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Bücher Blog – wissen was zu lesen lohnt

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Dirk C. Fleck: Der Umbau der globalen Konsumkultur wird das wichtigste Ereignis in der Geschichte der Menschheit sein

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(212 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Mittwoch, den 12. Februar 2014 um 09:59 Uhr
Dirk C. Fleck: GO! Die Ökodiktatur

Der Autor und Journalist Dirk C. Fleck gilt als der Vater des deutschen Öko-Thrillers.
Nach 20 Jahren gibt es jetzt sein visionäres Buch „GO! – Die Ökodiktatur" in einer Neuauflage. Ein Gespräch mit einem Pessimisten am Rande des Abgrunds.

"Niemand setzt sich vorsätzlich in einer geschlossenen Garage ins Auto und lässt den Motor laufen. Weil er weiß, was hinten rauskommt. Unsere Erde mit ihrer Atmosphäre ist aber auch so eine Garage, nur will das niemand sehen. Wir begehen globalen Ökozid und diskutieren derweil über Mindestlohn und Riesterrente." Dirk C. Fleck, Jahrgang 1943, findet klare Worte, wenn er über die globalen Umweltzerstörungen redet. Er beschäftigt sich seit seiner Zeit als Journalist (er schrieb u. a. für „Stern", „Spiegel", „Geo", „Berliner Morgenpost", „Welt", „Tempo" und „Merian") wieder und wieder mit den globalen Umweltzerstörungen, die immer umfassender die Lebensgrundlagen der Menschheit bedrohen.
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Schwarzer Kater auf Ermittlerpfoten: Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

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(183 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Freitag, den 10. Januar 2014 um 09:52 Uhr
Schwarzer Kater auf Ermittlerpfoten: Commissaire Mazan und die Erben des Marquis

Vier Frauenmorde in einem französischen Städtchen, vom Täter fehlt jede Spur – soweit strickt sich der bewährte Krimi-Stoff von selbst.
Allerdings ist es diesmal ein schwarzer Kater, der in die Ermittler-Rolle schlüpft und als „Commissaire Mazan“ an der Seite von Polizistin Zadira Matéo auf Verbrecherjagd geht.

Ein schwarzer Kater, noch symbolträchtiger geht es wohl kaum: Der miauzende Unglücksbote läuft der jungen Drogenfahnderin Zadira Matéo kurz nach ihrer Strafversetzung ins französische Provinznest Mazan über den Weg. Tatsächlich folgt das Unheil auf dem Fuß: In dem idyllischen Winzerdorf ereignen sich Frauenmorde, einer nach dem anderen. Die Opfer sind jung und schön, ihre Ermordung bleibt jedoch rätselhaft – nur Polizistin Zadira Matéo glaubt an einen Zusammenhang. Dabei ist es der herrenlose schwarze Kater, der sie mit seinem übersinnlichen Spürsinn bei der Suche nach dem Täter unterstützt.
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Nächstenliebe & Peitschenhiebe: „Die Politik der Päpste“

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Dienstag, den 10. Dezember 2013 um 10:34 Uhr
Die Politik der Päpste

Unter salbungsvollen Worten und mit dem Ruf nach Nächstenliebe, nach Frieden und Freiheit und nach gehöriger Hirnwäsche und unter Peitschenhieben jagen die Schafe ins Verderben.
Es sind zwei Blutsbrüder, die da Hand in Hand ihr Unwesen treiben. Die einen versprechen Wachstum statt Fortschritt und die anderen predigen Gehorsam im Namen Gottes. Beiden geht es um die Macht in der Welt, um immer mehr Macht. Ein gefährliches Buch ist in Umlauf gekommen. Es ergänzt die von dem Kirchenkritiker Karlheinz Deschner (geb. 1924) geschaffenen zehn Bände „Die Kriminalgeschichte des Christentums“ mit einem elften Band: „Die Politik der Päpste“.
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Von Marotten und Schrullen: Risse im Balkon – von Ulla Lessmann

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Freitag, den 22. November 2013 um 09:50 Uhr
Risse im Balkon

Davon liest man nicht alle Tage:
Vom altersbedingten Vergessen, vom Staub wischen oder vom Fenster öffnen oder nicht, vom schwer hören und kaum sehen können, vom Hoffen auf etwas oder von resignierender Enttäuschung, vom Tun oder sich wie ein Blatt im Wind gehen lassen, vom sinnlosen Sammeln, von irrsinnigen Träumen, von lichtscheuer Besessenheit, vom Fluch der Vergesslichkeit, vom Fimmel des Karteikarten sortierens. Und, und, und.
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Dem Morgendämmern vorauseilende Lichtblicke ...und andere missvergnügliche Anfechtungen

