Literatur

Dacia Maraini: „Drei Frauen” – und die Mafia

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Samstag, den 23. Februar 2019 um 14:45 Uhr
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Foto Mauro Raffini

Sie sagt Dinge, die keiner hören will, und Männer und Frauen lieben sie dafür. Denn die Art, wie Dacia Maraini ihren Lesern etwa beibringt, dass weltweit jedes Jahr geschätzte 50.000 Frauen durch die Hand eines Mannes – sehr oft der eigene – umkommen und wie vielen Kindern rund um den Globus täglich Gewalt angetan wird, ist poetisch. Und ja, kaum zu glauben, sehr schön zu lesen und anzuhören. Das beweist nicht nur Marainis deutschsprachige Neuerscheinung “Drei Frauen”. Vielmehr hat die italienische Kultautorin auch live in Deutschland Aktuelles zum Reizthema “Mafia” beizutragen.

In ihrem neuesten Roman “Drei Frauen”, der seit dem 21. Februar im Buchhandel in der deutschen Übersetzung von Ingrid Ickler (Folio-Verlag) erhältlich ist, stehen gesellschaftliche und emotional hoch brisante Fragen im Mittelpunkt.

Es geht um menschliche Gefühle, um das Frau-Mann- sowie Eltern-Kind-Verhältnis, um westliche Geschlechterrollen, Generationskonflikte, Erotik und Sexualverhalten, das Altern, die Jugend, Wahrheitsfindung, Leben und Tod sowie um Treue und Verrat. Kurzum: um alles Menschlich-Allzu-Menschliche eben. Ihr ist damit ein ebenso komplexer wie feinfühliger Gesellschaftsroman zum Thema Familienleben in Zeiten der Postmoderne gelungen. Frei nach Marainis Lebensmotto “Endlich frei, wir selbst zu sein – vollkommen, stark, sicher: Frauen ohne Furcht”, so die Vermarktungsstrategie ihres Mailänder Hausverlags Rizzoli.

Drei Frauen Buchu7mschlagDer Plot ist schnell erzählt: In Form eines Triptychons melden sich drei miteinander verwobene weibliche Stimmen zu ihrem Alltag über unterschiedliche Medienkanäle zu Wort. Aus Tagebucheinträgen (der 17-jährigen Tochter Lori), Briefen (der Mutter und Übersetzerin Maria) sowie transkribierten Audioaufnahmen (der 60-jährigen Großmutter Gesuina) setzt sich vor den Augen des Lesers ein Puzzle zusammen, das im Gesamtbild aufzeigt, wie unterschiedlich selbst drei engste Verwandte die Gegenwart wahrnehmen. Drei Frauen leben gemeinsam unter einem Dach. Drei Generationen lieben und nerven sich, und dann funkt – plötzlich – ein Mann dazwischen: der französische Lebensgefährte von Maria namens François. Ohne dass Maria die leiseste Ahnung davon hat, beginnt François eine Kurzaffäre mit Marias Tochter Lori und schwängert sie. Lori beichtet der Mutter daraufhin auf Anraten der Großmutter Gesuina alles per Brief, während diese mit François in Holland Urlaub macht. Maria fällt, kaum zurück zu Hause, in ein klinisches Koma und wird, ans Bett gefesselt, zur Dauerpflegepatientin der eigenen Mutter Gesuina, die nun die Führung des Drei-Frauen-Haushalts übernimmt, während Lori einen prächtigen Jungen gebiert: Prometheus, der “Vorausdenkende”. François verschwindet von der Bildfläche, nachdem er sich weder als Vater (für Lori und den kleinen Prometheus) noch als Liebhaber (für die komatöse Maria) verantwortlich zu fühlen scheint. Nach dem Gefühlskarussell der drei Frauen und Mütter ordnet sich das Verhältnis der Frauengenealogie nun von Grund auf neu: Sie finden wieder in Liebe zueinander, und die Geburt des Babys verändert die Familienstruktur so positiv, dass die Drei es aus eigener Kraft schaffen, ihrem Leben eine entscheidende Wende zu geben. Die neu hinzukommende männliche Figur sorgt nämlich – antithetisch zu dem Neid, Eifersucht und Rivalitäten schürenden, die Gemeinschaft zersetzenden “Verräter” François – nicht mehr für Konfliktpotenzial, sondern vielmehr für familiären Zusammenhalt und schließlich sogar für “pures Glück”, wie die zwei Schlussworte des Romans lauten.
Marainis Geschichte enthält zahlreiche autobiographische Elemente und nimmt lose Erzählfäden früherer Werke auf: etwa aus der Kommödie “Mela” von 1981, in der ähnlich wie in den “Drei Frauen” eine Großmutter, eine Mutter der 1968-er Generation und eine Tochter in einem Haus zusammenleben. Ihr weiblicher Mikrokosmos wird ebenfalls durch das Eindringen eines Mannes, der – wie François – der Lebensgefährte der “Mutter” ist, von außen gestört. Beim Lesen des Romans “Drei Frauen”, in dem der gutaussehende, freundliche und charismatische François kurz vor Weihnachten wie ein Prinz oder Engel in das Haus der “Drei Frauen” hineinschneit und ihre Gefühlswelten durcheinanderwirbelt, muss man fast zwangsläufig an Kinofilme denken wie Pasolinis “Teorema – Geometrie der Liebe” von 1968 oder an Sofia Coppolas rezenten, preisgekrönten Historienthriller “Die Verführten” (2017, Original: “The Beguiled”) – eine Neuinterpretation aus weiblicher Sicht des 1971 von Don Siegel unter dem damaligen Titel “Betrogen” mit Clint Eastwood in der Hauptrolle verfilmten Romanstoffs des US-Autors Thomas P. Cullinan.

