Neue Kommentare

Marion Hinz zu Dorothy Parker: „Denn mein Herz ist frisch gebrochen“ – Zwischen Sehnsucht und Satire: Lieber Herr Blumenbach, Ihr Kommentar freut mich ...
Manfred Köck zu Im Wunderland der Wünsche. Laila Biali: falsch, das erste Konzert der Tour hatte lange vo...
Ulrich Blumenbach zu Dorothy Parker: „Denn mein Herz ist frisch gebrochen“ – Zwischen Sehnsucht und Satire: Vielen Dank für die schöne, fundierte und zitat...
Herby Neubacher zu Kang Mu-xiang: „Unlimited Life“ – Monumentale Plastik auf Hamburgs Rathausmarkt: Schoen das der Bauschutt aus Taipeh ein neues Zuh...
Herby Neubacher zu Zu Ehren von John Neumeier: Nijinsky-Gala: ... und ausserdem steht Neumeier fuer den geschma...


Kolumne – Kultur

CDs KlassikKompass

Lorelei Dowling: Ein Fagott zum Verlieben

Drucken
(97 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Montag, den 20. März 2017 um 10:55 Uhr
Lorelei Dowling: Ein Fagott zum Verlieben

Vergessen Sie alles, was Sie bisher vom Fagott gehört haben! Diese CD von Lorelei Dowling zeigt das Instrument, das auch Frank Zappa besonders mochte, in einem ganz neuen Licht: faszinierend, vielseitig, unerhört und aufregend sinnlich – „I was like WOW“.

Was muss passieren, damit man sich, schneller als ein Wimpernschlag, in eine CD mit zeitgenössischer Fagott-Musik verliebt? Vielleicht muss die Musik so leichtfüßig, atmosphärisch hellblau-sonnig daherkommen wie der erste Tango von Elena Kats-Chernin, der mit seinen vier folgenden Nummern eine wunderbare kleine Liebesgeschichte erzählt, wie man sie sonst nur aus Träumen kennt. Und dann muss das gefühlvolle, kecke Fagott auch noch von einer Zauberin wie Lorelei Dowling gespielt werden, die neben dieser Tango-Suite noch vier faszinierende Stücke ausgewählt hat – sie alle markieren in ganz unterschiedlichen Klangwelten Stationen ihrer Lebensreise.
Weiterlesen...
 
CDs KlassikKompass

Hélène de Montgeroult – Edna Stern

Drucken
(120 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Donnerstag, den 16. März 2017 um 10:54 Uhr
helene de montgeroult

Hélène de Montgeroult (1764-1836) gehört weder zu den heute bekannten, noch zu den häufig veröffentlichten Musikerinnen. Ihr Name und die damit verbundenen Pianokompositionen sind etwas für Kenner und Spezialisten. Man mag meinen, dass wichtige Personen in der Kunst nicht lange unentdeckt bleiben können, zumal wenn sie Hervorragendes, Außergewöhnliches oder zumindest Wichtiges geleistet haben.
Weiterlesen...
 
CDs KlassikKompass

Cembalo explosiv: Jean Rondeau spielt Bach und Söhne

Drucken
(86 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Montag, den 13. März 2017 um 10:51 Uhr
Cembalo explosiv Jean Rondeau spielt Bach und Söhne Foto Katie Baillot

Bach auf dem Cembalo wird wieder aufregende zeitgenössische Musik, wenn Jean Rondeau, der junge Franzose mit der Elektroschock-Frisur, in die Tasten greift. Sein neues Album: Dynastie – mitreißende Kammerkonzerte von höchster Brillanz.

Der Autor war sechs Jahre alt, als er bei seiner Blockflötenlehrerin neben einem russischen Märchenbuch mit fantastischen Geschichten und Illustrationen ihr Cembalo entdeckte. Das Instrument, bei dem die Töne, hatte man den leichten Widerstand der Tasten überwunden, zart gezupft daherkamen, träumerisch, poetisch und doch energisch. Ein versponnener Klang, der süchtig macht, der einen nicht mehr loslässt. Fortan lernte ich Blockflöte, um ein paar Töne auf dem geheimnisvollen Instrument zu spielen, dessen weiße Tasten schwarz und dessen schwarze Tasten weiß waren. Darauf spielen zu lernen, blieb unerfüllte Sehnsucht.
Weiterlesen...
 
