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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019



Kultur Management Magazin

Kultur, Geschichte und Management

Das Chinesenviertel auf Hamburg St. Pauli

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Donnerstag, den 23. November 2017 um 09:36 Uhr
Das Chinesenviertel auf Hamburg St. Pauli

„Haus bei Haus ist von der gelben Rasse bewohnt, jedes Kellerloch hat über oder neben dem Eingang seine seltsamen Schriftzeichen. Die Fenster sind dicht verhängt, über schmale Lichtritzen huschen Schatten, alles trägt den Schleier eines großen Geheimnisses“, schrieb 1930 der Hamburger Autor Ludwig Jürgens. Gemeint ist die Schmuckstraße, welche die Große Freiheit mit der Talstraße verbindet. Sie war das Zentrum einer kleinen chinesischen Kolonie in Hamburgs Hafenviertel St. Pauli – vom späten 19. Jahrhundert bis zu dessen Auflösung im Dritten Reich als das Viertel von der Gestapo durchkämmt wurde.
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Kultur, Geschichte und Management

add art 2017 – von der Wirkung von Kunst in Unternehmen

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Dienstag, den 14. November 2017 um 09:20 Uhr
add art - ecos

Seit dem Jahr 2013 findet die „add art“ in Hamburg statt und seit jenem Jahr nehmen unterschiedliche Unternehmen der Hansestadt daran teil, ihre Türen für die Kunst und die Öffentlichkeit für ein Wochenende zu öffnen.
2017 nun sogar für ein verlängertes Wochenende – von Donnerstag, 23. November bis Sonntag, 26. November 2017. Seit Anbeginn zeigen Unternehmen nicht nur in einem gewissen Wiederholrhythmus, was sie gesammelt haben – das würde sich wohl irgendwann abnutzen – sondern verstärkt laden sie junge Künstler ein, Werke in den Räumen des jeweiligen Unternehmens zu präsentieren. So tragen den runden Button „Nachwuchskunst“, der im add-art-Programmheft auf diese Konstellation hinweist, von 20 Teilnehmern, knapp die Hälfte. Im wünschenswerten Fall kommt es zu einem wie auch immer gearteten kommunikativen Dialog zwischen den einzelnen Interessensgruppen.
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Kultur, Geschichte und Management

„Karl Marx, Das Kapital“. Eine Hommage im Museum der Arbeit

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 07. November 2017 um 09:16 Uhr
„Karl Marx, Das Kapital“. Eine Hommage im Museum der Arbeit

Es gilt als „Bibel der Arbeiterklasse“ und Pflichtlektüre kommunistischer Parteien – doch vermutlich hat nur ein Bruchteil der internationalen Arbeiterschaft dieses Bergwerk von einem Buch tatsächlich gelesen. Vor genau 150 Jahren, im September 1867, erschien der erste Band „Das Kapital“ von Karl Marx.
Was die wenigsten wissen: Es kam in Hamburg heraus, im Verlag Otto Meissner. Grund genug für das Museum der Arbeit in Hamburg dem Mammutwerk, an dem der wohl berühmteste ökonomische Theoretiker des 19. Jahrhunderts mehr als 20 Jahre lang gearbeitet hatte, eine Ausstellung zu widmen.
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Kultur, Geschichte und Management

Neues Zentrum für zeitgenössische Kunst im Baltikum

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Geschrieben von: LKA-Studenten / Claus Friede  -  Mittwoch, den 18. Oktober 2017 um 08:42 Uhr
Neues Zentrum für zeitgenössische Kunst im Baltikum - Adjaye Associates (UK) und AB3D (LV)

2021 wird in Riga das erste Museum für Gegenwartskunst in Lettland und somit ein neues Zentrum für zeitgenössische Kunst im Baltikum eröffnet. Als ehemalige Kulturhauptstadt (2014) hat Riga zahlreiche Museen zu bieten: Mit knapp 50 Museumsstätten deckt die Stadt eine große Bandbreite von Kunst, Kultur, Geschichte und Wissenschaft ab.
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Kultur, Geschichte und Management

Clegg & Guttmann „Die Offene Bibliothek“

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Geschrieben von: Claus Friede  -  Freitag, den 13. Oktober 2017 um 08:13 Uhr
Bücherschränke im Stadtraum. Clegg & Guttmann „Die offene Bibliothek“

Ein Musterbeispiel partizipativer Kunst mit Langzeitwirkung und gesellschaftlicher Verselbstständigung. Ein Entwicklungsbestimmung.