Maraini legt den Schwerpunkt auf die Alterität von François, der sich als Franzose bereits durch seine sprachliche und kulturelle Andersartigkeit vom italienischen weiblichen Trio absetzt. Der ursprüngliche, blutsverwandte Familienvater im Haus der “Drei Frauen” – der ehemalige Schwiegersohn von Gesuina, Ehemann von Maria und Vater von Lori – ist früh verstorben. Lori war damals erst drei Jahre alt, und sein Ableben hinterließ eine schmerzliche Lücke, unerfüllte Hoffnungen und innere Leere. Nachdem François diese vorübergehend füllt, sich letztlich aber als ebenso abwesend erweist, setzt der Roman “Drei Frauen” auf die Bedeutung der Mutterfiguren. Jede Frau für sich wächst in ihre und an ihrer Rolle als liebende und verantwortliche Versorgerin sowohl auf soziokultureller als auch auf emotionaler Ebene. Zwischen Leben und Tod finden diese Frauen ein neues Gleichgewicht jenseits gesellschaftlicher Konventionen letztlich in sich selbst, indem sie allen Widrigkeiten zum Trotz auf ihre eigene Kraft und wiederentdeckte Solidarität untereinander vertrauen. Dass dabei Loris geliebter kleiner Sohn zum Bindeglied der drei Generationen mutiert, zeigt, dass eine glückliche Zukunft nur beiden Geschlechtern miteinander gehört und wir neue Perspektiven aus Marainis Sicht nicht ohne einander und nicht ohne ein angemessenes, ausgewogenes, respektvolles Geschlechterverhältnis gestalten können. Die zwischen den Zeilen durchscheinende Gesellschaftskritik versprüht der formal-stilistische Patchwork-Roman ganz subtil: Wieso entzieht sich die strahlend männliche Figur des François jäh jeglicher sozialer Verantwortung? Was tun, als die Hauptversorgerin Maria plötzlich ins Koma fällt und wenn zarte Familienstrukturen wie die der Frauen wie ein Kartenhaus zusammenbrechen? Wer kommt für den vaterlosen Prometheus auf und sorgt für den Nachwuchs? Nun: Die drei Frauen gemeinsam, wenn sie nur zusammenhalten und an sich selbst glauben. Das Happyend verspricht “Glück” nach all den kleinen und großen Katastrophen, die man Leben nennt.

