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Film

Benicio Del Toro: Begegnung mit einem zivilisierten Werwolf

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(154 Bewertungen - Wie es Euch gefällt!)
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 16:53 Uhr
Benicio Del Toro: Begegnung mit einem zivilisierten Werwolf 4.7 out of 5 based on 154 votes.

Ich frage ihn, ob er Wölfe mag – richtige Wölfe?
Durchaus. Er empfindet, dass sie oft missverstanden werden. Es gäbe keinen überlieferten Fall, in dem Wölfe Menschen wirklich angegriffen hätten, so, wie etwa der Werwolf im Film es tut. Er hält sie für sehr interessante Tiere, die in manchen Gegenden beschützt werden müssen.

Mag er Tiere?
Oh ja. Er besitzt zwei Hunde, einen Bernhardiner und einen Australischen Schäferhund, sowie zwei Schildkröten.

Hat er versucht, etwas ‚Hundemimik’ in seiner Rolle einzubringen anstelle der reinen ‚Monstermimik’?
Er hat das tatsächlich einige Male praktiziert – es wurde jedoch leider herausgeschnitten, die Cutter nehmen sich halt, was sie brauchen, und das fiel dem zum Opfer. Er hatte einiges vom Gesichtsausdruck seines Bernhardiners geklaut… Es gab da mal eine Szene… also, er hat in seinem Haus eine schwarze Tür. Und eines Tages übersah der Hund, dass sie geschlossen war und rannte mit voller Wucht seinen Kopf dagegen. Dann verging eine Minute, als ob das Tier sich erst mal selbst fragte: ‚Na, bist du in Ordnung?’ bevor er, verspätet, reagierte, seinen Kopf schüttelte (Benicio Del Toro wird zum Bernhardiner und schlackert mit Schlappohren und Schnauzenfell) und laut und empört bellte…

Hatte er Spaß daran, den Wolfman zu spielen?
Absolut, ja! Zunächst mal liebt er das Genre seit jeher, er fand als Kind schon Horrorfilme herrlich. Und speziell dies ist ein Klassiker, ein Klassiker wie diese Flasche hier – (Er klopft an eine Coca-Cola-Flasche auf dem Tisch) – an dem nichts zu verbessern ist. Man konnte es nur behutsam unserer Zeit anpassen.
„Wir haben einige Dinge vielleicht etwas genauer erklären können: der neue Film ist ungefähr eine halbe Stunde länger als der alte.“

Mit dem Regisseur, Joe Johnston, war angenehmes Zusammenarbeiten und: „Es war faszinierend, wie Rick Baker mich in den Wolf verwandelte…“
Rick Baker ist derzeit Hollywoods gefragtester Maskenbildner (er schleppt an sechs Oscars, unter anderem für ‚Men In Black’.) Gemeinsam mit dem Computer sorgte er dafür, dass man unter all dem Zottelpelz immer noch den Darsteller erkennen kann.

Del Toro erzählt: „Das Make-up dauerte anfangs mehr als vier Stunden, später haben sie’s in drei und einer Viertelstunde geschafft – wir haben das gestoppt.“
Zunächst guckte Benicio neugierig zu, gegen Ende der Dreharbeiten konnte er sogar schlafen, während er bearbeitet wurde.
„Es hat mich jedes Mal inspiriert, wenn ich fertig war und in den Spiegel schaute. Normalerweise verzichte ich auf Make-up, wo es geht, ich setzte einfach mein Gesicht ein. Aber hier – ich kam aus der Maske und war wirklich zu allem bereit!“
Ein paar kleine Nachteile hatten Action-Szenen im festklebenden Dauerpelz bei Scheinwerferlicht indessen schon: „Fünf- bis sechsmal am Tag musste ich das Hemd wechseln und ich wurde dauernd mit Talkum-Puder bestäubt…“



 
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