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Lange Nacht der Museen Hamburg

Hamburger Architektur Sommer 2019



Kultur Magazin

Grafik & Design

Ein Mekka der angewandten Kunst – 40 Jahre Galerie Hilde Leiss

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Donnerstag, den 05. September 2019 um 08:28 Uhr
Ein Mekka der angewandten Kunst 40 Jahre Galerie Hilde Leiss

Sie ist eine Hamburger Institution – mit internationaler Strahlkraft. Hilde Leiss hat am Großen Burstah 38 ein Mekka angewandter Kunst geschaffen, das in seiner inspirierenden Atmosphäre wohl einmalig ist.
Am 12. September feiert die renommierte Goldschmiedin und Galeristin ihr Berufsjubiläum mit einer exorbitanten Schau von über 20 Künstler*innen: 40 Jahre Galerie Hilde Leiss.


Wer die schönen, hohen Räume in einem der ältesten noch erhaltenen Kontorhäuser der Stadt zum ersten Mal betritt, dem gehen die Augen über: Vitrine an Vitrine voller herrlicher, überaus hochwertiger Schmuckstücke aus Gold, Silber und funkelnder Edelsteinen. Auf den Tischen ist das Angebot noch opulenter. Sie scheinen sich förmlich zu biegen unter der Last exquisiter Objekte, ausgefallenem Mode- und avantgardistischem Autorenschmuck aus Horn, Holz, Leder, Textil, Papier, Plexiglas oder Perlmutt. Stammkunden und -Kundinnen kennen selbstredend das breitgefächerte Angebot dieser Produzentengalerie, deren Werkstatt sich im hinteren Teil hinter einer Trennwand verbirgt, die sich jedoch längst nicht mehr auf Schmuck allein konzentriert. Hier findet frau alles, was das Herz begehrt, Glas, Keramik, Mode – und seit 2015 sogar zeitgenössische Bildende Kunst. Bei Hilde Leiss vergisst man leicht Zeit und Raum, taucht förmlich ein in die Welt schöner Dinge – und schafft es sehr, wirklich sehr selten, die Galerie ohne ein kleines oder größeres Päckchen zu verlassen.
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Film

„Synonymes”. Die Heimat ein bösartiger Tumor?

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Montag, den 02. September 2019 um 08:43 Uhr
Synonymes Film

Nadav Lapid inszeniert „Synonymes”, den wahnwitzigen Selbstfindungstrip eines israelischen Ex-Soldaten, als fulminante politische Farce von ungebändigter Kraft: Obszön, provokant, hyperintelligent, ästhetisch virtuos, verstörend in der Tradition von Jean-Luc Godard.
Der in Tel Aviv geborene Regisseur spielt Klischees gekonnt gegeneinander aus, konzentriert die Kamera ganz auf die Empfindungen seines Protagonisten, ignoriert genau wie er die Pracht der französischen Metropole. Dieses surreale, grausam-komische Film-Puzzle wird polarisieren: Juden mit Heugabeln machen Jagd auf Nazis mit Schäferhunden, und die Marseillaise entpuppt sich blutrünstiger als erwartet.
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Kultur, Geschichte und Management

150 Jahre Hamburger Kunsthalle

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Freitag, den 30. August 2019 um 06:57 Uhr
150 Jahre Hamburger Kunsthalle Historische Postkarte Foto Christoph Irrgang

Die Hamburger Kunsthalle feiert ihren 150. Geburtstag kommendes Wochenende (31.8./1.9.2019) mit einem „Fest für uns alle“ bei freiem Eintritt, sowie vier neuen Ausstellungen.
„Ein Bürgerhaus, tief verankert in der Stadtgesellschaft“. So charakterisiert Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda die Hamburger Kunsthalle. Auch für ihn ist dieses Jubiläum ein ganz besonderes. Zum Ersten, weil der neue Direktor Alexander Klar (er leitete zuvor das Museum Wiesbaden) spürbar frischen Wind in dieses „demokratische Haus“ bringt und sich darauf freut, es künftig auch für andere Künste zu öffnen. Zum Zweiten, weil rund tausend ausgestellte Werke ab sofort online über die Website verfügbar sind. Und zum Dritten, weil die Entstehungsgeschichte der Hamburger Kunsthalle so besonders ist.
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Festivals, Medien & TV

Internationales Sommerfestival 2019 auf Kampnagel zu Ende. Ein letzter Blick und das Rimini Protokoll

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Mittwoch, den 28. August 2019 um 08:08 Uhr
Internationales Sommerfestival 2019 auf Kampnagel Rimini Protokoll

Mit der Rekordbilanz von insgesamt 35.000 Besucher*innen ist das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel vergangenen Sonntag zu Ende gegangen.
Unter den vielen ausgezeichneten Tanz- und Theateraufführungen der zweiten Halbzeit hat vor allem das Ensemble Rimini Protokoll bleibenden Eindruck hinterlassen, das dem ungläubig-staunendem Publikum den Stand der Technik humanoider Roboter vor Augen führte. Wer das Programmheft nicht studiert hatte, rätselte bis zum Schluss, ob hier nun ein Mensch Maschine spielt, oder tatsächlich die Maschine das Original – in diesem Fall den Autor Thomas Melle – ersetzt.
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Festivals, Medien & TV

Sex sells? Auch im Postfeminismus kein Scherz. Das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel setzte auf hybride Theaterformen

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Geschrieben von: Frauke Hartmann  -  Dienstag, den 27. August 2019 um 16:05 Uhr
Sex sells? Auch im Postfeminismus kein Scherz. Das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel setzte auf hybride Theaterformen