Follow Book

Wolfgang Bittner: „Die Abschaffung der Demokratie“, ein Satirebuch

Drucken
(83 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Harry Popow  -  Dienstag, den 07. März 2017 um 10:59 Uhr
Wolfgang Bittner Foto privat

Scharf gewürzt. Wenn unser noch amtierender oberster Staatshäuptling Deutschland vollmundig als die beste Demokratie in der Geschichte preist, kann man sich nur an den Kopf fassen. Nicht ohne Grund werden sich deshalb viele Leser gern darauf einlassen, wenn eine derart unreflektierte Schönfärberei entlarvt wird und der Kaiser plötzlich ohne Kleider dasteht.
Weiterlesen...
 
Meinung

Paolo Conte in der Elbphilharmonie

Drucken
(130 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Cornelia Schiller  -  Montag, den 27. Februar 2017 um 14:59 Uhr
Paolo Conte in der Elbphilharmonie

Paolo Conte, geboren am 6. Januar 1937 und aufgewachsen im norditalienischen Asti, war nicht nur von Kindesbeinen an ein fleißiger Hörer des Jazz, sondern hat auch schon ganz früh die Lust am eigenen Komponieren entdeckt; und doch trat er, der von klein auf die Musik von ganzem Herzen und aus voller Seele liebte, zunächst in die Fußstapfen seines Vaters, eines Notars: Er studierte Jura und wurde Rechtsanwalt.
Nebenbei professionalisierte er aber das Songwriting und spricht über diese Zeit, als er in Asti sowohl im Anwaltsbüro seines Vaters arbeitet als auch zwischendurch immer wieder nach Mailand zu den dortigen Musikproduzenten reist, als eine der anstrengendsten Perioden in seinem Leben – immer auf Achse, zerrissen zwischen einem Kopf und einem Bauch voll mit Kompositionen und dem Broterwerb als Rechtsanwalt.
Weiterlesen...
 
CDs JazzMe

Omer Klein: Sleepwalkers

Drucken
(136 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Willy Theobald  -  Montag, den 27. Februar 2017 um 10:08 Uhr
Omer Klein Trio

Georg Wilhelm Friedrich Hegel gilt als Allzweck-Philosoph und ist deshalb für jeden da! So auch für den Jazzer Omer Klein. Bei seinem neuen Album „Sleepwalkers“ beruft sich der in Israel geborene Pianist auf den 1831 verstorbenen Idealismus-Profi und dessen Zitat „Kunst zeigt sich im Absoluten“.

Ohne jetzt den halben Hegel nachbeten zu wollen: Klein kommt über den deutschen Idealismus direkt zu Gott – findet aber im Interview, Gott sei Dank, auch wieder zurück in die Welt des Jazzes. Dort kennt sich der beim New Yorker Komponisten/Pianisten Fred Hersch ausgebildete und mittlerweile in Düsseldorf-Pempelfort residierende Tastenakrobat aus.
Weiterlesen...
 
Follow Book

Mischa Kopmann: „Aquariumtrinker“

Drucken
(103 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Hadley Heine, Claus Friede  -  Dienstag, den 21. Februar 2017 um 10:54 Uhr
Mischa Kopmann Foto-privat

Der Titel „Aquariumtrinker“, Mischa Kopmanns Erstlingsroman, ist ein Zitat aus dem Song „I am trying to break your heart“ der US-amerikanischen Indie-Band Wilco: „I am an American aquarium drinker...“ und überhaupt voll von Musik- und Textverweisen.

Leon Sphir hatte es wahrscheinlich noch nie leicht im Leben. Das einzige, was ihn stets begleitet hat, ist die Musik.
Weiterlesen...
 