Den Glücksgedanken nimmt Dacia Maraini in ihrem neusten soeben in Italien erschienenen Roman wortwörtlich gleich im Titel “Corpo felice” (dt. etwa: “Glücklicher Körper”) wieder auf. Vor gut zwei Wochen hat sie ihn in der Stadtbücherei Augsburg vorgestellt. Die Themen rund um sozial benachteiligte Gruppen wie Kinder – darunter etwa deren spurloses Verschwinden, das Maraini in ihrem vorangegangenen Roman “Das Mädchen und der Träumer” (ebenfalls bei Folio erschienen) behandelt hat – und die Frauenfrage komprimiert die bereits mehrmals für den Literaturnobelpreis vorgeschlagene Autorin darin zu einem engen, ja symbiotischen Mutter-Sohn-Dialog. Gleichzeitig verarbeitet sie – bereits zum zweiten Mal nach “Der blinde Passagier an Bord” (Piper, 1997) – die Totgeburt, die Maraini in jungen Jahren während ihrer frühen und nur kurz währenden Ehe mit dem seit 1962 in New York lebenden, zeitgenössischen bildenden Künstler Lucio Pozzi, erlitten hat.
Über die Bedeutung der weiblichen Kreativität – gerade im katholischen Italien von der patriarchalisch strukturierten Kirche wissentlich unterdrückt und gesellschaftlich bis heute vollkommen verkannt und ignoriert – sprach Maraini live in Augsburg im Rahmen der Buchvorstellung vor einem italophilen Publikum im voll besetzten öffentlichen Bibliothekssaal. Ihr komme, so die Autorin, auch in den Literaturgeschichten eine noch einzuräumende zentrale Schlüsselrolle zu. Sie selbst habe bereits im Alter von zehn Jahren Theater in Florenz gespielt und mit dreizehn Jahren angefangen zu schreiben. Ihre Lektüre als junges Mädchen waren die “Väter der Literatur”, wie sich die Schriftstellerin ausdrückt: Damit meint sie etwa Platon, Manzoni oder Dostojewski. Bis sie sich anfing zu fragen, welche “Mütter der Literatur” die Geschichte eigentlich kenne. Denn Frauen haben seit jeher nicht nur viel gelesen, sondern auch durchaus viel geschrieben. So lägen in katholischen Klöstern seit Jahrhunderten viele wertvolle Schriftstücke – insbesondere von Mystikerinnen – verborgen, Schätze, die keiner je gehoben habe und die kaum jemand kenne. Als Gegenstück zu den tradierten Texten des Franz von Assisi (“Sonnengesang”, ca. 1224 n.Chr.), publizierte Maraini etwa die unbekannten Briefe der “Chiara von Assisi” (2013) – der Gründerin des Ordens der Klarissen, Klara von Assisi – in Romanform: Sie seien von “ausnehmender, großartiger Schönheit”, kommentiert Maraini. Es folgte ein Theaterstück über die Renaissancedichterin Veronica Franco (1546-1591) – ebenfalls eine “ausradierte, unbekannte, vergessene” Künstlerin.
Überhaupt hat das Theater es ihr angetan. “Warum?” wollten Teilnehmer einer studentischen Arbeitsgruppe am romanistischen Lehrstuhl von Prof. Dr. Rotraud von Kulessa in Augsburg wissen. Mit ihnen diskutierte Maraini vormittags deren Übersetzung ins Deutsche des bislang nur in einer französisch-italienischen Ausgabe sowie in englischer Übersetzung vorliegenden Theaterstücks “Ich heiße Antonino Calderone”. Der Einakter besteht aus einem auf wahren Tatsachen beruhenden, spannenden Monolog eines Kronzeugen der italienischen Mafia. Wieder ein hochbrisantes, tabuisiertes, gesellschaftliches Reizthema, das zwar kaum einer anzusprechen wagt, aber alle interessant finden und das doch nur über den Weg der Bewusstwerdung zum Guten zu wenden sei, wie Maraini meint. Was sie motiviert habe, dieses Stück zu verfassen? “Ich bin halbe Sizilianerin”, antwortet die 82-jährige Autorin, deren Mutter die Künstlerin, Autorin und Galeristin Topazia Alliata di Villafranca (1913-2015) war, die zu einem Zweig der sizilianischen Aristokratie mit toskanischen Wurzeln gehörte und unter deren Einfluss Maraini ihre Jugend in der monumentalen Villa Valguarnera in Bagheria, vor den Toren Palermos verlebt hat. “Es geht schließlich um ein großes gesellschaftliches Anliegen”, erklärt Maraini – längst zur Römerin geworden – weiter. “Ich habe das Buch eines Richters gelesen, der die Zeugenaussagen von Antonino Calderone publiziert hat”. Diese Veröffentlichung des Staatsanwalts Antonino Di Matteo sei ihr Ansporn und Motivation genug gewesen, den Richter persönlich zu treffen, ihn zu interviewen und dann auf der Basis der Polizeiberichte und juristischen Aktenlage einen ergreifenden, einfühlsamen und phantasievollen Theatertext unter Nennung der realen Namen und Orte zu erfinden.

