Neue Kommentare

S.Scheunemann-Eichner ,Silke zu Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst. Reformarchitektur und Hochschullehre: Eine wunderbare Einführung zu der Ausstellung im...
Roman Brock zu „Intrige”. Roman Polański und das Recht auf Genie: Ein interessanter Standpunkt zum Thema Polanski ...
Sebastian Lande zu Vittorio Hösle: Globale Fliehkräfte. Eine geschichtsphilosophische Kartierung der Gegenwart. : Es gehört zum Begriff der Demokratie, dass besti...
Dr. Antje-Britt Mählmann zu Frischer Wind aus dem Norden – Naturmotive in der Helsinki School: Guten Abend,
kuratiert wurde die Ausstellu...

Jose Oliva zu Weihnachtsoratorium. A Ballet by John Neumeier: Es wäre eine gute Idee gewesen, während des Bal...

Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019


Musik

Nachlese: Jazz-Picknick auf den Marco-Polo-Terrassen

Drucken
(164 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Donnerstag, den 27. August 2009 um 13:50 Uhr
Nachlese: Jazz-Picknick auf den Marco-Polo-Terrassen 4.3 out of 5 based on 164 votes.
Nachlese: Jazz-Picknick auf den Marco-Polo-Terrassen

Im Sommer-Sonnnenschein glitzerndes Wasser, weiter Blick bis zu den Containerkränen des Hafens und Chill-out-Musik vom Feinsten in den Ohren: So entspannt kann Hamburg sein!
Der 23. August in der HafenCity mit individuell organisiertem Sonntags-Picknick in gutgelaunter Runde hatte eindeutig Kult-Potential. Ganz nebenbei erlebte man hier, was Jazz (unter anderem) ist: Menschen kommen zusammen und haben eine gute Zeit. Es gelten keine normierten Regeln, aber ein klares Bekenntnis zum stilvollen Umgang miteinander.

Keinen besseren Ort hätten sich die beiden Veranstalterinnen Tina Heine und Nina Sauer aussuchen können, um die Hamburger für ihr großes Projekt „Elbjazz“ zu interessieren. Am 28. und 29. Mai 2010 soll es damit ganz groß losgehen: auf 10 Bühnen mit rund 30 Konzerten. Der Appetizer dazu am Sonntag, im Herzen der HafenCity mit Open-Air-Live-Musik von so Gruppen wie den Ballroom Buskers und Jonatha Brooke, wirkte dagegen noch wie ein angenehm unaufgeregter, liebenswerter Treff unter Freunden. Und gibt es etwas Schöneres?

Mit seiner hinreißenden Leichtigkeit und dem familiären Charme steckte das Jazz-Picknick in Minutenschnelle jeden an, der sich auf den Marco-Polo-Terrassen niederließ. Dem Namensgeber der Location angemessen, gingen die Gedanken schon bald auf Reise. Idealer „Reisebegleiter“ der selig Träumenden, Schmausenden, Lachenden war stets die Musik. Temperamentvoll-rhythmisch und romantisch-melodiös kamen Latin und Soul des Roland Cabezas Trios rüber. Gut gelaunt und authentisch die Grooves von B’Three. Es war zu spüren, dass auch die Künstler mit Vergnügen bei der Sache waren!

Für ein wundervolles Wieder-Hören von Jazz-Klassikern ob von Schellack, Vinyl, CD oder iPod war zwischenzeitlich der Musikkenner und Redakteur Götz Bühler verantwortlich. Angenehm, mit wie wenig Technik man auskommen kann. Ganz ohne große Bühnenshow oder Pyrotechnik. Einfach nur gute Musik pur. Und das gänzlich unkommerzialisiert. Bei freiem Eintritt und ohne aufdringliche Werbebanner von Sponsoren. Sicher einer der Erfolgsfaktoren für die überall erkennbaren „good vibrations“. Entspannte Stimmung lebt eben entscheidend davon, dass man einfach den Augenblick genießen darf und nicht das Gefühl hat, manipuliert oder abgezockt zu werden.

Die Picknicker auf der Terrasse hielt es noch lange an dem zauberhaften Fleckchen, denn als die Sonne hinter Hamburgs spektakulärer Elbphilharmonie-Baustelle untergegangen war, zeigte die Hamburger Gruppe „A Wall Is A Screen“ als cineastischen Schlusspunkt des gelungenen Events Kurzfilme zum Thema „Jazz“. Nirgends in Hamburg kann es an diesem Tag schöner gewesen sein! Dieser Sommernachmittag, der bis in den späten Abend ging, lässt die Vorfreude wachsen auf die nächsten Coups der ELBJAZZ-Crew: das Schnupper-Event „Hot Docks“ Anfang 2010 und schließlich dem ganz großen Wurf, mit dem ELBJAZZ im Mai…

Weitere Informationen zur Festivalplanung unter: www.elbjazz.de.
Fotos: Stefan Heine

Carolin Peiseler lebte zunächst in München und Freiburg. Seit 1998 arbeitet sie als PR-Managerin und Texterin in Hamburg.

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > Blog > Musik > Nachlese: Jazz-Picknick auf den Marco-Polo-Te...

Mehr auf KulturPort.De

„Willkommen! Bienvenue! Welcome!“ – Cabaret
 „Willkommen! Bienvenue! Welcome!“ – Cabaret



Hansa Theater ade, am Steindamm steht jetzt der Berliner Kit Kat Club.
Vergangenes Wochenende feierte das Erfolgsmusical „Cabaret“ in Deutschlands älteste [ ... ]



Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition
 Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition



In einer ziemlich rabiaten Kritik demontiert Frank-Peter Hansen den berühmtesten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts.

Die letzten Jahre müssen schwer [ ... ]



„Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo
 „Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo



In „Bombshell - Das Ende des Schweigens” rekonstruiert Regisseur Jay Roach den Missbrauchsskandal beim rechtskonservativen US-Sender Fox News. Ein brisantes  [ ... ]



Johannes und Hanna Jäger. Ein Künstlerpaar auf Reisen
 Johannes und Hanna Jäger. Ein Künstlerpaar auf Reisen



Seinen neunzigsten Geburtstag feiert noch im Februar Johannes Jäger, langjähriger Kunstlehrer am Lübecker Johanneum und dazu ein renommierter Maler. Anlässli [ ... ]



„Goya, Fragonard, Tiepolo – die Freiheit der Malerei“
 „Goya, Fragonard, Tiepolo – die Freiheit der Malerei“



„Herzlich willkommen in der Hamburger Kunsthalle in unserer Ausstellung „Goya, Fragonard, Tiepolo – die Freiheit der Malerei“. Mit diesen Worten beginnt  [ ... ]



Annika Treutler – „Viktor Ullmann: Klavierkonzert, Op. 25 und Klaviersonaten Nr. 3 & 7"
 Annika Treutler – „Viktor Ullmann: Klavierkonzert, Op. 25 und Klaviersonaten Nr. 3 & 7



Man wüsste gern, wie diese Musik geklungen hat. „Huttens letzte Tage“ zum Beispiel, eine lyrische Symphonie für Tenor, Bariton und Orchester, op. 12. Vikto [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.