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Musik

Kunst & Kultur - kurz vorgestellt: Sharon Kam, die Klarinettenvirtuosin in Hamburg

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Dienstag, den 04. Mai 2010 um 18:06 Uhr
Kunst & Kultur - kurz vorgestellt: Sharon Kam, die Klarinettenvirtuosin in Hamburg 4.4 out of 5 based on 63 votes.
Kunst & Kultur - kurz vorgestellt: Sharon Kam, die Klarinettenvirtuosin in Hamburg

"Ich kann nicht singen, ich kann nur Klarinette spielen", sagt Sharon Kam. Sie ist zur Zeit die begehrteste Klarinettistin in den Musikzentren der Welt.

Wer hier seine Fähigkeiten so bescheiden umschreibt, aber bereits 1998 und 2006 zwei "Echo Klassik Preise" als "Instrumentalistin des Jahres" verliehen bekam, ist eine außergewöhnliche Künstlerin!
 


„Supernova am Klarinettistinnen-Himmel“ – so versuchte das Fachmagazin Fono Forum Sharon Kams Ausstrahlung in Worte zu fassen. Ob flink-virtuos oder kantabel und zart, immer trifft sie den richtigen Ton und damit dem Zuhörer mitten ins Herz. Erst 1983, im Alter von zwölf Jahren, beginnt die in Israel geborene Sharon Kam die Klarinette für sich zu entdecken, absolviert die New Yorker Juilliard School und tritt nur vier Jahre später unter Zubin Mehta erstmals als Solistin mit dem Israel Philharmonic Orchestra auf. 1992 gewinnt sie den prestigeträchtigen Internationalen ARD Wettbewerb in München und gehört seitdem endgültig in die erste Riege der besten Solo-Klarinettistinnen.

Gemeinsam mit ihren renommierten Mitmusikern Isabelle van Keulen und Ulrike-Anima Mathé (Violine), Volker Jacobsen (Viola) sowie Gustav Rivinius (Violoncello) spielt sie die beiden Klarinettenquintette von Brahms und Mozart - beides reife Meisterwerke voller Inspiration.


11.05.2010 – Hauptkirche St. Katharinen, Hamburg

Sharon Kam: Brahms Klarinettenquintett, Op. 115 und Mozart Klarinettenquintett, KV 581


Einlass: 19:00 Uhr - Beginn: 20:00 Uhr
Tickets an allen Vorverkaufsstellen

SHARON KAM wurde in Israel geboren und erhielt dort Unterricht bei Eli Eban und Chaim Taub. Im Alter von 16 Jahren machte Sharon Kam ihr Orchesterdebüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Sie wurde von Isaac Stern gefördert und absolvierte die Juilliard School, wo sie bei Charles Neidich studierte. 1992 gewann sie den Internationalen ARD Wettbewerb in München und arbeitet seitdem mit den bedeutendsten Orchestern in USA, Europa und Japan. In der Saison 2007/2008 tritt Sharon Kam u.a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra, Oregon Symphony Orchestra, RSO Prag und RSO Saarbrücken auf.
Neben der Teilnahme bei den Festivals in Ravinia, Verbier, Schleswig-Holstein, Vancouver, Marlboro, Risør und Cork ist sie
regelmäßiger Gast bei Lars Vogts Festival „Spannungen“ in Heimbach. Als begeisterte Kammermusikerin arbeitet Sharon Kam mit Künstlerfreunden wie Heinrich Schiff, Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Leonidas Kavakos, Marie-Luise Neunecker, Antje Weithaas, Gustav Rivinius, Tabea Zimmermann und Streichquartetten wie Tokyo, Artemis, Artis, Kuss und American String
Quartet. Mit dem Pianisten Itamar Golan verbindet sie eine besonders lange und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Sharon Kam widmet sich auch Uraufführungen, wie z.B. Krzysztof Pendereckis Klarinettenkonzert und Quartett und Peter Ruzickas Klarinettenkonzert „Erinnerung“. Auf ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen im Jahr 2003 erfolgten Wiedereinladungen in 2005 und im August 2006 mit der Premiere von Herbert Willis Klarinettenkonzert. Zu Mozarts 250. Geburtstag spielte sie im Ständetheater in Prag sein Klarinettenkonzert, das vom Fernsehen live in
33 Länder übertragen wurde.
Für ihre CD mit dem MDR Sinfonieorchester und Werken von Spohr, Weber, Rossini und Mendelssohn wurde ihr erneut der Echo Klassik Preis als „Instrumentalistin des Jahres 2006“ verliehen, eine Auszeichnung, die sie bereits für ihre Aufnahme der Weber-Konzerte mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Kurt Masur 1998 erhalten hatte. Neben einer Einspielung der
Mozart- und Krommer-Konzerte ist ebenfalls eine CD mit den Klarinettenwerken Krzysztof Pendereckis erschienen. Die Aufnahme „American Classics“ mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung ihres Ehemannes Gregor Bühl wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, und die letzte CD „The Romantic Clarinet“ enthält mit dem Konzert von Julius Rietz eine echte Repertoire-Überraschung. Sharon Kam setzte sich auch für die Verlegung dieses Werkes ein und spielt es häufig in Konzerten. Im Herbst 2008 erschien die CD “Souvenirs”, auf dem sie zusammen mit dem Pianisten Itamar Golan reizvolle Miniaturen präsentiert.

www.sharonkam.de
Foto: Steven Haberland

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Leonidas Kavakos, Marie-Luise Neunecker, Antje Weithaas, Gustav Rivinius, Tabea Zimmermann und Streichquartetten wie Tokyo, Artemis, Artis, Kuss und American String
Quartet. Mit dem Pianisten Itamar Golan verbindet sie eine besonders lange und erfolgreiche Zusammenarbeit.
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