Plakat Universität AugsburgAusführlich berichtet Dacia Maraini im Augsburger Studenten-Workshop über die Theaterwelt, an der ihr insbesondere die Körperlichkeit und Unmittelbarkeit zusagt. Während sie für einen Roman rund zwei Jahre zum Schreiben benötige, so habe sie etwa ihr Theaterstück “Per Giulia” (dt. etwa: “Für Giulia”) anlässlich des schrecklichen Erdbebens in den Abruzzen, das den mittelalterlichen Ortskern der Universitätsstadt L’Aquila 2009 dem Erdboden gleich machte, innerhalb eines Monats verfasst. Darin tritt die 2009 durch das Erdbeben getötete ehemalige Studentin Giulia auf und erzählt ihr Leben. Der Mensch, meint Maraini, brauche das Theater: Kultur sei eine Lebensnotwendigkeit und spende Trost und Hoffnung. Gleich nach dem Erdbeben habe sie persönlich einem Wohnwagen voller Bücher nach L’Aquila gebracht, wo die Menschen in Zelten und Notunterkünften z.T. viele Monate leben mussten und den Lesestoff als große Hilfe dankbar annahmen.
Nicht nur Naturkatastrophen widmet die engagierte Autorin ihre Aufmerksamkeit, sondern auch politischen Themen wie der Schließung der Irrenhäuser in Italien unter Franco Basaglia 1978 (“Stravaganza” heißt Marainis Theaterstück darüber), der gegenwärtig immer noch spürbaren Migrationswelle über Italien nach Europa oder eben der Mafia. Geduldig rollt Maraini deren italienische Geschichte für die Studierenden in Augsburg zu Beginn des Workshops in Form einer spannenden Erzählung auf: Von den Anfängen der Großgrundbesitzer auf Sizilien, die im 19. Jahrhundert eine Art “privates Polizeisystem” vor dem Hintergrund wechselnder Fremdherrschaften und chronisch schwacher institutioneller Infrastrukturen in Italien aufgebaut hatten, bis hin zu Roberto Saviano, der auch hierzulande für seine Romanvorlage für den Film “Gomorra” (2006, dt. 2007) den Hessischen Filmpreis (2008) und den Leipziger Medienpreis (2009) für die Freiheit und Zukunft der Medien geehrt worden ist.

Als sich in den 1970-iger Jahren die italienische Mafia zu einem internationalen Phänomen mit Hilfe des Drogenhandels ausweitete, “Pizzerien in Deutschland und Hotels in England kaufte” und langsam aber stetig mit der Wirtschaft verschmolz, kam zugleich auch der Kampf gegen die Mafia auf. Maraini erinnert an den ersten großen Kronzeugen namens Vitale, dem Buscetta und Peppino Impastato folgten, sowie an die mutigen Richter Falcone, Borsellino und den General Dalla Chiesa, unter denen in den 1980-iger Jahren ein Mafia-Anführer nach dem anderen vor Gericht gestellt werden konnte. Geduldig erzählt sie von der Rolle der Frauen, für die in der patriarchalisch aufgebauten Mafiastruktur eigentlich kein Raum vorgesehen war, von der mutigen, jungen Rita Atria, der auch ein Kinofilm in Italien sowie ein deutschsprachiges Buch von Petra Reski (“Rita Atria. Eine Frau gegen die Mafia”, 1994) gewidmet sind, von der Mafia als “Weltphänomen”, von “endemischer Korruption” und dem derzeitigen Bürgermeister Palermos, Leoluca Orlando, der sich für die auf Sizilien gestrandeten Flüchtlinge eingesetzt hat.

