Neue Kommentare

Ada Rompf zu „The Rider”. Die zärtlich-raue Poesie der Chloé Zhao : Besser kann man meinen Lieblingsfilm dieses Früh...
yolo 456 zu Die Juden vom Altrhein: man sollte einen artikel erst einmal lesen bevor ...
yolo123 zu Die Juden vom Altrhein: Das jüdische Leben in Deutschland ist vorbei und...
Achenar Myst zu Nils Landgren with Janis Siegel: some other time: Die CD ist ein absoluter Genuss, tolle Auswahl de...
Achim zu Golnar & Mahan – Derakht: Musik, die glücklich macht - Danke !!!...

Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2015


Film

Ich - Einfach Unverbesserlich: Jan Delay und der neue 3D-Animationsfilm

Drucken
(57 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 14. September 2010 um 13:31 Uhr
Ich - Einfach Unverbesserlich: Jan Delay und der neue 3D-Animationsfilm 4.6 out of 5 based on 57 votes.
Jan Delay zum neuen 3D-Animationsfilm: Ich - Einfach Unverbesserlich

Sie haben nichts gemeinsam – oder vielleicht doch? Die nölige Stimme zumindest und ein wenig Bösartigkeit tragen beide in sich und sie machen das, was ihnen Spaß macht. Aber das war’s dann auch schon!
Die Rede ist von Jan Delay und seinem Filmpendant Vector Perkins im neuen Animationsfilm „Ich - Einfach Unverbesserlich 3D“.

Jan Delay, eigentlich bekannt als Rapper und überzeugter Entertainer geht ins Studio, um mal keine Musik zu machen, sondern zum Synchronsprechen. „Ich bin nicht der Synchronisationssöldner, aber auf Grund meiner Stimme haben sie mich gefragt, ob ich Vector spreche“, antwortet er auf die Frage wie es zu dem Angebot kam.

Und was hat ihn motiviert? "Ich mache nur Sachen, die mir Spaß bringen. Hier hat es mir echt Spaß gemacht. Ich kenne die Umgebung und ich kenne es, im Studio sein“, sagt Delay fast enthusiastisch.
„Sonst muss ich im Studio permanent kreativ sein und ich geb’ nicht auf, bis das, was ich im Kopf hab, aus den Boxen kommt. Ich bin was meine eigene musikalische Arbeit angeht, sehr schwer zufrieden zu stellen! In diesem Fall brauchte ich nicht zu denken. Ich war da Bauarbeiter und nicht Ingenieur und benutzte nur meinen Mund, stand da und machte was mir gesagt wurde. Da ist der Regisseur, der mir dann sagte: Sprich es mal so – oder – vielleicht veränderst Du mal die Betonung und dann ist es gut – nächster Take.

„Wer die Welt beherrschen will, braucht jede Menge Spezialisten – gnadenlos – rücksichtslos – und total nutzlos“ und er braucht Bösewichtspotential. Das hat auch Delay: „Das trägt eben jeder in sich, aber Bösewichte können auch etwas Liebevolles haben und Sympathien wecken, das ist bei Vercor nicht anders!“ Und bei Jan Delay ist es erst recht so.

Damit wären also die drei Gemeinsamkeiten geklärt!

Den Rest erledigen andere. Der Film hat all das Potential, was ein guter Animationsfilm braucht: Action, verschrobene, sich widerstrebende und ein wenig trottelig-böse Charaktere (nein, scheinbar böse – außer – vielleicht dem Bankspekulant und Kreditgeber Mr. Perkins), Spaß, Komik und gute Sprüche, Mitgefühl den Kleinen gegenüber, Wettbewerb und Ideenreichtum. Ein bisschen Retro ist er auch in seiner Dar- und Vorstellung von Monsterwaffen wie Gefrierpistolen und phantastischen Festungsvillen à la Vector. So stellte man sich Science Fiction in den 60er-Jahren vor ...den Mond klauen. Keinen fernen Planeten zig Lichtjahre entfernt. Das ist Nachbarschaft.

Vor allem aber hat der Film Überzeugungskraft.



 
Home > Blog > Film > Ich - Einfach Unverbesserlich: Jan Delay und ...

Mehr auf KulturPort.De

Ilse Helbich: Kluge Chronistin des Alters – „Im Gehen“ gefundene Gedichte
 Ilse Helbich: Kluge Chronistin des Alters – „Im Gehen“ gefundene Gedichte



Auch heute noch geschehen beglückende Wunder: Mit 80 Jahren veröffentlichte die 1923 in Wien geborene Ilse Helbich ihren ersten Roman unter dem Titel „Schwal [ ... ]



Thierry van Werveke: Schauspieler, Rockstar, Troublemaker, Thierry National
 Thierry van Werveke: Schauspieler, Rockstar, Troublemaker, Thierry National



Thierry! – allein sein Vorname löst in Luxemburg schon entzücken aus und wird mit der Addition von „National“ zum Kult. In Deutschland und Österreich fr [ ... ]



„Foxtrot”. Samuel Moaz und das Konzept des Zufalls
 „Foxtrot”. Samuel Moaz und das Konzept des Zufalls



Samuel Moaz kreiert mit dem Antikriegsdrama „Foxtrot” einen atemberaubenden ästhetischen Kosmos: zornig, visuell kühn, emotional hochexplosiv, oft grausam, [ ... ]



Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte: „Der Vorname“
 Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte: „Der Vorname“



Das Stück brillant, die Schauspieler große Klasse, die Inszenierung rundum gelungen und der kleine Saal der Komödie Winterhuder Fährhaus restlos ausverkauft. [ ... ]



Vergessen und wiederentdeckt: „Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“
 Vergessen und wiederentdeckt: „Ludwig Meidner – Im Nacken das Sternemeer“



Der Titel der Ausstellung „Im Nacken das Sternemeer“ verweist auf das Buch mit Texten von Ludwig Meidner, das 1918 in Leipzig erschien. Meidner (1884-1966),  [ ... ]



Trio Elf & Marco Lobo – und die „Música Popular Brasileira“
 Trio Elf & Marco Lobo – und die „Música Popular Brasileira“



Die brasilianische Liedkunst – die dort den Status von Popmusik hat – nennt sich pragmatisch „Música Popular Brasileira“. Den Musikern des Trio Elf, Wal [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.