Werbung

Neue Kommentare

Claus Friede zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Danke für Ihren Kommentar, Herr Zurch.
We...

Bernd Zurch zu „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms : Vielen Dank. Warum gibt es keine Sternchen mehr? ...
Martin Zopick zu „Nocturnal Animals” – Rachethriller als bittere Selbsterkenntnis : Der zweite Film von Tom Ford und der ist gar nich...
Michaela zu „Midsommar”. Die sonnendurchfluteten Abgründe des Ari Aster: Einer der magnetisierendsten Filme, die ich seit ...

Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019


Film

Ich - Einfach Unverbesserlich: Jan Delay und der neue 3D-Animationsfilm

Drucken
(57 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 14. September 2010 um 12:31 Uhr
Ich - Einfach Unverbesserlich: Jan Delay und der neue 3D-Animationsfilm 4.6 out of 5 based on 57 votes.
Jan Delay zum neuen 3D-Animationsfilm: Ich - Einfach Unverbesserlich

Sie haben nichts gemeinsam – oder vielleicht doch? Die nölige Stimme zumindest und ein wenig Bösartigkeit tragen beide in sich und sie machen das, was ihnen Spaß macht. Aber das war’s dann auch schon!
Die Rede ist von Jan Delay und seinem Filmpendant Vector Perkins im neuen Animationsfilm „Ich - Einfach Unverbesserlich 3D“.

Jan Delay, eigentlich bekannt als Rapper und überzeugter Entertainer geht ins Studio, um mal keine Musik zu machen, sondern zum Synchronsprechen. „Ich bin nicht der Synchronisationssöldner, aber auf Grund meiner Stimme haben sie mich gefragt, ob ich Vector spreche“, antwortet er auf die Frage wie es zu dem Angebot kam.

Und was hat ihn motiviert? "Ich mache nur Sachen, die mir Spaß bringen. Hier hat es mir echt Spaß gemacht. Ich kenne die Umgebung und ich kenne es, im Studio sein“, sagt Delay fast enthusiastisch.
„Sonst muss ich im Studio permanent kreativ sein und ich geb’ nicht auf, bis das, was ich im Kopf hab, aus den Boxen kommt. Ich bin was meine eigene musikalische Arbeit angeht, sehr schwer zufrieden zu stellen! In diesem Fall brauchte ich nicht zu denken. Ich war da Bauarbeiter und nicht Ingenieur und benutzte nur meinen Mund, stand da und machte was mir gesagt wurde. Da ist der Regisseur, der mir dann sagte: Sprich es mal so – oder – vielleicht veränderst Du mal die Betonung und dann ist es gut – nächster Take.

„Wer die Welt beherrschen will, braucht jede Menge Spezialisten – gnadenlos – rücksichtslos – und total nutzlos“ und er braucht Bösewichtspotential. Das hat auch Delay: „Das trägt eben jeder in sich, aber Bösewichte können auch etwas Liebevolles haben und Sympathien wecken, das ist bei Vercor nicht anders!“ Und bei Jan Delay ist es erst recht so.

Damit wären also die drei Gemeinsamkeiten geklärt!

Den Rest erledigen andere. Der Film hat all das Potential, was ein guter Animationsfilm braucht: Action, verschrobene, sich widerstrebende und ein wenig trottelig-böse Charaktere (nein, scheinbar böse – außer – vielleicht dem Bankspekulant und Kreditgeber Mr. Perkins), Spaß, Komik und gute Sprüche, Mitgefühl den Kleinen gegenüber, Wettbewerb und Ideenreichtum. Ein bisschen Retro ist er auch in seiner Dar- und Vorstellung von Monsterwaffen wie Gefrierpistolen und phantastischen Festungsvillen à la Vector. So stellte man sich Science Fiction in den 60er-Jahren vor ...den Mond klauen. Keinen fernen Planeten zig Lichtjahre entfernt. Das ist Nachbarschaft.

Vor allem aber hat der Film Überzeugungskraft.



 
Home > Blog > Film > Ich - Einfach Unverbesserlich: Jan Delay und ...

Mehr auf KulturPort.De

Katrin Bethge: Lichtdurchflutet
 Katrin Bethge: Lichtdurchflutet



Seit Ende der 1990er Jahre inszeniert die in Hamburg lebende Künstlerin Katrin Bethge mit Licht – Innen- und Außenräume.
Seit dem Wochenende und noch bis z [ ... ]



„The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms
 „The Irishman”. Martin Scorsese und die Demaskierung des Gangsterfilms



Vorbei der fiebrige Glamour und die trügerische Romantisierung von „Goodfellas”, Verbrechen ist in „The Irishman” ein eher eintönig sorgenvolles Metier [ ... ]



Still in the Woods: Flying Waves
 Still in the Woods: Flying Waves



Schon in einer vorangegangenen KulturPort.De-Besprechung zum ersten Album (Rootless Tree) von „Still in the Woods“ kam das bemerkenswerte Potential der Band  [ ... ]



„Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona
 „Halloween“-Opern-Slam im Opernloft Altona



Ein ungewöhnlich schönes Ambiente, ganz erstaunliche Stimmen und ein Spaßfaktor, wie er in der klassischen Musik wohl einmalig ist: Der „Halloween“-Sänge [ ... ]



Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel
 Gottes Wort oder Menschenwerk? Zwei Bücher über die Geschichte der Bibel



Die Bibel, sagt Arno Schmidt, sei „ein unordentliches Buch mit 50.000 Textvarianten“. Auch wenn diese Zahl groß klingt – damit hat er gewiss noch heftig u [ ... ]



Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer
 Die jungen Jahre der Alten Meister – Baselitz, Richter, Polke, Kiefer



Es war die Zeit, in der die Malerei totgesagt war. Jeder, der sich zur Avantgarde zählte, suchte den Ausstieg aus dem Bild. Jeder? Nein. Vier junge Maler dachte [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.