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Hamburger Architektur Sommer 2019



Kultur Kolumne

CDs KlassikKompass

Kopf-Hörer 17 – Sammlung im Herbst

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Donnerstag, den 19. Oktober 2017 um 09:42 Uhr
Kopf-Hoerer 17 – Sammlung im Herbst

Ein erstaunliches, packendes Violin-Debüt von Noa Wildschut, melancholische Pavanen für Gambe, Laute und Emma Kirkby, frappierende 600 Jahre junge Neutöner mit dem Ensemble Santenay, Frühwerke von Richard Wagner und Horn-Trio mit Felix Klieser.
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CDs JazzMe

Hudson (Jack DeJohnette, Larry Grenadier, John Medeski, John Scofield): Hudson

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Geschrieben von: Sven Sorgenfrey  -  Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 08:59 Uhr
Hudson - Jack DeJohnette, Larry Grenadier, John Medeski, John Scofield

Unter dem Bandnamen „Hudson” haben sich mit Jack DeJohnette, Larry Grenadier, John Medeski und John Scofield vier großmächtige Jazzmusiker zusammengetan, die gern und oft andere Genres in ihr Spielt gemischt haben und in derselben Gegend leben: im Hudson-Tal.

Dieser Landstrich spielte schon eine zentrale Rolle im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Später wurde er der bevorzugte Zufluchtsort vieler, die befürchteten, vom nur ein paar Autostunden entfernten Moloch New York City verschluckt zu werden – und nicht zuletzt liegt hier Woodstock, der berüchtigte Urschlamm der Hippies. Das Hudson River Valley ist also gleichermaßen Bestandteil des Gründungsmythos der USA und der Woodstock-Generation – und bis heute sollen hier im Verhältnis zur Einwohnerzahl mehr Künstler leben als irgendwo sonst in den Vereinigten Staaten.
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CDs JazzMe

Jeff Cascaro: Love & Blues In The City

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Geschrieben von: Willy Theobald  -  Donnerstag, den 12. Oktober 2017 um 09:54 Uhr
Jeff Cascaro by Jim Rakete

Also – ich mag Sänger, die zwischen Blues, Soul und Jazz oszillieren. Und Jeff Cascaro ist so einer. Der Mann aus Bochum, der mittlerweile Professor in Weimar ist, versprüht vor dem Mikrophon kein akademisches Theoriebewusstein, sondern weiß fast immer intuitiv wo es musikalisch langgeht.

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Lügen die Medien? Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Mittwoch, den 11. Oktober 2017 um 10:00 Uhr
Lügen die Medien? Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung

Gezüchtete Unschärfen
Den Blick in die Welt könne man mit einer Zeitung versperren, so ein Aphorismus. Von wegen. In die große Welt schon, aber nicht in die kleine. Da wirst du überhäuft mit guten Ratschlägen fürs Kochen, fürs Make-up, fürs Wohlbefinden im Schlaf, für tollen Sex, für Gartenpflege und, und, und... Banales und flach Gebürstetes haben Hochkonjunktur, also simple, alltagsnahe Botschaften, wie es im Buch „Lügen die Medien...“ heißt, und der überaus brave Bürger ist´s zufrieden. Oder? Mehr noch, nach den armseligen Wahlen klatscht er noch in die Hände und jubelt den Herrschenden zu: „Weiter so!“ 87 Prozent haben da keine Bedenken.
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Vielversprechendes Debüt von Simon Strauß: „Sieben Nächte“ – eine literarische Reifeprüfung

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Geschrieben von: Marion Hinz  -  Dienstag, den 03. Oktober 2017 um 10:00 Uhr
Vielversprechendes Debüt von Simon Strauß: Sieben Nächte – eine literarische Reifeprüfung

Dieses Buch hat nicht auf alles eine richtige Antwort, aber es stellt die richtigen Fragen. Ein solches Fazit lässt sich durchaus an den Anfang stellen. Denn schließlich geht es schon zu Beginn des Debütromans „Sieben Nächte“ von Simon Strauß um alles und nichts.
Dementsprechend heißt das erste Kapitel „Vor dem Anfang“. „Was mir wirklich etwas bedeutet, woran ich glaube, kann ich nicht sagen… Für Widerworte sei später immer noch Zeit, habe er sich eingeredet“, heißt es wenig später, also immer noch am Anfang des Buches, das vom Autor im Gewölbekeller des Buddenbrookhauses in Lübeck vorgestellt wurde.
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Fassadendemokratie und tiefer Staat. Das marktgetreue Grinsen

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Geschrieben von: Harry Popow  -  Freitag, den 22. September 2017 um 10:10 Uhr
Fassadendemokratie und tiefer Staat. Auf dem Weg in ein autoritaeres Zeitalter

Was denn? Das Volk sei unfähig, Politisches zu durchschauen oder gar mitzuregieren? Liest man dies im Buch „Fassadendemokratie“, dann ist man bass erstaunt, wie die politische Gehilfin der ökonomischen Macht – zum Beispiel kurz vor der Bundestagswahl in der Wahlarena stehend – die ausgesuchten Diskutanten geradezu vereinnahmend angrinste, weiß sie doch diese nicht nur als Wähler, sondern vor allem auch als politische und ökonomische Konsumenten zu schätzen.
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Serenata Italiana – Raphaela Gromes und Julian Riem

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Mittwoch, den 20. September 2017 um 09:28 Uhr
Serenata Italiana – Raphaela Gromes und Julian Riem

