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Bücher – wissen was zu lesen lohnt

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Die ausradierte Botschaft

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 20. April 2016 um 10:05 Uhr
Die ausradierte Botschaft

Roman von Frank Witzel: „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“
Oh je!!! Was für eine Sprache? Mitunter mutet sie an wie ein sehr einfacher jugendlicher Straßenjargon, gemixt mit banalem Gewäsch aus dem Blickwinkel eines 14-Jährigen.
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„Vom Ende der Einsamkeit“: Benedict Wells erzählt behutsam vom Nullsummenspiel des Lebens

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Donnerstag, den 31. März 2016 um 10:02 Uhr
„Vom Ende der Einsamkeit“: Benedict Wells erzählt behutsam vom Nullsummenspiel des Lebens

Drei Geschwister, konfrontiert mit dem plötzlichen Elterntod, und ihre lebenslange Suche nach dem „Ende der Einsamkeit“: Benedict Wellsʼ neuer Roman handelt vom Überwinden von Verlust und Schuld – und fragt nach dem Anrecht auf Lebensglück.
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Hamburg.Licht.Kunst – Der Lichtkünstler Michael Batz

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Dienstag, den 23. Februar 2016 um 10:52 Uhr
Michael Batz

Alles auf Blau. Die kühle Farbe des Geistes scheint Programm bei dem 1951 aus Hannover stammenden Lichtkünstler, Autor, Theatermacher und Dramaturg zu sein. Sein „Blue Port“, die „Blue Goals“ sind beliebte und mediale Hervorhebungen, im Vergleich zu dem, was Michael Batz eigentlich ausmacht. Und das soeben erschienene Buch „Hamburg.Licht.Kunst“ mit Texten von Matthias Gretzschel und Fotografien von Michael Zapf ist lediglich eine Facette des Inter-Kultur-Schöpfers – zugegeben eine weithin sichtbare.
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Maria Mies: „Patriarchat und Kapital“ – Göttinnen im Zorn

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 03. Februar 2016 um 11:03 Uhr
Maria Mies: „Patriarchat und Kapital“ – Göttinnen im Zorn

„Niemand liebt dich so wie ich...“ Wer kennt das noch, das tolle Lied von Manfred Krug, damals in der DDR? Er hatte sich davongemacht, aber seine Lieder und Texte sind manchem noch heute im Herzen. Die Liebe. Mann und Frau. Seite an Seite. Ob auf dem Felde oder in Betrieben oder in Redaktionen.
Und die Ehrungen und die Hochachtung vor den werktätigen Frauen. Ungern wurden sie als Hausfrauen zurückgelassen. Arbeiten war auch ihnen nicht nur Last, sondern Lust, da sie einen Sinn ergab. Nicht nur des Geldes wegen. Nicht zu unterschlagen: Die Förderung, besonders der Frauen, in der Bildung. Dazu kostenlose Kindertagesstätten. Voll bezahlten Schwangerschaftsurlaub. Und, und, und... Nie hat es eine soziale Ausgrenzung gegeben. Und die Blumen zum Frauentag. Kamen sie nicht etwa aus den Herzen der Männer? Und die Brigadefeste.
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Donna Leon: „Gondola“ – Geschichten und Musik aus Venedig

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Samstag, den 30. Januar 2016 um 11:45 Uhr
Donna Leon: „Gondola“ – Geschichten und Musik aus Venedig

Die Geheimnise der venezianischen Gondel verrät Donna Leon in einem kleinen, opulent illustrierten Büchlein mit dem Titel „Gondola“. Highlight dazu: Eine CD des Barock-Ensembles „Il Pomo d’Oro“ mit galanten Gondelliedern aus der Lagunenstadt. Damit künftig niemand mehr dort „O sole mio“ bestellen muss – das kommt nämlich aus Neapel!
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„Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst“

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Donnerstag, den 17. Dezember 2015 um 11:00 Uhr
„Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst“

Ein mutiges Buch von Ece Temelkuran
"Was soll nur aus diesem Land werden?“ Das ist der letzte Satz eines aufwühlenden und zum tiefen Nachdenken anregenden Buches. Ihn findet man wiederholt auf den 239 Seiten zählenden Werkes „Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst“ der am 22. Juli 1973 in Izmir geborenen türkischen Juristin, Schriftstellerin und Journalistin Ece Temelkuran.
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Ralph Giordano – sein letzter Text als Hörbuch: „Die Bertinis“

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Donnerstag, den 10. Dezember 2015 um 15:35 Uhr
Ralph Giordano

Es war Ralph Giordanos letzte große Arbeit, die der aus Hamburg stammende Schriftsteller und Publizist nur wenige Wochen vor seinem Tod am 10. Dezember vor einem Jahr vollendet hat. Jetzt ist sie als Hörbuch erschienen. Als Benefiz-Hörbuch für den Bertini-Preis e.V. in Hamburg: das Buch seines Lebens – „Die Bertinis“ – in einer kurzen Lesefassung für Einsteiger auf zwei CDs.