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Geschrieben von: Alex Schumann  -  Donnerstag, den 14. November 2013 um 10:01 Uhr
Dem Morgendämmern vorauseilende Lichtblicke ...und andere missvergnügliche Anfechtungen

Morgendämmerung! Das ist Hoffnung, dass der Tag gut verlaufen möge.
Doch der fängt mit Aufstehen an. Also raus aus dem Bett. Dem vorauseilenden Licht entgegen. Du überwindest Dich. Tag für Tag. Welche Leuchtfeuer weisen Dir heute den Weg? Welche Schatten werfen sie? Ist das stets vorauszusehen? Du suchst Halt. In Deinem eigenen Wollen. In den Lichtblicken, die Du in Dir hast. Die musst Du im Auge behalten. Sonst verlierst Du den Weg, den Du gehen willst. Das Wachsein ist Deine Stärke. Lichtpunkte sind Perlen, die Kraft verleihen... Einer Kraft des Sehens und Begreifens, des Tuns...
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„Platon“ lässt grüßen...

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 18. September 2013 um 09:03 Uhr
Lob des Kommunismus

Kommunismus? Man denke noch an Gesine Lötzsch, die es gewagt hatte, laut zu denken und nach Wegen zum Kommunismus zu fragen.
Und nun ist ein neuer Störenfried auf dem Markt. „Lob des Kommunismus. Alte und neue Weckrufe für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen“, herausgegeben von Wolfgang Beutin, Hermann Klenner und Eckart Spoo. Dass dabei die Kapitalelite Wutausbrüche bekommt, da gegen vernünftige Argumente nicht anzukommen ist, wenn man vom hochgeputschten Vorwurf mancher Fehlentwicklungen mal absieht und die eigene Blutspur verwischen will – das ist ja nicht anders zu erwarten. Doch auch unter Linken gab es Irritationen.
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Verloren in der Eiszeit – „Das kalte Jahr“ von Roman Ehrlich

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Mittwoch, den 21. August 2013 um 11:18 Uhr
Verloren in der Eiszeit – „Das kalte Jahr“ von Roman Ehrlich Foto © Aylin Karadeniz

Ein ehemaliges Militärgelände, eingeschneit.
Verlassene Felder, Nebelschwaden, Einsamkeit. In seinem ebenso klugen wie packenden Debütroman "Das kalte Jahr" stellt Roman Ehrlich die Figuren mitten ins namenslose Nichts – verbunden nur durch Geschichten und Bilder, die dünne Fäden zwischen Vergangenheit und Gegenwart spinnen.
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„Zwischen Start und Landung“ – ein Lebensbericht von Eckhard Lange

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Freitag, den 26. Juli 2013 um 11:30 Uhr
„Zwischen Start und Landung“ – ein Lebensbericht von Eckhard Lange

Der Herr der Lüfte: Was kann einem Jugendlichen besseres passieren als dies: Er erwischt eine solide Ausbildung, später sogar einen festen Arbeitsplatz.
Wenn er dies noch verknüpfen kann mit einem Wunschberuf, vielleicht sogar mit seinem Hobby, dann sind schon mal etliche Glückswürfel gefallen. Wer schüttelt da den Kopf und stöhnt, da gäbe es wenig Chancen?
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„Das erste Leben der Angela M.“ – von Ralf Georg Reuth und Günther Lachmann

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(145 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 03. Juli 2013 um 09:00 Uhr
Das erste Leben der Angela M.

Die Chamäleon-Dame. Ein Chamäleon kann seine Farbe blitzschnell wechseln, wie mitunter auch ein Mensch, besonders in Gefahrensituationen.
Das dient der Tarnung und der Kommunikation mit Artgenossen. Was die Echse vom Menschen unterscheidet – sie ist im Aussterben begriffen. In der menschlichen Gesellschaft aber ist das Chamäleon stark im Kommen. Wer hätte dies nicht schon – auch an sich selbst – beobachtet. Brisant wird die Sache nur, wenn der Farbwechsel, oder auch Gesinnungswechsel, bei der Gattung Mensch aus politischen Gründen erfolgt. Bei Leuten, die das Gesellschaftsschiff zu steuern haben, denn bei dieser charakterlichen Schwankungsbereitschaft weiß man nie so genau, wohin die Reise gehen soll.
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Mord(s)geschäfte im Visier: Jürgen Grässlins „Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient“

