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Hamburger Architektur Sommer 2019

Meinung
Klassik Kompass – Musik im Mittelalter

Musikalisch betrachtet war das Mittelalter alles andere als „finster“. Die Zeit zwischen 1000 n.Chr. und Mitte des 15. Jahrhunderts ist eher als die Geburt und Wiege der musikalischen Formen zu betrachten, die wir heute noch kennen und die Musik bis in unsere Zeit bestimmt.
Der KlassikKompass unternimmt in einer Serie in losen Folgen eine Reise in die Musik des Mittelalters. Und wir beginnen in den prächtigen Burgen der Ritter und mit den Liedern der Troubadoure und Minnesänger...

 
Meinung
5. Hamburger GitarrenFestival - Adam Raffaty

Das Hamburger Gitarrenfestival wird 2012 zum fünften Mal stattfinden, erstmals wird die GitarreHamburg.de gemeinnützige GmbH als Veranstalter auftreten.
Der Gewinn des Kulturpreises Hamburg-Nord für das 4. Hamburger Gitarrenfestival - war bei der Planung des diesjährigen Festivals eine große Motivation. Wir freuen uns sehr, dass wir Inhaltlich und künstlerisch nahtlos an das Programm des Jahres 2010 anknüpfen können. Neben dem Künstlerischen Hauptprogramm mit Konzerten, Kursen, Workshops oder Vorträgen wird es wieder einen umfangreichen offenen Bereich mit einer großen Fachausstellung und der durchgehend bespielten Aktionsbühne geben.

 
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Klartext: Dirk Meyhöfer - Peute

Hört auf Euch zu belügen!
Der Fall Peute macht wieder deutlich: Wenn Kultur und Wirtschaft in Hamburg miteinander um ein Problem ringen, steht der Verlierer von Beginn an fest!

Stopp! Am liebsten würde ich sofort eine einstweilige Verfügung erreichen, dass die Freie und Hansestadt sich in Zukunft nicht mehr als Kulturstadt bezeichnen darf; weder für Hochkultur oder für künstlerisch Kreativen, selbst mit den Baukultur hapert´s gewaltig. Hamburg darf sich gern mit dem Pfeffersäckischen schmücken, das ist okay – das ist die banale Wahrheit.

 
Meinung
Im Zeichen der Pressefreiheit

Wir aufgeklärten westlichen Demokraten haben unsere Pressefreiheit.
Die haben wir uns hart erarbeitet und erkämpft. Dafür sind Menschen gestorben. Das ist ein Zeichen von hoher Kultur.
Uns verbietet niemand mehr das Maul. Kein Diktator. Keine Regierung. Und das ist wirklich großartig.
Es existiert auch keine Verpflichtung zu Feingefühl oder Anstand. Das ist nicht ganz so großartig.
So entsteht beispielsweise hin und wieder etwas Presse-Kollateralschaden, wie etwa, wenn eine ‚Königin der Herzen‘ vom Öffentlichkeitsinteresse im Tunnel zerdetscht wird oder so was. Vielleicht wird manchmal auch etwas zu hemmungslos veröffentlicht. Zu rücksichtslos. Zu respektlos.

 
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alt

Wer zahlt bestimmt die Musik
oder Der Paradigmenwechsel eröffnet neue Chancen, über eine Kultur von Hamburgern und für Hamburger zu beschließen
Im Januar 2013 soll sie kommen: die sogenannte Kulturtaxe. Manche nennen Sie „Bettensteuer“ oder „Matratzen-Maut“, andere schlicht Touristensteuer. Der Senat hat sie bereits beschlossen. Im Dezember 2012 soll sie dann durch die SPD-dominierte Bürgerschaft durch gewunken werden.

 
Meinung
KlassikKompass: Wagner mit Übergewicht

Bayreuther „Walküre“ aus dem Thielemann „Ring“ erschien auf DVD.
Nun hat Bayreuth aus dem Thielemann/Dorst-Ring des vergangenen Jahres 2011 die Walküre ausgekoppelt und als DVD veröffentlicht.
Gute Nachricht zuerst: Christian Thielemann ist wohl nach wie vor einer der besten Wagner-Dirigenten der Zeit. Aber das wusste man vorher. Was da allerdings auf der Bühne passiert, ist schlimm. Das kann man zeitweise nur satirisch kommentieren.

 
Meinung
KlassikKompass: Die Anrufung der Nacht

Francesco Petrarca (1304-1374), der nachfolgende Zeilen an die Nacht schrieb, war ein italienischer Dichter und Geschichtsschreiber.
Er gilt als Mitbegründer des Humanismus und zusammen mit Dante Alighieri und Boccaccio als einer der wichtigsten Vertreter der frühen italienischen Literatur.
„Nun, da Himmel, Erde und Wind schweigen
Und der Schlaf Tiere und Vögel zur Ruhe bringt
Führt die Nacht den gestirnten Wagen in die Runde
Und ohne Welle ruht in seinem Bette das Meer.
Ich wache, denke, brenne, weine...“

 
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Klartext: Stephan von Löwis of Menar

Schrille Schreie und die Kinder- und Jugendkultur.
Neulich war ich im Konzert: „Embryo“. Für alle Nachgeborenen: das war eine Krautrock-Band mit Weltmusik-Gelüsten in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Dass es die noch gibt, wusste ich auch nicht. Der Sänger kauerte auf dem Fußboden, schüttelte seine langen Haare und gab – in den Momenten höchster Erregung – merkwürdige Mundgeräusche von sich. Selten wurde der Mut zum künstlerischen Scheitern so unüberhörbar vorgezeigt... aber, es gab auch einige Momente großer Schönheit.

