Neue Kommentare

Rafael Gunnarsson zu „Climax”. Die unwiderstehlichen Abgründe des Gaspar Noé: Zeit, Bild und KulturPort sind sich alle einig? D...
Cornelie Müller-Gödecke zu 100 Jahre Lettland: Handschuh-Daumen hoch: Danke für diesen Artikel!
Und Danke für...

Herby Neubacher zu Peter de Vries – Hut- und Urnenhüllen-Macher: Mal auf die Website des Hutmachers geguckt? 500 E...
Hedi Schulitz zu Thomas Mann Preis 2018 für Mircea Cărtărescu: Was für ein wirklich gut geschriebener Artikel! ...
Martinš zu 100 Jahre Lettland: Handschuh-Daumen hoch: Vielen Dank furr den tollen Artikels. das ist fue...

Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2015


Film

„Cold War – Der Breitengrad der Liebe” - Oder die Magie einer schwarzen Leinwand

Drucken
(300 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 13. November 2018 um 09:10 Uhr
„Cold War – Der Breitengrad der Liebe” - Oder die Magie einer schwarzen Leinwand 4.4 out of 5 based on 300 votes.
Cold War Der Breitengrad der Liebe

Paweł Pawlikowski hat das schwermütige, visuell atemberaubende Noir-Drama „Cold War” seinen Eltern gewidmet, deren stürmische On- und Off-Beziehung ihn zu dem Film inspirierte, und so gab er den Protagonisten ihre Namen, der Rest ist jedoch Fiktion.
Der polnische Regisseur und Oscarpreisträger greift nur einzelne Momente der Love-Story auf, dazwischen lässt er die Leinwand kurz dunkel werden, zwingt den Zuschauer die Lücken mit der eigenen Vorstellungskraft zu füllen. Es funktioniert phantastisch, grade dann, wenn wir uns irren. Die betörende Schwarz-Weiß-Ballade vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ist eine Grenzüberschreitung, geographisch, musikalisch, politisch und existenziell. Die Missverständnisse, das Unausgesprochen dieser selbstzerstörerischen Liebe reflektiert die Musik der verschiedenen Stile, Folk, Jazz, Swing, Rock.

Polen, 1949. Der Komponist Wiktor (Tomasz Kot) reist mit einem Aufnahmegerät durch die Tundra, sucht in abgelegenen ärmlichen Bergdörfern nach traditionellen Volksmelodien für das neue Tanz- und Musik-Ensemble Mazowsze. Während eines Castings fällt ihm unter all den Mädchen sofort ein Gesicht auf: Zula (Joanna Kulig) Er ist hingerissen von ihrer Ausstrahlung, dem sinnlichen Temperament der jungen Sängerin. Sie stammt nicht aus einer Bauernfamilie, wie es die Vorschriften eigentlich verlangen, ist eher eine Femme Fatale aus der Stadt. Gerüchten zufolge war sie im Gefängnis, soll ihren Vater umgebracht haben. Die mysteriöse Schöne erklärt ihm später lakonisch: „Er hat mich mit meiner Mutter verwechselt. Ich verdeutlichte ihm den Unterschied mit einem Messer.”

Fern von Warschau, auf einem verfallenen einst herrschaftlichen Landsitz werden die jungen Tänzer und Sänger ausgebildet, hier entscheidet sich, wer aufgenommen wird oder nicht. Die Konkurrenz ist hart. Bald schon sind Wiktor und Zula durch eine leidenschaftliche Affäre miteinander verstrickt. Die beiden könnten gegensätzlicher kaum sein: er, ein älterer renommierter Künstler, sensibel, hoch gebildet, zurückhaltend, der europäische Einfluss unverkennbar. Sie - trotzig, draufgängerisch, witzig, charmant nicht ohne Kalkül- ist schnell zum Star der Truppe aufgestiegen. Freimütig gesteht die Sängerin ihrem Mentor, dass sie ihn bespitzelt im Auftrag des parteitreuen Spielleiters Kaczmarek (Borys Szyc). Als das Ensemble immer mehr zum Instrument stalinistischer Propaganda wird, beschließt Wiktor 1952, sich bei einem Gastspiel in Ostberlin in den Westen abzusetzen. Er kennt das Risiko, weiß auch, dass er nicht zurück kann. Zula hat etwas widerstrebend eingewilligt, ihn zu begleiten, aber sie erscheint nicht am vereinbarten Treffpunkt. Schnitt.