CDs KlassikKompass

Kopf-Hörer 12: 100 Jahre „1917“, 80 Jahre Philip Glass, 30 Jahre munteres Mittelalter

Drucken
(74 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Montag, den 20. Februar 2017 um 11:02 Uhr
Kopfhoerer 12

Musik rund ums Jahr 1917 – ein tönender Rückblick auf Krieg und Revolution. Philip Glass’ hypnotisierende Klavier-Etüden mit Vikingur Olafsson. Love me ... loves me not – Camilla Tilling singt Gluck & Mozart. Herreweghe und sein Collegium Vocale Gent legen atemberaubende Gesualdo-Madrigale vor. Und das Mittelalter-Ensemble „La Reverdie“ feiert seinen 30. mit einer Box früher Aufnahmen: Knights, Maids and Miracles.
Weiterlesen...
 
CDs JazzMe

Distances: Venice

Drucken
(150 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 17. Februar 2017 um 10:35 Uhr
Distances: Venice

2014 gegründet, 2017 das Debüt-Album. Das europäische Jazzquartett „Distances“ mit Mitgliedern aus Lettland, Deutschland, Italien und Bulgarien, die größtenteils in München leben und arbeiten, stellt Venice" vor. Und ab und zu reisen die vier Musiker auch mal nach Venezia, der Heimatstadt des Pianisten Marco Ponchiroli.
Reisen ist ein gutes Stichwort, denn die Gruppe ist viel unterwegs, besonders jetzt zur Release ihres Albums. Es geht nach Lettland, Polen, Italien und durch Deutschland. Auch das Album gleicht einer Reise zwischen poetisch-musikalischen Stimmungen, sensibel-ruhigem Dahingleiten, versetzt mit O-Tönen des „Wahren Lebens“. So ist quengelndes Babygeschrei (Continuous Now), Kirchenglocken (And Never Again) und Stimmengewirr (Continuous Now) Teil zweier Aufnahmen.
Weiterlesen...
 
CDs KlassikKompass

Das Trautonium – frühe elektronische Experimente in der Musik

Drucken
(75 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Dienstag, den 14. Februar 2017 um 10:59 Uhr
Das Trautonium – frühe elektronische Experimente in der Musik

In Bayreuth durfte es zwei Jahre mitspielen, in einem berühmten Thriller die Vögel aggressiv schreien lassen. Das Trautonium, vorgestellt 1930, ist ein Experiment der wilden elektronischen Frühgeschichte, zeigt aber in den Kompositionen von Harald Genzmer, welch kreatives Potenzial damit von der Leine gelassen wurde.

Weiterlesen...
 
CDs KlassikKompass

Jeroen Berwaerts & Salaputia Brass: Signals from Heaven

Drucken
(99 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 13. Februar 2017 um 10:11 Uhr
Jeroen Berwaerts & Salaputia Brass - Foto Steven Haberland

Exakt zehn Jahre ist es her, da formierten sich Musiker des Bundesjugendorchesters zu einem Brass-Ensemble. Mittlerweile arbeiten die elf Blechbläser mit einem Perkussionisten in sehr unterschiedlichen Orchestern. Einige halten Solo-Positionen im Gewandhausorchester Leipzig, Gürzenich-Orchester Köln, Konzerthausorchester Berlin, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg und bei den Augsburger Philharmonikern.
Weiterlesen...
 
Follow Book

Tilman Rammstedt: „Morgen mehr“ – ein rasanter Roman mit großem Showdown

Drucken
(81 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Marion Hinz  -  Freitag, den 10. Februar 2017 um 10:40 Uhr
Rammstedt Foto Saage

Tilman Rammstedt, der letzte Autor der diesjährigen Reihe „LiteraTour Nord“, der seinen Roman „Morgen mehr“ in der Lübecker Buchhandlung Hugendubel vorstellte, ist so etwas wie ein Thomas Crown der Literatur.
Der Mann ist einfach nicht zu fassen. Er ist ein Schelm, der als Autor getarnt Schelmenromane verfasst. Der Möglichkeiten aufzeichnet, die so ungeahnt vielfältig sind („Wir bleiben in der Nähe“, 2005), dass eine Entscheidung verständlicherweise schwer- oder gar komplett ausfallen muss.
Weiterlesen...
 