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Samstag, den 15. Juni 2013 um 08:54 Uhr
Mord(s)geschäfte im Visier: Jürgen Grässlins „Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient“

Ein Aufschrei! Erst Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Mali – und bald auch noch Iran?
„Neuerliche Kriege und Bürgerkriege, neuerliche Schlachten und Massaker, Exekutionen und weitere Menschenrechtsverletzungen schlimmster Art werden folgen, wenn die Weltgemeinschaft nicht endgültig handelt.“ Das steht geschrieben in dem soeben veröffentlichten Buch von Jürgen Grässlin mit dem Titel „Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient“.
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Einsame Rebellen - „Die Rote Armee Fraktion. Eine kurze Einführung in die Geschichte der RAF“

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(256 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 15. Mai 2013 um 09:06 Uhr
alt

Angenommen, du sitzt in einem Theater und es hagelt von der Bühne Gewalt, Nacktheit, Sex, Geschrei – ohne Inhalt. Nur Leere, Flachheit, Dekadenz pur.
Empörtes Publikum. Hilflose Wut. Einer pfeift. Dann ein Schuss. Der Hauptdarsteller fällt. Doch superschnell wird er ausgewechselt. Das Stück geht weiter. Zutiefst erschrocken die Zuschauer. Sie schweigen. Sie haben sich angepasst… Ein Albtraum!
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Semiya Simseks verlorene Illusionen: "Schmerzliche Heimat - Deutschland“

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(290 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Harry Popow  -  Montag, den 29. April 2013 um 08:59 Uhr
Semiya Simseks verlorene Illusionen:

Migranten in Deutschland. Ist für sie dieser Staat so anziehend, wie es den Anschein hat? Reicht man ihnen hilfreich die Hand? Oder sind Ungewissheiten vorprogrammiert? Zwischen Hoffnung und einer schmerzlichen Enttäuschung?
Zwischen einem ehrlich erarbeiteten Auskommen und dem körperlichen und moralischen Absturz? Zwischen Illusionen und der Erkenntnis einer furchtbaren Wahrheit: Dass Ausländerhass allgegenwärtig ist? Dass die Vergangenheit längst nicht bewältigt ist? Dass der Ungeist des Neonazismus noch immer auf fruchtbaren Boden fällt? Dass er Köpfe vernebelt - nicht nur die der Mordtäter, sondern auch der oft einäugigen Justiz? Und sie so nahezu handlungsunfähig macht?
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Daniele Dahn: „Wir sind der Staat“ – das neue Buch von Daniela Dahn

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(267 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 24. April 2013 um 09:07 Uhr
alt

Die Mauer muss fallen. Eine Mauer, die seit der Antike für das größte marktbeherrschende Eigentumsrecht, das Privateigentum an Produktionsmitteln, vor dem Zugriff des Volkes zu schützen hat.
Es ist eine Mauer um das Big Business, wie man in den USA sagt. Ein Schutzwall, der im Laufe der Jahrhunderte immer wieder durch Volksrevolutionen unter Beschuss geriet und sich doch noch hält, durchlöchert zwar, aber immerhin. Angeblich unzerstörbar…
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Nicht immer märchenhaft: Karen Duve schreibt die Grimms neu

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(180 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Peggy Neidel  -  Mittwoch, den 14. November 2012 um 11:22 Uhr
Karen Duve - Foto Thomas Mueller

Irgendwie sind alle verdorben. Der Vater der „Froschbraut“ ist ein Gangster, der mit seiner Tochter im Luxushaus lebt und einen autoritären Erziehungsstil pflegt.
Der Zwerg ist ein raffgieriger und hinterhältiger Kleinwüchsiger, der in „Zwergenidyll“ seine Körpergröße mit ausgeprägtem Dominanzverhalten kompensiert. Rotkäppchens Familie in „Grrrimm“ ist gewaltbereit und asozial. In Karen Duves Versionen einer Auswahl der Grimmschen Märchen herrschen Gemeinheit, Geiz und Lüge. Alles wenig erbaulich. Doch dass Karen Duves Märchenadaptionen nicht aus Zuckerwatte sind, war zu erwarten.
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