Gerade war sie noch beim Schleswig-Holstein-Musikfestival zu hören und debütierte – nun kommt zeitnah dazu ihr Debütalbum auf dem Markt. Gemeinsam mit Pianist Julian Riem stellt sie „Serenata Italiana“ vor, eine Sammlung unbekannter Kompositionswerke des späten 19. – frühen 20. Jahrhunderts.
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Jens Düppe: Dancing Beauty. Eine Hommage an John Cage

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 18. September 2017 um 09:13 Uhr
Jens Düppe: Dancing Beauty Foto Gerhard Richter

Wie kann ein Künstler heute ungebunden und frei arbeiten? Ungebunden ist durchaus möglich – frei arbeiten stößt aus unterschiedlichen Gründen an Grenzen. Eine der Grenzen der Freiheit ist das historische Eingebettet-Sein. Kein Künstler ist losgelöst von der Geschichte und dem Tun der Vorgängergenerationen. Die Freiheit endet zudem an physikalischen und mathematischen Systemen. Die Einschränkungen lassen sich fortführen.
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CDs KlassikKompass

Vienna Vocal Consort: Nostre Dame

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Donnerstag, den 17. August 2017 um 09:10 Uhr
Vienna Vocal Consort Nostre Dame

Das Vienna Vocal Consort zählt seit Gründung im Jahr 2007 zu Österreichs renommiertesten Vokalensembles für Alte Musik. Deren neues Album „Nostre Dame“ – im Zentrum mit der „Messe de Nostre Dame“ (um 1360) des französischen Dichters und Komponisten Guillaume de Machauts (um 1300-1377) – wurde passend in der gotischen Kirche des niederösterreichischen Klosters Retz aus dem 13. Jahrhundert aufgenommen.
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Rudi Stephan – Chamber Works and Songs

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 04. August 2017 um 09:11 Uhr
Rudi Stephan – mit Signatur

Rudi Stephan (1887-1915) konnte sein Leben nicht lange leben, er konnte sein unglaublich großes musikalisch-kompositorisches Talent nicht vollständig ausreifen lassen und sein Werk konnte in den Erinnerungsfeldern der frühen 20. Jahrhunderts ebenfalls nicht gebührend überleben. Es hat ein Jahrhundert gedauert und 15 Jahre intensive Recherchearbeit des Pianisten Hinrich Alpers (*1981), bevor dieses außerordentliche und qualitätsvolle Album den jung, im Ersten Weltkrieg gefallenen Komponisten, in der bisher umfangreichsten Sammlung vorstellt.
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Schabernack – A treasure trove of musical jokes

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 31. Juli 2017 um 09:23 Uhr
Schabernack – A treasure trove of musical jokes

Das in Bern beheimatete Orchester für Alte Musik „Les Passions de l’Ame” unter der Leitung der Violinistin Meret Lüthi widmet sich einem musikalischen Kuriosum der Barockzeit und nennt es Schabernack.

Werke vier verschiedener, überwiegend bekannter Komponisten, Johann Joseph Fux (1660-1741), Johann Heinrich Schmelzer (c.1623-1680), Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) und Johann Jakob Walther (1650-1717) sind auf dem Album zum Thema „Schabernack“, Witz, Unfug, Streich in den Wettstreit miteinander getreten.
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Ernst Toch: Solo Piano Pieces

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Montag, den 24. Juli 2017 um 09:29 Uhr
Ernst Toch

Ernst Toch (1887-1964) gehört zu der Vielzahl von jüdischen Komponisten, deren Werke in Vergessenheit zu geraten drohen. Sie nun in das Aufführungsrepertoire aufzunehmen ist neben einer Selbstverständlichkeit auch der Tatsache geschuldet, dass in vielen Werken Bedeutsames zu entdecken ist.
Der in Wien geborene Toch hat gerade in seinem Schaffen nach Ende des Ersten Weltkriegs viel geleistet und steht vielen anderen Künstlern, und unabhängig vom Genre, ob Musik, Kunst oder Literatur, in nichts nach: Die Reduktion auf das Wesentliche ist Kern der kompositorischen Kompetenz.
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CDs KlassikKompass

Morten Kargaard Septet: Zealand

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 14. Juli 2017 um 09:26 Uhr
Morten Kargaard Septet: Zealand

Gut Ding will Weile haben, sagt ein deutsches Sprichwort. Von der Idee Morten Kargaards im Jahr 2012 bis zur Fertigstellung des Albums hat es fünf Jahre gedauert. In seiner Ausbildung als Absolvent des Königlich Dänischen Konservatoriums in Kopenhagen und der Berklee School of Music in Boston spiegelt sich bereits ein transmusisches Interesse zwischen Klassik und Jazz.
Kargaard meint, die Interaktionen zwischen beiden Genres hätte deutlich Luft nach oben und er sei möglicherweise der richtige mit seinem neuen Album „Zealand“ eine Lücke zu schließen.
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CDs KlassikKompass

Stile Antico: Giaches de Wert – Divine Theatre, Sacred Motets

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Dienstag, den 11. Juli 2017 um 09:25 Uhr

Stile Antico: Giaches de Wert – Divine Theatre, Sacred Motets

Jacques de Wert (1535-1596), durch seinen langen Aufenthalt in Italien besser bekannt unter dem Vornamen Giaches, ist ein franco-belgischer Madrigalkomponist und gilt als musikalisch bedeutendes Bindeglied zwischen Vokalpolyphonie der Spätrenaissance und der „seconda prattica“, ein Musikstil, der Jahrzehnte später von Claudio Monteverdi umgesetzt wurde.

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