1989 begannen die Künstler Michael Clegg und Martin Guttmann mit dem Projekt „Die Offene Bibliothek“ (The Open Public Library) zunächst in der unmittelbaren Umgebung ihres damaligen Ateliers, in New Jersey (USA), wo erste Experimente zu Form, Größe und Nutzbarkeit untersucht wurden. 1991 wurde die „Offene Bibliothek“ dann erstmalig in Europa, im österreichischen Graz, anschließend in Hamburg (1993) und Mainz (1994) im Kontext von „Kunst im öffentlichen Raum“-Projekten präsentiert. Auf der Grundlage der von Umberto Eco veröffentlichten wissenschaftlichen Schrift „Das offene Kunstwerk“ [1] („Opera aperta“, 1962) konzipierten die beiden Künstler eine partizipatorische Installation im urbanen Raum, die Gemeinschaften definiert, bildet und zum schöpferischen Umgang anhält.
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Kultur, Geschichte und Management

Das Oldenburger Wunderhorn

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Freitag, den 06. Oktober 2017 um 08:33 Uhr
Das Oldenburger Wunderhorn

Gemeint ist nicht das jährlich stattfindende internationale Frauen-Handball-Turnier um das Oldenburger Wunderhorn; gemeint ist vielmehr ein Meisterstück der spätgotischen Goldschmiedekunst: Ein aus vergoldetem Silber gefertigtes Trinkhorn aus der Zeit um 1400, das unzählige miniaturartige Architekturbauten, Fabelwesen und Ungeheuer, Menschen und Symbole schmücken.
Es erzählt von Intrigen, von Kriegen, vom Kampf der skandinavischen Königreiche mit den hanseatischen Kaufleuten und den Vitalienbrüdern um Klaus Störtebeker und dem Triumph einer Königin.
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Kultur, Geschichte und Management

Die Hamburger Flora – vom Tanzpalast zum autonomen Kulturzentrum

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Mittwoch, den 27. September 2017 um 09:00 Uhr
Die Hamburger Flora – vom Tanzpalast zum autonomen Kulturzentrum

Nach den G20-Krawallen in Hamburg im Juli 2017 hat die Flora eine traurige Berühmtheit erlangt. Als „Trutzburg Linksautonomer in Deutschland“, als „Freiraum autonomer Lebensverwirklichung“ ging sie durch die Presse.
Aber kennen Sie die wechselvolle Historie des Gebäudes aus der Gründerzeit, die sich auch in seiner heutigen Architektur widerspiegelt?
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Kultur, Geschichte und Management

200 Jahre Kunstverein in Hamburg

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Samstag, den 23. September 2017 um 07:48 Uhr
200 Jahre Kunstverein in Hamburg

„Just what is it that makes today’s Kunstverein so different? So appealing?” Nach Charity Auktion (14.9.) und Festakt im Rathaus (22.9.) klingen mit einer Paneldiskussion unter dieser Fragestellung (23.9.) die offiziellen Jubiläumsfeierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen der ältesten Kunstinstitution Hamburgs im September aus.
Bettina Steinbrügge, Direktorin des ehrwürdigen Vereins, hat die Antwort indes längst parat: „Freiheit und Experimentierfreude“. Deshalb, so sagt sie, sei sie 2014 vom Wiener Museum für zeitgenössische Kunst, dem 21er Haus, an den Klosterwall nach Hamburg gewechselt: „Hier bin ich noch ein wenig in einem rechtsfreien Raum, in dem ich mehr ausprobieren kann“.
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Kultur, Geschichte und Management

Werner Bokelberg: „Mein Dortmund vor 100 Jahren"

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 29. August 2017 um 08:33 Uhr
Werner Bokelberg: Mein Dortmund vor 100 Jahren

Einer Umfrage des Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte zufolge gibt es in Dortmund immer mehr Jugendliche, die keine Ahnung haben, was „Maloche im Pütt“ wohl heißen mag. Sie sind in einem Dortmund aufgewachsen, das sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem international renommierten Technologie- und Wissenschaftsstandort entwickelte.
Kohle, Stahl und Bier beherrschen diese Stadt längst nicht mehr, die letzte Zeche auf Dortmunder Stadtgebiet wurde 1987 geschlossen, Fördertürme und Fabrikschlote sind entweder verschwunden oder zu Museen umfunktioniert. Und der Titel „Europas Bierstadt Nr. 1“ gehört auch schon eine Weile der Vergangenheit an.
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Kultur, Geschichte und Management