Paris, 1954. Wiktor spielt Piano in einem verrauchten Jazz Club. Irgendwann taucht Zula auf, offensichtlich sind die beiden in der Bar verabredet. Die unbeholfene, stockende Unterhaltung deutet an, dass die Sängerin mit dem Mazowsze-Ensemble in Frankreich ist, um das erste Mal außerhalb des Ostblocks aufzutreten. Die Mitglieder stehen unter strenger Bewachung der polnischen Staatssicherheit, so dass Zula, die unbemerkt entwischt ist, nur wenige Minuten bleiben kann. Zwei Jahre nach ihrer Trennung tauschen die Verliebten nur verlegen, seltsam steif, ein paar Worte miteinander aus, als würden sie sich kaum kennen. Warum die Sängerin ihm nicht nach Westberlin folgte, wagen sie nicht anzusprechen, als könnte die Wahrheit alles zwischen ihnen zerstören. Dann geht Zula. Schnitt über einen Zeitraum von 15 Jahren wechseln die Schauplätze zwischen Ost und West. Manchmal ist es nur ein langer, traurig sehnsüchtiger Blick, den die zwei austauschen, dann wieder bleiben sie Jahre zusammen, sich gegenseitig zermürbend voller Misstrauen und latenter Feindseligkeit. Sie können weder mit einander noch ohne einander leben.

Split, 1955. Das Ensemble gastiert in der Sozialistischen Republik Jugoslawien. Das Land ist eigentlich unabhängig vom Ostblock, so dass Wiktor sich sicher genug fühlt, dort hinzufahren. Er reist als Staatenloser mit einem Nansenpass. Es wird einer der berührendsten Momente des Films, wenn Zula während ihres Auftritts ihn im Publikum entdeckt. Dieser Blick, ungläubig, überrascht, spiegelt ihre innersten Gefühle wider, Zerrissenheit, Glück, Unfreiheit, Scham, dass ihr der Mut fehlte, sich zu ihm zu bekennen, aber auch innere Abwehr. Sie hat sich mit dem politischen System arrangiert, ihm verdankt sie viel, und doch, die Sehnsucht ist stärker. Aber bevor die beiden sich treffen können, wird Wiktor in der Pause von der jugoslawischen Staatssicherheit abgefangen und weggebracht. Kaczmarek gab ihnen einen Tipp, verlangte Wiktors Festnahme und Auslieferung nach Polen. Die lokale Geheimpolizei dagegen hat keine Lust auf diplomatischen Ärger und will den staatenlosen Künstler nur loswerden. Sie setzen ihn in den nächsten Zug Richtung Grenze. Schnitt. Der Zuschauer spürt die permanente unterschwellige Bedrohung selbst in den Momenten trügerischen Glücks. Jedes Mal wenn die Leinwand schwarz wird, schlägt unser Herz schneller. Aber je unerwarteter die Wendungen in der Handlungen, desto weniger geht der Regisseur darauf ein.

„Warum die Protagonisten einander so hoffnungslos ausgeliefert sind, das Spekulieren über diese unbeirrbare Liebe überlässt „Cold War” uns. Einer versucht immer zu fliehen, aber es gibt kein Entkommen. Das ist das Verwirrende, Authentische an ihrer Leidenschaft, keine überschäumenden schwelgerischen Emotionen, wie sie Kino und Literatur oft präsentieren, die zwei streiten und kämpfen dauernd. Beide sind auf ihre Art egoistisch, selbstsüchtig, voller Misstrauen. Einmal sagt Wiktor zu Zula: „Liebe ist Liebe, und das war’s.” „Diese Art der Beziehung ist die ganze Zeit über eine Art Krieg”, so Pawlikowski, „Zwei starke ruhelose Individuen, die sich sehr unähnlich sind, zwei extreme Pole. Zula und Wiktor haben andere Liebhaber, Beziehungen, Ehemänner und Ehefrauen, aber sie realisieren mit der Zeit, dass niemand ihnen jemals so nahe stehen wird, wie sie beide, weil- mit all dem historischen und geographischen Kommen und Gehen- niemand so gut weiß, wer sie sind, wie sie beide. Gleichzeitig sind beide seltsamerweise genau die Person, mit der sie nicht zusammen leben können.”

Dass der 60jährige Filmemacher wieder jenes fast quadratische klaustrophobische Academy-Format wählt, scheint naheliegend, nur im Gegensatz zu seinem Schwarz-Weiß-Epos „Ida”, wo die Inszenierung innerhalb sorgfältig komponierter Bilder stattfand und bis auf eine Kameraeinstellung völlig statisch war, ist „Cold War” wesentlich dramatischer und dynamischer. Eigentlich hatte Pawlikowski den Film in Farbe drehen wollen, aber irgendwann musste er feststellen, dass es einfach nicht funktionieren würde: „Polen war nicht die USA, die in den 1950er Jahren überall satte Farben hatte. In Polen waren die Farben unscheinbar, grau, braun, grün. Es war keine Sache der fotographischen Möglichkeiten, sondern des realen Lebens. Polen war zerstört, die Städte in Ruinen, es gab keine Elektrizität auf dem Land. Die Menschen trugen graue und dunkle Farben. Das in leuchtenden Farben zu zeigen, hätte sich falsch angefühlt....Wir hätten den frühen sowjetischen Farbbestand imitieren können- der ein wenig abwich, alles in ausgewaschenem Rot und Grün. Aber das hätte heute sehr gekünstelt gewirkt. Schwarz-Weiß fühlt sich gradlinig und ehrlich an.”

