Neue Kommentare

Ada Rompf zu „The Rider”. Die zärtlich-raue Poesie der Chloé Zhao : Besser kann man meinen Lieblingsfilm dieses Früh...
yolo 456 zu Die Juden vom Altrhein: man sollte einen artikel erst einmal lesen bevor ...
yolo123 zu Die Juden vom Altrhein: Das jüdische Leben in Deutschland ist vorbei und...
Achenar Myst zu Nils Landgren with Janis Siegel: some other time: Die CD ist ein absoluter Genuss, tolle Auswahl de...
Achim zu Golnar & Mahan – Derakht: Musik, die glücklich macht - Danke !!!...

Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2015


Theater - Tanz

Das Shakespeare-Chamäleon: Bernd Lafrenz

Drucken
(40 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 01. März 2011 um 18:39 Uhr
Das Shakespeare-Chamäleon: Bernd Lafrenz 4.3 out of 5 based on 40 votes.
Das Shakespeare-Chamäleon: Bernd Lafrenz

Der in Freiburg/Br. lebende Schauspieler Bernd Lafrenz hat sich mit seinen Soloadaptionen der Shakespeare-Klassiker vom Geheimtipp zur festen Größe mit Kult-Potential in die Herzen der Hamburger gespielt.
Für Shakespeare-Kenner ein wahres Feuerwerk intelligenter Persiflagen, und für alle anderen, die vergnüglichste Art, mit Shakespeare und seinem Werk Freundschaft zu schließen.

Die temporeichen Lafrenzschen Soloadaptionen bieten mitreißenden Theaterspaß. In über 27 Jahren Bühnenpräsenz hat sich der Mime mit „Der Widerspenstigen Zähmung“ den achten Klassiker als One-Man-Show selbst auf den Leib geschrieben. Nach „Macbeth“, „Othello“, „Hamlet“, „König Lear“, „Romeo und Julia“, „Der Sturm“ und „Ein Sommernachtstraum“ feiert nun das jüngste Shakespeare-Arrangement am 2. März im monsun theater Hamburg Premiere.

Auf internationalen Theaterfestivals wird Bernd Lafrenz mit stehenden Ovationen bedacht, in renommierten Kleinkunstbühnen wie dem Düsseldorfer Köm(m)ödchen, dem Senftöpfchen in Köln, der Pfeffermühle in Leipzig oder dem Unterhaus in Mainz ist er so gut wie zu Hause, und seit Jahren räumt er einen Publikumspreis nach dem anderen ab. Mit dem ausdrucksstarken Mienenspiel, ansteckender Spielfreude und profunder Kenntnis des Shakespeare-Stoffes zieht Lafrenz das Publikum bereits nach wenigen Minuten in seinen Bann.
In atemberaubender Geschwindigkeit wechselt er in „Der Widerspenstigen Zähmung“ zwischen insgesamt zehn Männer- und Frauenrollen. Blitzschnell und äußerst diszipliniert und präzise in ihrer unterschiedlichen Mimik und Körpersprache stellt der Schauspieler seine verschiedenen Akteure dar.
Unter der Regie von Abel Aboualiten treibt Lafrenz mit seinen humorvollen, gewitzten Interpretationen – so wird beispielsweise Katharina in dieser Adaption im Rahmen eines furiosen Stierkampfes gebändigt – die überraschenden Wendungen im Liebesspiel der Charaktere bis zum romantischen Happy End voran: Eine kleine Sternstunde des Theaterspielens, an der gewiss auch William S. seine Freude hätte.

Zum Stück: Lucentio verliebt sich in die schöne Bianca und möchte sie heiraten. Ihr Vater will aber zuerst seine älteste Tochter Katharina unter die Haube bringen. Die hat jedoch Haare auf den Zähnen und ihren eigenen Willen, so dass alle Interessenten vor der kratzbürstigen Katharina zurückschrecken. Nur der unerschrockene Teufelskerl Petruchio aus Verona will es wagen und zähmt die Widerspenstige mit einer unwiderstehlichen Charmeoffensive.

Von Mittwoch, 2. März bis Samstag, 5. März 2011, jeweils um 20.00 Uhr im monsun theater, Friedensallee 20, HH-Ottensen; Tel.: 040 – 390 31 48; www.monsuntheater.de
Fotos: © B. Schulte. Bernd Lafrenz als Petruchio (Header), Katharina, Biondello, Baptista und Corrida.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > Blog > Theater & Tanz > Das Shakespeare-Chamäleon: Bernd Lafrenz

Mehr auf KulturPort.De

Elisabeth Weinek: „Was Sie sah“ – Andalusien, Marokko, Iran
 Elisabeth Weinek: „Was Sie sah“ – Andalusien, Marokko, Iran



Passend zur Festspielzeit werden in der Margarethenkapelle von St. Peter, eine der ältesten Kirchen Salzburgs, Fotografien gezeigt, die sich als „interkulture [ ... ]



Ilse Helbich: Kluge Chronistin des Alters – „Im Gehen“ gefundene Gedichte
 Ilse Helbich: Kluge Chronistin des Alters – „Im Gehen“ gefundene Gedichte



Auch heute noch geschehen beglückende Wunder: Mit 80 Jahren veröffentlichte die 1923 in Wien geborene Ilse Helbich ihren ersten Roman unter dem Titel „Schwal [ ... ]



Thierry van Werveke: Schauspieler, Rockstar, Troublemaker, Thierry National
 Thierry van Werveke: Schauspieler, Rockstar, Troublemaker, Thierry National



Thierry! – allein sein Vorname löst in Luxemburg schon entzücken aus und wird mit der Addition von „National“ zum Kult. In Deutschland und Österreich fr [ ... ]



„Foxtrot”. Samuel Moaz und das Konzept des Zufalls
 „Foxtrot”. Samuel Moaz und das Konzept des Zufalls



Samuel Moaz kreiert mit dem Antikriegsdrama „Foxtrot” einen atemberaubenden ästhetischen Kosmos: zornig, visuell kühn, emotional hochexplosiv, oft grausam, [ ... ]



Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte: „Der Vorname“
 Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte: „Der Vorname“



Das Stück brillant, die Schauspieler große Klasse, die Inszenierung rundum gelungen und der kleine Saal der Komödie Winterhuder Fährhaus restlos ausverkauft. [ ... ]



Vergessen und wiederentdeckt: „Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“
 Vergessen und wiederentdeckt: „Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“



Der Titel der Ausstellung „Im Nacken das Sternemeer“ verweist auf das Buch mit Texten von Ludwig Meidner, das 1918 in Leipzig erschien. Meidner (1884-1966),  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.