Werner Bokelberg „Unser Lübeck vor 100 Jahren“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 28. Juli 2017 um 08:12 Uhr
Luebeck vor 100 Jahren bokelberg.com

Sie gilt als „Königin der Hanse“ und süßeste Schatzkiste Norddeutschlands – und das nicht nur wegen des leckeren Marzipans, das ihren Namen in alle Welt trägt.
Lübeck ist so reich an kulturellem Erbe und Lebensqualität wie kaum eine andere Stadt Norddeutschlands. Sieben schmucke Kirchtürme prägen ihre markante Silhouette und mit ihren hunderten von Bauten in Backsteingotik, den verwunschenen Gässchen und dem trutzig-markanten Holstentor bietet sie ein wunderschön geschlossenes Bild, das seit 1987 den Titel UNESCO-Weltkulturerbe trägt.
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Kultur, Geschichte und Management

Der Schellfischtunnel – Ein Abstieg in die Unterwelt von Hamburg-Altona

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Mittwoch, den 28. Juni 2017 um 09:05 Uhr
Der Schellfischtunnel – Ein Abstieg in die Unterwelt von Hamburg-Altona

Es ist ein schöner Sommertag im Juni 2017 mit mehr als 30 Grad. Die Sonne knallt vom blauen, wolkenlosen Himmel. Eine frische Brise spendet etwas Abkühlung. Eine Gruppe von etwa dreißig Leuten wartet geduldig am Check-In-Schalter der Autozugverladung in der Präsident-Krahn-Straße in Hamburg-Altona. Geplant ist eine Führung durch den sogenannten Schellfischtunnel.

Nicht Hades, der Gott der Unterwelt, nein eine freundliche Dame und ein Herr vom Verein „Hamburger Unterwelten e.V.“ nehmen die Wartenden mit auf die Wanderung durch die Altonaer Unterwelt, gelegen unter der heutigen Max-Brauer-Allee. Bewaffnet mit Taschenlampen und angetan von derben Schuhen geht es los.
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Werner Bokelberg „Kopenhagen vor 100 Jahren“

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Dienstag, den 28. März 2017 um 08:02 Uhr
Werner Bokelberg „Kopenhagen vor 100 Jahren“

Entspannt, liberal, gastfreundlich, humorvoll, sozial und als „Grüne Hauptstadt Europas 2014“ auch noch ökologisch vorbildlich: Kopenhagen nimmt im Ranking der Metropolen mit der höchsten Lebensqualität zweifellos einen Spitzenplatz ein.
Insbesondere im Sommer hat die Stadt des Märchendichters Hans Christian Andersen und seiner kleinen Meerjungfrau ein unvergleichliches Flair.
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Kultur, Geschichte und Management

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Hamburg

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Freitag, den 24. Februar 2017 um 10:00 Uhr
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Hamburg

„Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wieder haben…“, hallte es als Gassenhauer nach dem Tode Wilhelm I. durch die deutschen Lande.
„Wir“ haben ihn immer noch! In Erz gegossen, steht oder reitet er noch vereinzelt in einigen deutschen Städten. In den meisten Fällen erlitt er das Schicksal anderer großer Heroen: er wurde demontiert und eingeschmolzen. Falls er dieses Desaster überlebt hat, schmückt er als Relikt vergangener Kaiserherrlichkeit Plätze und Anlagen. In Hamburg stand sein Reiterstandbild einst auf dem Rathausmarkt. Heute hat seine kaiserliche Majestät, hinter Bäumen versteckt und von den Passaten übersehen, am Johannes-Brahms-Platz in den Wallanlagen von Planten un Blomen einen Platz gefunden.
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Kultur, Geschichte und Management

Jüdische Friedhofskultur in Hamburg: Der Jüdische Friedhof Ohlsdorf

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Geschrieben von: Christel Busch  -  Mittwoch, den 08. Februar 2017 um 10:00 Uhr
Jüdische Friedhofskultur in Hamburg: Der Jüdische Friedhof Ohlsdorf - Trauerhalle

Der Hamburger Zentralfriedhof Ohlsdorf ist einer der größten Parkfriedhöfe der Welt. Gestaltet nach Plänen des Architekten Johann Wilhelm Cordes, wurde er im Juli 1877 eingeweiht. An seiner Südwestseite liegt ein ebenfalls von Cordes entworfener, rund elf Hektar umfassender jüdischer Begräbnisplatz. Eröffnet im September 1883, ist er heute der größte jüdische Friedhof Hamburgs.
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