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Film

Kunst & Kultur - kurz vorgestellt: Die Kurzfilmtage Oberhausen

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(47 Bewertungen - Wie es Euch gefÀllt!)
Dienstag, den 06. April 2010 um 13:22 Uhr
Kunst & Kultur - kurz vorgestellt: Die Kurzfilmtage Oberhausen 4.0 out of 5 based on 47 votes.
Kunst & Kultur - kurz vorgestellt: Die Kurzfilmtage Oberhausen

Der alte Film ist tot, wir glauben an den neuen (Oberhausener Manifest).
Die Kurzfilmtage Oberhausen haben sich im Verlauf von mehr als fĂŒnf Jahrzehnten zu einer der angesehensten Filmveranstaltungen der Welt entwickelt - ein Ort, wo FilmemacherInnen und KĂŒnstlerInnen wie Martin Scorsese, George Lucas, Roman Polanski, Alexander Kluge oder Werner Herzog, in jĂŒngerer Zeit Ulrike Ottinger, Romuald Karmakar, Pipilotti Rist, Jean-Pierre Jeunet oder François Ozon ihre ersten Filme prĂ€sentiert haben.

Bis in die Gegenwart hinein konnten die Kurzfilmtage immer wieder Filmemacher auf den Weg bringen und Trends setzen - sei es die frĂŒhe Anerkennung von Videos, die BeschĂ€ftigung mit Musikvideos, die Reflektion neuer digitaler Formate oder die Offenheit fĂŒr die Interaktionen zwischen Kunst und kurzer Form.

Durch ihre unkonventionelle Sicht des Kurzfilms entzogen die Kurzfilmtage sich immer mit großem Erfolg einer Festlegung auf ein bestimmtes Image, obschon durch das Festival viele politische und Ă€sthetische Entwicklungen angestoßen wurden, wie etwa durch das Oberhausener Manifest, dem vielleicht wichtigsten Gruppendokument des deutschen Films.

Durch sorgfĂ€ltige Programmgestaltung und zukunftsweisende Themenwahl konnten die Kurzfilmtage ihre bemerkenswerte Alleinstellung in einem immer unĂŒberschaubarer werdenden Markt ausbauen.


 

Stimmen zum Standing von Oberhausen

"Hier habe ich meine erste Zigarette geraucht. Hier habe ich bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen jahrelang jeden Film gesehen, mich alljĂ€hrlich gefreut auf die Tage in Oberhausen. Diese Ereignisse waren fĂŒr mich, fĂŒr meinen Entschluss Filme zu machen, wichtig." Wim Wenders

"Der Kurzfilm ist ein großartiger erster Schritt fĂŒr einen jungen Filmemacher. So habe ich angefangen, und Oberhausen war eine wichtige Station meiner Entwicklung zum Regisseur." Roman Polanski

"Die Oberhausener Kurzfilmtage haben ohne Zweifel Filmgeschichte geschrieben... Der Kurzfilm hat sich jung gehalten, und Oberhausen auch. Diese AtmosphÀre, diese kraftvolle KreativitÀt prÀgen die Kurzfilmtage immer noch." Gerhard Schröder (Deutscher Bundeskanzler 1998-2005)


(Anmerkung der Red.: Dieser Artikel erscheint im Zuge des Schriftenaustausches mit unserem Partnerportal Sehnsucht Deutschland)

Foto: NRW-Wettbewerb, Wellenreiter, Markus Mischkowski/Kai-Maria SteinkĂŒhler, Deutschland 2009, © Markus Mischkowski/Kai-Maria SteinkĂŒhler

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