Maraini unterstreicht, wie viel sich doch seit dem mafiösen palermitanischen Bürgermeister Vito Ciancimino in den 1960-iger Jahren und dem heutigen Orlando – der in Deutschland bereits 1999 mit der Weimarer Goethe-Medaille und erst letztens mit dem Heinrich-Heine-Preis (2018) ausgezeichnet worden ist und wie Saviano in Italien unter Personenschutz steht – getan habe. Menschen ließen sich, schließt die sich unermüdlich für soziale Fragen einsetzende Autorin, weder durch Unrecht noch durch “Mauern”, wie sie mit ironischer Anspielung auf die derzeitige Lage in den USA unter Trump hinzufügt, aufhalten. Armut und Elend ließen sich dadurch nicht bekämpfen. Ganz Literatin der 1968-iger Generation setzt sich Dacia Maraini dafür ein, dass sich die Intellektuellen nicht im “Elfenbeinturm” verschanzen. Ihrer Ansicht nach sei es Aufgabe der Schriftsteller, wie “Tiefseetaucher” aus dem kollektiven Unbewusstsein der Gesellschaft nach Worten zu fischen, um Bewusstheit zu generieren und sich mit dem Verhältnis des Individuums zum “Anderen” sowie ethischen Fragen auseinanderzusetzen. Durch ihre aufklärerische Arbeit öffnen Worte – so Maraini weiter – einen Ausweg aus Unklarheit und Unbewusstheit, und sorgen für Offenlegung, Klarheit: “Der Gedanke kommt vor der Tat”.
Auf diese Weise illustriert Maraini in Augsburg sehr konkret, wovon ihr neuer Roman “Drei Frauen” in der zarten Nuancierung verschiedenster Lebensabschnitte ein literarisches Zeugnis ablegt. Die drei Protagonistinnen geben sich am Ende – jede auf ihre Façon – der reinsten Form der Leidenschaft hin, die unser menschliches Dasein bietet: der Freiheit. Denn wie heißt es so schön im Roman: Schließlich weiß selbst ein Vogel im Käfig, was Freiheit ist, ohne dass er sie erklären kann. Und so ziert dieses Sinnbild sowohl das italienische (mit einem Vogel, der einer Frau einen Schlüssel im Schnabel hinhält) als auch das deutsche Cover des Buchs (durch Abbildung eines Vogelkäfigs mitsamt eines bunten, besonders schönen Exemplars): Der Vogel ist der Schlüssel zum Geheimnis, hinter dem sich die Freiheit verbirgt.

Dacia Maraini: „Drei Frauen”

Originaltitel: Tre donne
Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler
Gebunden mit Schutzumschlag
182 S., 13,5 x 21 cm
ISBN 978-3-85256-771-6
Folio-Verlag (Wien-Bozen), seit 21.2.2019 im Buchhandel
Link zum Roman “Drei Frauen”
Lesungen:
Dienstag, 7. Mai 2019, 19 Uhr
Darmstadt, Literaturhaus, Kasinostraße 3
In Kooperation mit der Società Dante Alighieri.

Mittwoch, 8. Mai 2019, 19 Uhr
Stuttgart, Literaturhaus, Breitscheidstraße 4
In Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut.

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19 Uhr
Wien, Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5
Moderation: Andreas Pfeifer (ORF). In Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut.

Weitere Informationen zur Arbeit von Dacia Maraini auf Kultur-Port.de:
Dacia Maraini - Buchvorstellung und Gespräch
50 Jahre Frauengeschichte (1968-2018) – Ein Film von Concita De Gregorio

Dacia Maraini – „Das Mädchen und der Träumer“
100 Jahre Magda Szabó: Weibliche Silhouetten in Mode, Kunst und Literatur
Weltweisheit – Kulturen des Alterns



Abbildungsnachweis:
Headerfoto: Mauro Raffini
Buchumschlag und Workshop-Plakat der Universität Augsburg
 

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