Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 1099 Gäste online

Neue Kommentare

Hans-Joachim Schneider zu Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg: Herrrlisch, würde der Rheinländer in mir sagen....
Wajda Art zu „A Beautiful Day”. Joaquin Phoenix- Racheengel oder Erlöser?: Wir suchen nach Enthusiasten der Kinematographie ...
Manfred Köck zu Im Wunderland der Wünsche. Laila Biali: schade, dass sie nicht mit ihren stammmusikern un...
Helmuth Barth zu Thomas Gainsborough – die moderne Landschaft: Vorausschicken möchte ich, dass ich neben Bilder...
Anna Grillet zu „Call Me by Your Name”. Die Sinnlichkeit des Luca Guadagnino: Leider nein, kann die bitterböse ästhetisch bri...

Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2015


Film

A Different Path

Drucken
(25 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Montag, den 04. Oktober 2010 um 09:00 Uhr
A Different Path 4.5 out of 5 based on 25 votes.
18. Filmfest Hamburg: A Different Path

Eine Reihe des diesjährigen Filmfests widmet sich unter dem Motto „Drei Farben Grün“ dem Thema Umwelt. Man kann das als vorweggenommene Ökologie-Reminiszenz an Hamburg als Green Capital 2011 interpretieren.
Im Falle von „A Different Path“ lässt sich das Thema „Umwelt“ zusätzlich auch als Umschreibung unseres räumlichen Alltags verstehen. Was passiert, wenn Fußgänger beschließen, sich ihre Stadt zurückzuerobern? Zurück von den Autos und von den Autofahrern? Wenn sie mit originellen Ideen, unbeugsamen Enthusiasmus und Humor ihr Recht auf einen Gehweg einfordern?

„Pfad-Finder“ einer menschengerechten Mobilität
„The angrier we get, the more creative we become“ erklärt stolz der Musiker Johnson, einer der Protagonisten in dem Dokumentarfilm von Monteith McCollum. Johnson hat die Nase voll davon, dass Stadtplanung nur den Anforderungen von Autofahrern gerecht wird. Dass die Dimensionen längst nicht mehr menschlich bemessen werden. Dass Fußgänger angehupt werden, wenn sie nicht schnell genug den Zebrastreifen passieren. Wie schön wäre es, wenn die tägliche Umwelt vor der eigenen Haustür nicht ‚Rush Hour’ bedeutet, sondern ein Plausch mit den Nachbarn und ein ungefährdeter Spaziergang um den Block?

Geleitet von dieser Vision versuchen einige ebenso phantasievolle wie unbeugsame Zeitgenossen, ihre Mitmenschen zu mobilisieren – in einem für die Autofahrer wohl neuen Sinn des Wortes. Dabei steht der Ideenreichtum, mit dem der Regisseur diesen Kampf darstellt, dem seiner Protagonisten in nichts nach. Unterschiedliche Techniken, mal wackelig mit der Handkamera, mal als animierte Zeichnung und dann wieder – besonders poetisch – in langen Einstellungen, die ganz minimalistisch graphische Strukturen wie beispielsweise die Radspuren im Schnee zeigen.

Es ist ein Vergnügen, sich auf die unterschiedlichen Wege, um „a different path“ zu finden einzulassen. Auch wenn bei 94 Minuten Filmlänge bei manchem Wegbegleiter in den Kinosesseln die Frage aufkeimt, ob in diesem Fall das erklärte Ziel der (Geh-) Weg ist, oder der erklärende Weg das Ziel.

Eine zweite Aufführung von „A Different Path“ (engl. OF) ist für Donnerstag, 07. Oktober, 21.30 Uhr im Passage Kino in der Mönckebergstraße 17 angekündigt. Tel.: 040 - 468 668 60.

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > Blog > Film > A Different Path

Mehr auf KulturPort.De

Die Kunst Schmuckstücke zu fertigen – Babette von Dohnanyi
 Die Kunst Schmuckstücke zu fertigen – Babette von Dohnanyi



Der Vater ein bekannter Politiker, der Onkel ein international renommierter Dirigent. Man sollte meinen, auf Babette von Dohnanyi (52) würde ein enormer Erfolgs [ ... ]



Aspekte Festival 2018 – frozen gesture
 Aspekte Festival 2018 – frozen gesture



Welche kulturellen Spartenschubladen haben wir im Kopf? Wo ist der urbane, kulturelle Humus zu finden? Wieviel Bereitschaft zeigt Publikum für Entwicklungsphase [ ... ]



Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg
 Meine 18. Lange Nacht der Museen in Hamburg



...beginne ich, indem ich mit meinem Navi streite. Das tut so, als wüsste es nicht von der traurigen Tatsache, dass es in dieser Stadt mehr Baustellen als Kultu [ ... ]



Yvonne von Schweinitz: Syrien – Fragmente einer Reise. Fragmente einer Zeit
 Yvonne von Schweinitz: Syrien – Fragmente einer Reise. Fragmente einer Zeit



Wie nähert man sich in einer Fotoausstellung einem Land, deren Menschen tagtäglich durch Gewalt sterben, auf der Flucht, im Exil, traumatisiert sind, deren mat [ ... ]



„A Beautiful Day”. Joaquin Phoenix- Racheengel oder Erlöser?
 „A Beautiful Day”. Joaquin Phoenix- Racheengel oder Erlöser?



Lynne Ramsay inszeniert ihre virtuosen Thriller-Impressionen als Exkursion in die Abgründe der Seele.
Ein Auftragskiller ist Joe (Joaquin Phoenix) nicht, er t [ ... ]



Günter Grass-Haus Lübeck: George Bernard Shaw und die Fotografie
 Günter Grass-Haus Lübeck: George Bernard Shaw und die Fotografie



George Bernard Shaw (1856-1950) ist vor allem bekannt für sein dramatisches Werk, das über 50 Theaterstücke umfasst. Doch der Künstler hat sich zeitlebens in [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.