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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019



Theater & Tanz in und um Hamburg

Theater - Tanz

Available Light – damals revolutionär, heute ein Museumsstück

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Samstag, den 08. August 2015 um 09:14 Uhr
Available Light

In der Fotografie bedeutet Available Light, dass mit dem vorhandenen Licht gearbeitet wird – egal, wie wenig davon vorhanden ist. Auf Kampnagel eröffnete nun „Available Light“ von Lucinda Childs das diesjährige Sommerfestival – ein Minimalballett von 1983, bei dem die überarbeitete Lichtführung zumindest etwas Abwechslung in die radikale Monotonie von Bewegungsvokabular und elektronischem Klangteppich brachte.
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Theater - Tanz

Ivan Liška, Tänzer

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Mittwoch, den 15. Juli 2015 um 09:07 Uhr
Ivan Liska in Peer Gynt Foto H. Badekow

Länger als 20 Jahre war Ivan Liška einer der prägenden Tänzer bei John Neumeier im Hamburg Ballett; heute ist er Ballettdirektor des Bayerischen Staatsballetts in München.
Die Hamburger Tanzexpertin und -journalistin Dagmar Ellen Fischer hat in „Ivan Liška, Tänzer – Die Leichtigkeit des Augenblicks“ die Lebensgeschichte des Tschechen aufgezeichnet – ihr Buch ermöglicht es, dem großartigen Tänzer und seiner Arbeit ganz nahe zu kommen.
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Theater - Tanz

Cyrano de Bergerac – das Musical

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Geschrieben von: Thomas Janssen  -  Freitag, den 10. Juli 2015 um 09:53 Uhr
Cyrano de Bergerac – das Musical

Wer kennt ihn nicht: Cyrano de Bergerac! Der mit der großen Nase!
Jener Gerechtigkeit liebende, rauflustige und zugleich schüchterne Edelmann und Dichter, der bedingungslos in seine schöne Base Roxane verliebt ist. Weil er sich aber nicht getraut, es ihr zu offenbaren, schreibt er stattdessen die Liebesbriefe im Namen des schönen Christian de Neuvillette, dem wiederum Roxane verfallen ist. Nie wagt er, ihr die Wahrheit zu gestehen.
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Theater - Tanz

Das Houston Ballet in Hamburg

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 07. Juli 2015 um 09:10 Uhr
Das Houston Ballet in Hamburg

Nach Weltstar Diana Vishneva, der technisch stupenden und unerhört selbstbewussten Tatjana in John Neumeiers gleichnamiger Fassung von „Eugen Onegin“, steht den 41. Hamburger Ballett-Tagen heute und morgen ein weiter Höhepunkt bevor: Das Gastspiel des Houston Ballets.
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Theater - Tanz

John Neumeier: „Peer Gynt“. Auftakt der Hamburger Ballett-Tage

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Dienstag, den 30. Juni 2015 um 14:08 Uhr
Peer Gynt - John Neumeier

Ibsens Menschwerdungsdrama „Peer Gynt“ hat John Neumeier 1989 zur Grundlage eines Balletts gemacht, für dessen Musik er Alfred Schnittke gewinnen konnte. Jetzt hat er das Werk überarbeitet und zum Start der 41. Hamburger Ballett-Tage erneut auf die Bühne gebracht. Eine bejubelte Zweitpremiere.

Es ist eine lebenslange Suche nach sich selbst. Der Weg durch eine Welt, der erst nach vielen Fehlern und Irrwegen im Gefunden-Werden, im Erkannt-Werden durch die Augen der Liebe an seinem Ziel ankommt. „Peer Gynt“, Henrik Ibsens 1867 geschriebenes dramatisches Gedicht, ein Menschwerdungsdrama von faustischen Dimensionen, hat John Neumeier seit den 60er-Jahren begleitet und lange in ihm gearbeitet, bevor er es 1989 in der Symbiose mit Alfred Schnittkes eigens komponierter, faszinierender Musik erstmals auf die Hamburger Opernbühne brachte.
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Theater - Tanz

Otto Bubeníček – Jeder Moment muss Sinn machen

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Mittwoch, den 24. Juni 2015 um 09:00 Uhr
Jeder Moment muss Sinn machen F_Holger-Basekow

Otto Bubeníček war langjähriger Erster Solist der Hamburger Compagnie und hat zahlreiche Rollen in John Neumeiers Balletten kreiert und geprägt. Am Ende der Spielzeit verlässt er das Hamburg Ballett. Mit Hans-Juergen Fink sprach er über seine zukünftigen Pläne.

Das Datum seines letzten Auftritts auf der Staatsopernbühne kennt Otto Bubeníček schon: der 12. Juli, in der Nijinsky-Gala. Was er da tanzen wird? „Darüber wird noch nachgedacht.“ Seine allerletzte Vorstellung mit dem Hamburg Ballett geht wenig später beim Gastspiel im „La Fenice“ in Venedig über die Bühne, „in der Dritten Sinfonie von Gustav Mahler.“
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Theater - Tanz

Molière: Der Bürger als Edelmann

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Geschrieben von: Hans-Juergen Fink  -  Sonntag, den 07. Juni 2015 um 09:00 Uhr
Der Bürger als Edelmann

Dieter Hallervorden spielt im Ernst-Deutsch-Theater Molières eitlen und geltungssüchtigen „Bürger als Edelmann“. Ein Sommerspaß, eine Gesellschaftsposse mit einigen Ausrutschern und dem Komödianten Didi Hallervorden in seiner besten Rolle – als Didi Hallervorden.

