Neue Kommentare

Frank-Peter Hansen zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Im Spätherbst letzten Jahres anlässlich einer S...
bbk berlin zu Dortmund geht neue Wege bei der Kunst-Förderung: Die Berliner Künstler*innen freut es sehr, dass ...
Markus Semm zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Sehen Sie: Der Unterschied zw. Heidegger und Cass...
Karin Schneider zu Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition: Ein großartiger Artikel! Stefan Diebitz schafft ...
S.Scheunemann-Eichner ,Silke zu Mühlenpfordt – Neue Zeitkunst. Reformarchitektur und Hochschullehre: Eine wunderbare Einführung zu der Ausstellung im...

Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019


Fotografie

Einfühlsame Portraits. Andreas Oetker-Kasts „music“

Drucken
(51 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 17. Mai 2011 um 16:58 Uhr
Einfühlsame Portraits. Andreas Oetker-Kasts „music“ 4.2 out of 5 based on 51 votes.
Einfühlsame Portraits. Andreas Oetker-Kasts „music“, ELBJAZZ

An einem Ort, der einmal Hafen war und nun HafenCity ist, findet eine Fotografie-Ausstellung von Andreas Oetker-Kast statt, die sich dem Thema Musik widmet.
Das ELBJAZZ Festival in Hamburg findet in der kommenden Woche zum zweiten Mal auf beiden Seiten der Elbe, im Hafen und in der HafenCity statt und diese Schau ist Teil des Festivals. Rein geographisch gesehen, bildet die Galerie DOCK 56 neben der Elbphilharmonie dessen Zentrum.
Die Ausstellung "music" erzählt von der Faszination von Live-Musik.

Seit 2004 arbeitet der freie Fotograf Andreas Oetker-Kast mit Musikern, Musikagenten, mit Fachmagazinen und Plattenfirmen aus den Bereichen Jazz, Soul und Pop. Zu Beginn seiner Arbeit stand und steht ein kaum zu überbietender Antrieb: Gewachsen aus der eigenen Begeisterung für die besondere Atmosphäre und Magie, die nur bei Live-Konzerten entstehen kann, hat sich diese Leidenschaft zu einem umfassenden Ausstellungsprojekt entwickelt. Die Fotoarbeiten sind digitale Drucke auf Leinwand. Die kontrastreichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen erhalten eine hautnahe Präsenz. Schon beim ersten Betrachten der Fotografien springt die Intensität der festgehaltenen Augenblicke über. In den Gesichtern und den Ausdrücken der Musikerinnen und Musikern ist etwas von deren Leidenschaft zu spüren. Sie sind tief eingetaucht in ihr Tun und werden selbst zu Musik und Klang. Und, was nicht minder wichtig ist, Andreas Oetker-Kast zeigt seine Einfühlsamkeit. Es sind viel weniger Portraits von Musikern als Portraits davon, was Musik mit den Musikern und uns Publikum macht. Portraits von Stimmungen. Visualisierungen der Musik.
„In einem guten Konzert“, sagt Andreas Oetker-Kast, „kann man Momente erleben, die über das reine Hören hinausgehen. Es entsteht etwas zwischen den Musikern und ihrer Kunst, in der Interaktion auf der Bühne, aber auch zwischen den Künstlern und uns, ihrem Publikum. Wir Zuhörer werden von den Musikern in ihrer Sprache angesprochen und sie nehmen uns mit auf eine Reise, die uns so schnell nicht mehr los lässt.“
Dreißig Werke zeigen internationale Stars wie B.B. King und Lizz Wright, Pat Metheny, Omar Sosa und deutsche Jazz-Musiker, Till Brönner oder Joo Kraus.


Andreas Oetker-Kast, 1964 in Baden-Baden geboren ist freiberuflicher Fotograf, lebt und arbeitet in Kiel. Nach dem Studium der Soziologie entschied er sich für eine Karriere in einer internationalen Public Relations-Agentur, zunächst sechs Jahre in Deutschland, anschließend zweieinhalb Jahre in den USA. Seit 2003 lebt er wieder in Deutschland und ein Jahr später folgte dann der Einstieg in die professionelle Fotografie mit Spezialisierung auf dokumentarische Fotografie in Bereich der Musik. Von 2006-2009 war er an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin, zuerst unter der Leitung des Fotoreporters Michael Trippel dann beim Gründer der Ostkreuzschule dem legendären Werner Mahler - mit Arno Fischer und Sybille Bergemann gehört er zu den namhaften ehemaligen DDR-Fotografen. Nationale und internationale Ausstellungen sowie Buchpublikationen machten seine Werke einem breiten Publikum bekannt. Die Ausstellung „music“ wurde bereits im 2010 zu den Jazztagen in Leipzig gezeigt, davor bei der Biennale in Florenz und bei „Sounds of Art“ in Kopenhagen.


Die Ausstellung ist vom 19. bis 31. Mai in der Galerie Dock 56 zu sehen.
Am Kaiserkai 56 in 20457 Hamburg
Öffnungszeiten: Mi.-Sa. 11-19 Uhr
Zur Ausstellung gibt es ein gleichnamiges Begleitbuch. Eine Ausstellung im Rahmenprogramm des ELBJAZZ Festivals 2011.
Kuratiert von Claus Friede.

Fotonachweis:
Alle Fotos © Andreas Oetker-Kast
Header: Lizz Wright
Galerie:
1. Marcus Strickland
2. Omar Sosa
3. Nils Landgren
4. Till Brönner
alt

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > Blog > Fotografie > Einfühlsame Portraits. Andreas Oetker-Kasts ...

Mehr auf KulturPort.De

Außergewöhnliche Spielfreude und künstlerische Qualität zur Aspekte-Festival-Eröffnung in Salzburg
 Außergewöhnliche Spielfreude und künstlerische Qualität zur Aspekte-Festival-Eröffnung in Salzburg



„Wir sind glücklich eines der führenden Kammerorchester weltweit für das aspekteFESTIVAL 2020 gewonnen zu haben, sagt Intendant Ludwig Nussbichler über das [ ... ]



„The Gentlemen”. Guy Ritchie und die Akribie des Skurrilen
 „The Gentlemen”. Guy Ritchie und die Akribie des Skurrilen



Mit „The Gentlemen”, einem raffiniert schrägen Film-im-Film kehrt Guy Ritchie zurück zu seinen Wurzeln: Absurde, herrlich bösartige Gangsterkomödien wie  [ ... ]



Nils Landgren & Jan Lundgren: Kristallen
 Nils Landgren & Jan Lundgren: Kristallen



Gerade wurde Nils Landgren für „4WheelDrive“ (zusammen mit Michael Wollny, Lars Daniellson, Wolfgang Haffner) als erfolgreichstes Jazzalbum des Jahres 2019  [ ... ]



„Willkommen! Bienvenue! Welcome!“ – Cabaret
 „Willkommen! Bienvenue! Welcome!“ – Cabaret



Hansa Theater ade, am Steindamm steht jetzt der Berliner Kit Kat Club.
Vergangenes Wochenende feierte das Erfolgsmusical „Cabaret“ in Deutschlands älteste [ ... ]



Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition
 Frank-Peter Hansen: Die Heidegger-Dekomposition



In einer ziemlich rabiaten Kritik demontiert Frank-Peter Hansen den berühmtesten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts.

Die letzten Jahre müssen schwer [ ... ]



„Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo
 „Bombshell”- Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo



In „Bombshell - Das Ende des Schweigens” rekonstruiert Regisseur Jay Roach den Missbrauchsskandal beim rechtskonservativen US-Sender Fox News. Ein brisantes  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.