CDs JazzMe

Edward Maclean: Me & You

Drucken
(118 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Willy Theobald  -  Montag, den 06. Februar 2017 um 10:25 Uhr
Edward Maclean Foto: Zara Zandieh/PR

Wenn eine Sängerin ein Album veröffentlicht: super! Wenn ein Pianist ein Album veröffentlicht: klasse! Wenn ein Gitarrist eine Platte veröffentlicht: toll! Wenn aber ein Bassist ein Album veröffentlicht: Muuuuusssss daaaassss sein!
Und das obwohl wir in der Jazz-Historie von Charles Mingus und Ron Carter über Stanley Clark und Jacko Pastorius bis Eberhard Weber jede Menge Sternstunden international erfolgreicher Bassisten erlebt haben.
Weiterlesen...
 
CDs KlassikKompass

Elbphilharmonie – The First Recording: Da hat Brahms die Nase vorn

Drucken
(98 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Freitag, den 03. Februar 2017 um 11:03 Uhr
Elbphilharmonie – The First Recording NDR Thomas Hengelbrock

Neuer Saal, neues Klangbild, neuer Orchesternamen und zwei nicht ganz so neue Brahms-Symphonien. Die aber in der Interpretation von Thomas Hengelbrock mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester. Sie passt perfekt zum neuen Raum: analytisch klar, befreit von Ballast und Patina, transparent und tiefenscharf. Das fordert konzentriertes Hören, macht es aber auch möglich. Einstieg in das Hören einer neuen Zeit.
Weiterlesen...
 
StartZurück12345678910WeiterEnde

Mehr auf KulturPort.De

Weltmusikalisches Crossover – fließende Gefühle. Etta Scollo zum 60. Geburtstag
 Weltmusikalisches Crossover – fließende Gefühle. Etta Scollo zum 60. Geburtstag



Postmoderne Nomadin und transkulturelle Geschichtenerzählerin des 21. Jahrhunderts – die gesangliche und intellektuelle Künstlerkarriere von Etta Scollo vers [ ... ]



„The Happy Prince”. Rupert Everett und die Ästhetik der Melancholie
 „The Happy Prince”. Rupert Everett und die Ästhetik der Melancholie



Paris, 1898, der Regen prasselt auf die Tische des Straßencafés, nur ein älterer, etwas verwahrloster Mann sitzt draußen, geduldig darauf hoffend, dass noch  [ ... ]



Trio Laccasax: In Music At Home
 Trio Laccasax: In Music At Home



Einen Ort zu haben, an dem man zuhause ist, ist an Wert kaum zu überschätzen. Ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann, an dem man ganz selbst sein da [ ... ]



„Edgars und Aina Šēnbergi. Modernisti" im Lettischen Architekturmuseum Riga
 „Edgars und Aina Šēnbergi. Modernisti



Eine kleine, aber feine Ausstellung ist im Lettischen Architekturmuseum in der Altstadt von Riga zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten, Zeichnungen und Modelle des A [ ... ]



„The Cleaners” – Oder die Schattenindustrie digitaler Zensur
 „The Cleaners” – Oder die Schattenindustrie digitaler Zensur



Unsere Bilderflut ist apokalyptisch: Jede Minute 500 Stunden Video auf YouTube, 450.000 Tweets auf Twitter. Nicht alles was hochgeladen wird, bleibt. Die Silicon [ ... ]



Der wahre Reichtum – „Wir Sonnenkinder – Authentische Lebensbilder“
 Der wahre Reichtum – „Wir Sonnenkinder – Authentische Lebensbilder“



Vor mir liegt der Lebensbericht – der Autor Harry Popow nennt ihn „authentische Lebensbilder“ eines Zeitgenossen, der vom wahren Leben in der DDR berichtet [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.