst“ mit Texten von Matthias Gretzschel und Fotografien von Michael Zapf ist lediglich eine Facette des Inter-Kultur-Schöpfers – zugegeben eine weithin sichtbare.
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Maria Mies: „Patriarchat und Kapital“ – Göttinnen im Zorn

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 03. Februar 2016 um 10:03 Uhr
Maria Mies: „Patriarchat und Kapital“ – Göttinnen im Zorn

„Niemand liebt dich so wie ich...“ Wer kennt das noch, das tolle Lied von Manfred Krug, damals in der DDR? Er hatte sich davongemacht, aber seine Lieder und Texte sind manchem noch heute im Herzen. Die Liebe. Mann und Frau. Seite an Seite. Ob auf dem Felde oder in Betrieben oder in Redaktionen.
Und die Ehrungen und die Hochachtung vor den werktätigen Frauen. Ungern wurden sie als Hausfrauen zurückgelassen. Arbeiten war auch ihnen nicht nur Last, sondern Lust, da sie einen Sinn ergab. Nicht nur des Geldes wegen. Nicht zu unterschlagen: Die Förderung, besonders der Frauen, in der Bildung. Dazu kostenlose Kindertagesstätten. Voll bezahlten Schwangerschaftsurlaub. Und, und, und... Nie hat es eine soziale Ausgrenzung gegeben. Und die Blumen zum Frauentag. Kamen sie nicht etwa aus den Herzen der Männer? Und die Brigadefeste.
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