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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2015


Bildende Kunst

Rio - Von einem Ausstellungspfad, der viele Kreuzungen kennt

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Samstag, den 14. Februar 2009 um 17:53 Uhr
Rio - Von einem Ausstellungspfad, der viele Kreuzungen kennt 4.4 out of 5 based on 146 votes.
Rio

Materialbilder, Installationen, Zeichnungen, Skulptur und eine Videoarbeit sind die Bestandteile einer Ausstellung die von vier Künstlern in der Galerie Hafenrand bestritten wird.

Es gibt nicht nur biographische Verbindungen der Protagonisten, sondern immer wieder auch formale Berührungspunkte, die so dicht sind, dass man meinen könnte es handele sich um Gemeinschaftsarbeiten.

Begegneten sich Avi Sabah und Hans Stützer an der Bezalel Kunstakademie in Jerusalem, so studierten Suse Bauer und Lisa Herfeldt, letztere lebt jetzt in Berlin, an der Kunsthochschule in Hamburg. Die Ausstellung zeigt die Werke der verschiedenen Künstler so dicht zueinander geordnet und gehängt, dass ein interessanter Dialog zwischen ihnen stattfindet. Aber auch der Galeriebesucher kann den Pfad der vielen Denk- und Themenkreuzungen beschreiten.

Und wie das so ist mit einem Pfad mit vielen Kreuzungen gibt es Sackgassen und die Besucher der Ausstellung werden durchaus auch in die Irre geführt, denn es gibt bei den Werken der Küntler weder eine einheitlich thematische noch eine echte formale Übereinstimmung. Der Betrachter wird vielmehr auf eine Art Reise geschickt, um zwischen abstrakten und ornamentalen Formen sowie Landkarten, Zeichnungen und tachistisch anmutenden Bildern einen eigenen Weg zu finden. Er verbindet dann einzelne Komponenten zu einer Scheinwirklichkeit, die sich im nächsten Moment aber schon wieder auflösen. Welche Abzweigungen wohin führen können, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Stark ist die Arbeit von Lisa Herfeldt, einem gezeichneten Kartentryptichon. An bestimmten Stellen der Stadt- und Straßengitter sind kleine Textpassagen geschrieben, die rudimentär Ereignisse benennen und den abstrakten Orten aus der Vogelflugperspektive Geschehnisse einhauchen. Somit werden der vermeintlich objektiven Kartographie individuelle, subjektive Ereignisse eintätowiert, die mit den jeweiligen Orten unauslöschlich verbunden bleiben.


 

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