Gelesen wird sie von einem hochkarätigen Schauspieler-Team mit Burkhart Klaußner, Isabella Vértes-Schütter, Anne Weber, Patrick Abozen und Erik Schäffler. Regie bei der Aufnahme führte der Hamburger Theatermacher, Autor und Lichtkünstler Michael Batz. Auf einer dritten CD ist Giordano selbst noch einmal in einem NDR-Interview und mit seiner letzten Rede bei der Bertini-Preis-Verleihung zu hören.
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Terézia Mora: „Nicht sterben“ – Lesenswerte Vorlesungen

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Geschrieben von: Fee Isabelle Lingnau  -  Donnerstag, den 03. Dezember 2015 um 11:05 Uhr
Terézia Mora Foto PvFelbert

„Nicht sterben“ – das ist der Titel der Frankfurter Poetik-Vorlesungen von Terézia Mora. „Aus der Höhle kommen und überleben, nicht irgendwie, sondern in einer neuen Qualität“, das ist für Mora eine Analogie dazu, wie man zum ersten Buch kommt.
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Gregor Gysi „Ausstieg links? – Eine Bilanz“, von Stephan Hebel

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Montag, den 30. November 2015 um 14:17 Uhr
 Gregor Gysi „Ausstieg links? Eine Bilanz“ – von Stephan Hebel

Gysis Bekenntnisse
„Deutschland im Tiefschlaf?“ Nach der Lektüre dieses interessanten Sachbuches von Stephan Hebel, in dem er dafür plädiert, „den Kapitalismus in seiner heutigen Form zu überwinden“, es sei Zeit für einen neue Wende, verfolgte mich ein Albtraum: Ein Riesenschiff auf hoher See.

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Verdammt und geehrt. „Mutige Aufklärer im digitalen Zeitalter“

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Donnerstag, den 05. November 2015 um 11:02 Uhr
Mutige Aufklaerer

Wenn ein Whistleblower und Computerexperte 1,7 Millionen, geheimster Daten den Herrschenden in den USA entreißt, sie kopiert und mit Hilfe zweier weiterer Widerständler aggressive und unerlaubte Machenschaften im Juli 2013 „ungesetzlich“ in die Welt hinausposaunt, dann treten ganz gewiss Meinungen zutage: Solche und solche. Sympathisanten reiben sich die Hände. Die aber von der Ausforschung der Menschen aller Kontinente zwecks Herrschaftserweiterung profitieren, sie bringen es auf einen Nenner: Verräter! Die zwischen den Fronten pendeln sind mitunter unbedarfte, nicht unbedingt mutige Mitbürger, manchmal auch Feiglinge, die ihr Abseits ohne Hemmungen überwinden mögen.

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Wie Theodor Fontane den Norden erlebte

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Geschrieben von: Horst Schinzel  -  Freitag, den 30. Oktober 2015 um 15:52 Uhr
Theodor Fontane Denkmal

Der Journalist, Lyriker und Feuilletonist Theodor Fontane (1819-1898) ist heute weitgehend vergessen. Gerade einmal seine „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ werden – meist aus touristischen Gründen – noch gelegentlich zitiert.
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Kolibri und Kampfflugzeug – Gedichte von Chaim Noll

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Montag, den 26. Oktober 2015 um 14:15 Uhr
Kolibri und Kampfflugzeug – Gedichte von Chaim Noll

Von Berlin über Rom bis zur Wüste Negev: Die Gedichte von Chaim Noll sind Wegnotizen, die dem Autor auf den verschiedenen Stationen seines Lebens folgen. Der Lyrikband „Kolibri und Kampfflugzeug“ versammelt nun die zwischen 1989 bis 2014 entstandenen Poeme des deutsch-israelischen Schriftstellers.
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Egbert Scheunemann: „Trilogie des Scheiterns. Drei Erzählungen, Kurzgeschichten, was auch immer“

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 23. September 2015 um 09:56 Uhr
Trilogie des Scheiterns. Drei Erzählungen, Kurzgeschichten, was auch immer

Nein, das glaube ich jetzt nicht. Da wähne ich mich plötzlich im Portugiesen, einem Restaurant, in das ich öfter einkehre. Wegen des guten Geschmacks, essensmäßig, getränkemäßig und auch sonst. An meinem Tisch zwei unbekannte Herren. Vor Hunger kriege ich die Augen nicht so recht auf und glaube in meiner träumerischen Art, Tucholsky und Kästner vor mir zu sehen. Wie denn das? Waren das nicht...? Ja, natürlich, jene, die vor Krieg gewarnt hatten. In ihrer spöttischen Art. Geliebt und verehrt von hauptsächlich Intellektuellen. Aber was haben deren Wortmahnungen gebracht? Gescheitert waren sie, zerbrochen an mancher Dummheit, keiner wollte glauben, wovor sie warnten. Ich schüttele den Kopf. „Gescheitert“, flüstere ich vor mich hin.
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Michael Lüders: „Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet“

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Dienstag, den 01. September 2015 um 10:03 Uhr
Michael Lüders: Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet

Das Eigentor der „Guten“. Wer wüsste das nicht – spätestens seit dem 9/11-2001 wird die Welt in zwei Lager geteilt. Die Guten und die Bösen. Wer die ersteren sind, das bestimmen die USA, Großbritannien und die Staaten der EU, allen voran Deutschland, wer die Bösen sind ebenfalls. Damit die Welt endlich zur Ruhe und zu Wohlstand komme. Und wenn es sein muss, dann mit Gewalt. Krieg gegen den Terror?
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