Der echte Wiktor und die echte Zula starben 1989 kurz vor dem Fall der Berliner Mauer. Sie hatten die letzten 40 Jahre zusammen verbracht, trennten und fanden sich immer wieder, sich gegenseitig jagend und bestrafend auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. „Sie beide waren starke, wunderbare Menschen, aber als Paar eine unendliche Katastrophe”, erinnert sich Pawlikowski. Obwohl das fiktive Paar im Detail ganz anders ist als das echte, überlegte der Filmemacher seit einem Jahrzehnt, wie er die Geschichte seiner Eltern erzählen kann. Wie das ganze Hin und Her zu fassen bekommen? Wie mit den ausgedehnten Zeiträumen umgehen? Er und seine Eltern hatten sich sehr nahe gestanden, er war ihr einziges Kind, doch je mehr Pawlikowski an sie dachte, desto weniger verstand er sie. Er wollte unbedingt das Geheimnis ihrer Beziehung ergründen: „Ich habe lange gelebt und viel gesehen, aber die Geschichte meiner Eltern hat alles andere in den Schatten gestellt. Sie waren die interessantesten dramatischen Figuren, die mir je begegnet sind.”

Als er seine Charaktere entwickelte, stellte sich Pawlikowski vor, dass Wiktor vor dem Krieg nach Paris geschickt wurde, um bei Nadia Boulanger zu studieren. Während der deutschen Besatzungszeit verdiente er seinen Lebensunterhalt damit, heimlich in Warschauer Cafés Klavier zu spielen – so wie die Komponisten Lutoslawski und Panufnik. Wiktor ist ein sehr guter Pianist, weniger begabt als Komponist, seine wahre Leidenschaft aber ist der Jazz. Die Hinweise auf seine Vergangenheit gibt im Film die Musik. Als Wiktor eine Melodie auf dem Klavier spielt, damit Zula sie singt, ist es „I Loves You Porgy” aus Gershwins Oper „Porgy und Bess”. Nach dem Krieg, mit der wachsenden Macht des stalinistischen Regimes in Polen, weiß er nichts mit sich anzufangen, erläutert der Regisseur. Jazz und Zwölftonmusik wurden geächtet als dekadente Kunst der Bourgeoisie. An Volksmusik war Wiktor nie wirklich interessiert, aber das Mazowsze-Projekt scheint ein sicherer Unterschlupf für einen wie ihn. Doch bald schon müssen die traditionellen Lieder Platz machen für patriotischen Hymnen über Agrarreform und Weltfrieden. Wer sich nicht anpassen will, wird entlassen.

„Mazowsze gibt es, solange ich mich erinnern kann”, sagt der Regisseur. „In meiner Kindheit war das Staatsradio und Fernsehen voll von ihrer Musik, der offiziellen Musik des Volkes. Man konnte ihr nicht entkommen. Sie wurde als ziemlich uncool und absurd von meinen Freunden angesehen, die eher geschmuggelte Aufnahmen von Small Faces oder The Kinks gehört haben. Aber als ich Mazowsze vor fünf Jahren live gesehen hatte, war ich vollkommen gepackt. Die Melodien, die Stimmen, die Tänze, die Arrangements waren so schön und vital und weit weg von unserer virtuellen Welt und elektronischen Kultur. Sie haben einen umgehauen.” Pawlikowski, der selbst Jazz-Piano gespielt hat, wählte drei der Mazowsze-Melodien aus, um sie im Film in unterschiedlichen Variationen zu wiederholen. Er verwandelt das Volkslied „Dwa serduszka” (Zwei Herzen) zunächst in eine ländliche Melodie, die von einem Bauernmädchen gesungen wird, und dann in einen unvergesslichen Jazz-Song auf Französisch, mit dem Zula ihre Zuhörer in Paris verzaubert. Wenn man zum ersten Mal Wiktors Jazz-Quintett in einem Pariser Nachtclub hört, erkennt man in den Bebop-Melodien einen polnischer Bauerntanz wieder. Später löst sich die wilde Improvisation des verjazzte Oberek auf in „Dwa serduszka” und „Die Internationale”. Das Faszinierende von „Cold War”, der Film fühlt sich an, als wäre er in der Zeit entstanden, in der spielt.