Was für eine Zeit für einen Komödienschreiber wie Molière! Die Glanzzeiten der Adelsherrschaft neigen sich dem Ende zu, das Bürgertum steigt auf, wird ökonomisch mächtig, bereit den Adel an der Spitze der Gesellschaft abzulösen und bleibt dennoch gesellschaftlich weit hinter ihm angesiedelt. Dessen Angehörigen verteidigen ihren Primat, die alten Privilegien, feine Lebensart und Bildungschancen hochnäsig, auch wenn’s in ihrer Kasse längst mau aussieht.
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Theater - Tanz

Lady Salsa

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 03. Juni 2015 um 09:14 Uhr
Lady Salsa foto stefan malzkorn

Was für Tänzer! Was für Körper! Was für eine geballte Ladung Energie und Erotik!
„Lady Salsa“ ist nach zwölf Jahren wieder zu Gast im St. Pauli Theater und wer die Show damals gesehen hat, muss feststellen: Sie ist noch fetziger, noch farbiger, noch feuriger geworden. Genau das richtige, um sich in diesem kühl-feuchten Frühling mal so richtig aufzuwärmen.
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Theater - Tanz

Juli Zeh, Charlotte Roos – Mit „Mutti“ in den Sommer

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Geschrieben von: Frauke Stroh  -  Freitag, den 29. Mai 2015 um 13:00 Uhr
Juli Zeh, Charlotte Roos – Mit „Mutti“ in den Sommer

Das Theater Kontraste der Komödie Winterhuder Fährhaus in Hamburg spielt ohne Pause Wir alle kennen sie – das ehemalige „Mädchen“, mit Pony, farbenfrohen Jackett und schwarzer Hose. Uneitel, pragmatisch und seit 2008 eine der mächtigsten Frauen der Welt. Ob sich unsere Bundeskanzlerin wohl über diesen „Ehrentitel“ ärgert? Oder findet sie ihn eher zum Schmunzeln?
Die Schriftstellerin Juli Zeh jedenfalls hat sich geärgert, weil Angela Merkel auf ihre offenen Briefe nicht geantwortet hat.
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Theater - Tanz

„Supernerds“ – Ein transmedialer Überwachungsabend am Schauspiel Köln

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Geschrieben von: Mirjam Kappes  -  Sonntag, den 24. Mai 2015 um 09:46 Uhr
alt

Abhörskandale, Datenkraken und unsere Spuren im Netz: Das interaktive Medienexperiment „Supernerds“ erprobt die Möglichkeiten und Konsequenzen einer digitalen Totalüberwachung und spielt diese crossmedial in Theater, TV, Radio und Online-Gaming aus.
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Theater - Tanz

Dürrenmatt: „Die Physiker“ am Deutschen Schauspielhaus

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Geschrieben von: Frauke Stroh  -  Donnerstag, den 30. April 2015 um 09:07 Uhr
Dürrenmatt: „Die Physiker“ am Deutschen Schauspielhaus. Foto :Sandra Then

Nach 53 Jahren wieder am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg: „Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt“. Doch leider nur als harmlose Komödie.
Die Uraufführung fand am 20. Februar 1962 in Zürich statt. Der 'Run' auf die Karten war so groß, dass an drei Abenden hintereinander gespielt wurde, wobei der Inhalt des Stücks bis zur Premiere geheim gehalten wurde.
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Theater - Tanz

„Der Vater“ im St. Pauli-Theater

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Montag, den 20. April 2015 um 09:21 Uhr
Volker Lechtenbrink Foto Isabelle Hofmann

Zum ersten Mal zeigt ein Theaterstück die Welt aus der Sicht eines Demenzkranken. Volker Lechtenbrink ist „Der Vater“ und feiert am St. Pauli-Theater Triumphe.
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Theater - Tanz

Ohnsorg Theater: Aspirin un Elefanten

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Geschrieben von: Frauke Stroh  -  Mittwoch, den 15. April 2015 um 09:19 Uhr
Ohnsorg Theater: Aspirin un Elefanten

Eine stürmische Kreuzfahrt mit Tiefgang. Die Premierenfeier hatte Orkanstärke.

Kaum hebt sich der Vorhang, schon braust der Applaus. Berechtigt, für das, was Kathrin Reimers und das Ohnsorg-Team auf die Bühne gebracht haben. Wir befinden uns auf einem luxuriösen Kreuzfahrtschiff mit Panoramablick über blaues Meer und leuchtende Sonne.
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Theater - Tanz

Wien: Heldenplatz. Cerha - Schwertsik - Bernhard

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Geschrieben von: Kerstin Schüssler-Bach  -  Freitag, den 10. April 2015 um 10:03 Uhr
Wien Burgtheater um 1900

Der neue Black Box-Abend verbindet gallige Texte von Thomas Bernhard mit schrägen Kabarettchansons von Friedrich Cerha und Kurt Schwertsik.

“A schöne Leich“, wie der Wiener sagt. Morbides und Makabres gehen in der Donaumetropole eine ganz besondere Melange ein. Österreichs bestgehasster Dichter Thomas Bernhard spießte diese Wienerische Liaison in boshaft funkelnden Sottisen auf. Zwischen Kunsthistorischem Museum, Kaffeehaus und Musikvereinssaal suchen seine Figuren ihr Refugium vor den Zudringlichkeiten des Lebens – um dann doch auf dem Friedhof am glücklichsten zu sein. Objekte der Bernhard’schen Hassliebe und Ekelbegierde sind die servilen Schlitzohrigkeiten und jovialen Verdrängungsmechanismen, die pompösen Rituale und infernalischen Heiterkeiten.
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