 
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Wie human sind die Humanities? Erasmus von Rotterdam

Ein Gespenst geht um an Europas Universitäten – leider kein „Geist“. Denn die „Geisteswissenschaften“, Neudeutsch „Humanities“, erfahren auf dem Alten Kontinent derzeit einen institutionellen und intellektuellen Kahlschlag, der sich mit einer chinesischen Kulturrevolution messen lassen könnte.
Nur ohne Ideologie bzw. inhaltliche Vision. Es sei denn, politischer Sparkurs, schnelle Bedürfnisbefriedigung im Angebot-Nachfrage-Modus, hedonistischer Opportunismus und neoliberale Marktanbindung würden in einem posthumanitären Zeitalter als solche gelten.

 
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KlassikKompass: Musikalisches Sommerfestival (Teil 3) Tage Alter Musik Regensburg

Bachfest Leipzig und Tage Alter Musik Regensburg.

Motetten und die Gliedmaßen des HERRN: Das Bachfest Leipzig.
Das Bachfest Leipzig fand in der Stadt Leipzig zum ersten Mal im Jahre 1908 statt. Bereits 1904 hatte es das zweite deutsche Bachfest der Neuen Bachgesellschaft in der Messestadt gegeben. Das Bachfest fand in der Folgezeit in unregelmäßigen Abständen, zum Teil als Bachwochen oder Bach-Tage bezeichnet, statt.
Seit dem Jahre 1999 wird das Festival jedes Jahr vom Bach-Archiv im Auftrag der Stadt Leipzig organisiert, jedes Mal unter einem anderen Motto.

 
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KlassikKompass: Musikalisches Sommerfestival (Teil 2) - Georg Friedrich Händel

Händelfestspiele - eine bestrickende Zauberin Damals wie Heute.
Für Georg Friedrich Händel (1685-1759) gibt es viele internationale Festspiele die sich mit seiner Musik beschäftigen. Die beiden größten im deutschsprachigen Raum sind einmal die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, das weltweit älteste Festival für Alte Musik und die Händelfestspiele in Halle, Saale.
Die Händel-Festspiele Göttingen finden seit 1920 jährlich statt, dauern zwölf Tage und hatten 2010 rund 22.000 Gäste. Die Werke Georg Friedrich Händels waren in Vergessenheit geraten, als die Inszenierung seiner Oper Rodelinda am 26. Juni 1920 in Göttingen nicht nur der Beginn der Festspiele war, sondern viele Aufführungen seiner Werke in ganz Deutschland auslöste.

 
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Musikalisches Sommerfestival (Teil 1) - Familie Mozart

Mit dieser weiteren Ausgabe von „KlassikKompass“ führt Kultur-Port.De eine Kolumne weiter, die sich mit empfehlenswerten CDs und DVDs aus dem Bereich Klassik beschäftigten soll.
Ich habe jede der in ihr empfohlenen Aufnahmen selber gehört und die Textbeilagen gelesen und nehme davon Abstand, allgemeine Neuheiten anzukündigen, die ich nicht kenne. Ich denke es ist für jeden Leser möglich, Websites der Schallplattenindustrie nach Novitäten zu durchsuchen – ich möchte lieber meine persönliche Auswahl von Highlights auf CD und DVD vorstellen. Soviel vorweg zum Prinzip.

 
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Klartext: Herby Neubacher

Das Dauergespenst von Bayreuth: Rune gefunden! Onkel Adolf lässt grüßen.

"Wegen Tätowierungen mit nationalsozialistischen Symbolen hat der „Holländer”-Sänger Evgeny Nikitin seinen Auftritt bei den Bayreuther Festspielen abgesagt – nur wenige Tage vor der Eröffnungspremiere.
„Mir war die Tragweite der Irritationen und Verletzungen nicht bewusst, die diese Zeichen und Symbole besonders in Bayreuth und im Kontext der Festspielgeschichte auslösen”, teilte der Russe am Samstag mit.

 
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Während uns täglich "Uns-geht-es-prima"-Arbeitsplatzzahlen von Bundesregierung und ihrer Kanzlerin über die Medien erreichen, hat sich die Situation der KunstproduzentInnen und -wissenschaftlerInnen ohne Anstellung keineswegs verbessert.
Im Gegenteil: Seit dem Platzen der Bankenblase 2008 hat der Hype um die Kreativwirtschaft schlagartig aufgehört, der uns einige Jahre lang eine warme Prise gestiegener Wertschätzung und auch ein wenig Geld beschert hatte. Der Grund ist einfach: Als FreiberuflerInnen versauen wir keine Arbeitslosenstatistik und steigern keine Exportzahlen, der Fetisch einer jeden Regierung. Wir kriegen auch keine Zuschüsse von der Arbeitsagentur für Kurzarbeit: wir sind eine 'quantité négligable'. Die Kommunen zahlen die Zeche der Bankenrettung, sind ärmer denn je und reichen die Armut direkt an uns weiter: Denn Kultur ist keine Pflichtaufgabe!

 

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