Paris, 1957. Zula besucht Wiktor in Paris. Sie ist inzwischen Gattin eines wohlhabenden Italieners. Nach 1956 konnte man Polen verlassen, wenn man einen Westler heiratete -und keine Staatsgeheimnisse hütete. Wohlgemerkt Zula ist nicht geflohen, sie kann jederzeit zurück. In ihrer obsessiven Disharmonie und melancholischen Sehnsucht zwischen Verrat und Hingabe sind Tomasz Kot und Joanna Kulig schauspielerisch grandios, ein Paar, dem jede Form des Vertrauens fremd scheint, was sie verbindet ist allein die Musik und diese grauenvoll selbstzerstörerische Emotionen, deren wirkliches Ausmaß wir erst in den letzten Szene begreifen. Das Exil ist hart für Wiktor, die Freiheit des Westens trügerisch wie das Glück. In der glitzernden französischen Metropole bleibt er ein Pianist von vielen, Zula natürlich steigt auch hier als Chanteuse schnell zum Star auf. Sie lässt es den Geliebten spüren, dass er hier weniger männlich wirkt, sein Selbstbewusstsein hat gelitten, der Stolz verletzt. Das ist etwas, was Pawlikowski von seinem eigenen Vater, einem Arzt, entsinnt- zuhause war ein mutiger, offener Mann, im Westen wirkte er ängstlich, wenn er einem Bankdirektor gegenüber stand.

Paris, 1959. Zula will trotz der musikalischen Triumphe zurück in die Heimat. Wiktor folgt ihr, genau wissend, dass er in Polen inhaftiert wird. Das Finale ist abrupt, in seiner Kompromisslosigkeit herzzerreißend.


Originaltitel: Zimna Wojna

Regie + Drehbuch: Paweł Pawlikowski
Darsteller: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza, Cédric Kahn, Jeanne Balibar
Produktionsländer Polen, Großbritannien, Frankreich, 2018
Länge: 89 Minuten
Kinostart: 22. November 2018
Verleih: Neue Visionen Filmverleih

Fotos, Pressematerial & Trailer: Copyright Neue Visionen Filmverleih

Kommentar verfassen
(Ich bin damit einverstanden, dass mein Beitrag veröffentlicht wird. Mein Name und Text werden mit Datum/Uhrzeit für jeden lesbar. Mehr Infos: Datenschutz)

Ihr Name (erscheint mit ihrem Kommentar) *
Ihre Email (Nur für unseren Bestätigungslink)
Code (Hier eintragen)   
Meinen Kommentar abschicken
 
Home > Blog > Film > „Cold War – Der Breitengrad der Liebe” ...

Mehr auf KulturPort.De

Der Chor der Hamburgischen Staatsoper: Gute Stücke, gute Arbeit
 Der Chor der Hamburgischen Staatsoper: Gute Stücke, gute Arbeit



Ob Bach, Mozart, Verdi, Wagner, Schumann oder Ruzicka, das Spektrum der Aufgaben erscheint unermesslich und verlangt höchste Flexibilität: Der Chor der Hamburg [ ... ]



Das Bauhaus und seine Frauen. Die Avantgarde war auch weiblich
 Das Bauhaus und seine Frauen. Die Avantgarde war auch weiblich



Walter Gropius, Josef Albers, Lászlo Moholy-Nagy oder Wassily Kandinsky und Ludwig Mies van der Rohe gelten heute als Ikonen des modernen Designs und der Kunst  [ ... ]



Jasper Frederik: Beautiful
 Jasper Frederik: Beautiful



Er ist ein Mysterium – keinerlei Angaben wer sich hinter dem Pseudonym Jasper Frederik verbirgt. Nur so viel lässt sich, trotz intensiver Recherche herausfind [ ... ]



Weihnachtszeit – Messezeit
 Weihnachtszeit – Messezeit



Was, schon wieder Weihnachten? Jedes Jahr das gleiche Erstaunen, der innere Kalender will mit dem äußeren einfach nicht zusammenpassen. Doch wenn mit einem Sch [ ... ]



„Climax”. Die unwiderstehlichen Abgründe des Gaspar Noé
 „Climax”. Die unwiderstehlichen Abgründe des Gaspar Noé



Höchste tänzerische Disziplin explodiert unvermittelt in einem mitreißenden anarchistischen Rausch aus Begierde, Schmerz, Geltungssucht, Gewalt, Trance, schwi [ ... ]



„Erste Dinge – Rückblick für Ausblick“
 „Erste Dinge – Rückblick für Ausblick“



Alles auf Anfang: Eineinhalb Jahre nach ihrem Amtsantritt als Direktorin des Hamburger Völkerkundemuseums hat Barbara Plankensteiner wichtige Bausteine der ange [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.