Da schweben zwei riesige Phallusballons auf die Zuschauerinnen und Zuschauer zu, die sich um die drei Laufstege und auf den Rängen vor der Bühne versammelt haben. In eines der aufgeblasenen rosa Gebilde krabbelt auf allen vieren eine halbnackte Frau hinein. ‚Peaches‘ singt, nein brüllt dazu ihren Song „Dick in the Air“.
Mit dem hat die Electroclash-Perfomerin schon im Februar das Stuttgarter Staatsschauspiel im Brecht/Weill-Ballett „Die sieben Todsünden“ aufgeheizt. Den Choreographen und Tänzer Louis Sties hat sie von dort gleich mitgebracht – als fettig glänzenden Adonis. Zwei barbusige Tänzerinnen mit überdimensionalen Vulva–Masken auf dem Kopf werfen sich konvulsivisch zuckend vor die Sängerin, die sich wie schon öfter mit vielen Brüsten ausstattet, und mimen einen Geschlechtsakt. Die Trapezkünstlerin ‚Empress Stah‘ hat sich einen Laserpointer in die Vagina geschoben, so sieht es von unten zumindest aus, und beleuchtet turnend das faszinierte Publikum aus dem Bühnenhimmel mit neonschrillen Strahlen. Die ganze Halle dampft und rockt in Schummerlicht und Bühnennebel.
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Literatur

„Es ist alles eitel“ – eine Lübecker Ausstellung über Literatur im Zeichen des Krieges

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Geschrieben von: Stefan Diebitz  -  Dienstag, den 27. August 2019 um 08:11 Uhr
„Es ist alles eitel“ – eine Luebecker Ausstellung ueber Literatur im Zeichen des Krieges

„Gestern wird sein, was morgen gewesen ist“: so beginnt der Roman „Das Treffen in Telgte“, mit dem Günter Grass 1979 an die Gründung der Gruppe 47 erinnert hat.
Wie es dieser erste Satz ausdrückt, geht es in der Erzählung um die Geschichte, und zwar in einem doppelten Sinne. Gemeint ist eigentlich die Geschichte der deutschen Literatur nach 1945, die von Hans Werner Richter und seiner Gruppe 47 stark beeinflusst wurde, aber erzählt wird ein fiktives Dichtertreffen am Ende des Dreißigjährigen Krieges.
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Film

„Paranza – Der Clan der Kinder”. Das Erbe von Berlusconi und Camorra

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Montag, den 26. August 2019 um 08:44 Uhr
Paranza  Der Clan der Kinder

Sie wollen Designer-Sneaker, Motorroller und das schnelle Geld. In ihrer Heimatstadt Neapel ist ein Machtvakuum entstanden, die Bosse der Camorra sind erschossen oder verhaftet, nun haben Nicola und die Jungs aus seiner Clique das Regiment übernommen.
Die 15jährigen kennen weder Angst vor dem Tod noch dem Gefängnis. Für sie gibt es keine Perspektive, wenig Hoffnung, die Kids wollen nicht mehr kuschen. Ihr Lachen ist strahlend, unbeschwert, ohne zu zögern ziehen sie die Waffe und drücken ab.
Über die Verfilmung seines Buchs „Paranza – Der Clan der Kinder” schreibt „Gomorrha”-Autor Roberto Saviano: „Neapel fungiert wieder einmal als Versuchslabor unter freiem Himmel. Als Wunde, die erkannt werden muss, wenn man verstehen will, was genau in diesem Moment unter den Jugendlichen an den Randgebieten in Berlin, Paris, London, Johannesburg, New York und Mexiko Stadt passiert.”
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Festivals, Medien & TV

Theater-Horror vom Feinsten – „Mummy Brown/Mumienbraun“ der norwegischen Gruppe Susie Wang schockte beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel

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Geschrieben von: Isabelle Hofmann  -  Sonntag, den 18. August 2019 um 11:18 Uhr
Mummy Brown / Mumienbraun

Das Programmheft hat nicht zu viel versprochen: Eine derart blutige, ins Groteske überzogene Horror Picture Show hat man in Hamburg noch nicht geboten bekommen.
„Mummy Brown/ Mumienbraun“, der zweite Trilogie-Teil der norwegischen Theatergruppe Susie Wang, spielt so lustvoll wie furios mit Theatermitteln - und unseren abgrundtiefen Ängsten vor Schwarzen Löchern.
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Film

„I Am Mother” Leinwandheldinnen in Zeiten von #MeToo

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Geschrieben von: Anna Grillet  -  Donnerstag, den 15. August 2019 um 20:22 Uhr
I Am Mother

Grant Sputores post-apokalyptischer Science-Fiction Thriller „I Am Mother” beginnt als intimes Kammerspiel in einem, hermetisch von der Welt abgeschlossenen unteririschem Bunker. Doch die Sicherheit ist trügerisch, Gewalt lauert überall.
Wem können wir mehr trauen, einem Roboter oder dem Menschen? Mit der Antwort macht es sich der australische Regisseur nicht einfach, er kreiert eine der vielleicht berührendsten Mutter-Tochter-Beziehungen der Kino-Geschichte. Die gesellschaftskritische Parabel entwickelt sich zur feministisch religiösen Erlöser-Chronik. Ein ästhetisches Wunderwerk, unaufdringlich in seiner futuristischen High-Tech-Schönheit.
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Fotografie

Letizia Battaglia: Retrospektive in Venedig

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Geschrieben von: Dagmar Reichardt  -  Dienstag, den 13. August 2019 um 18:40 Uhr
Letizia Battaglia Retrospektive in Venedig

Sie gilt als bekannteste „Mafia-Fotografin“ und als „eine der wichtigsten Fotografinnen unserer Zeit“, aber auch als politisch, ökologisch, sozial und feministisch engagierte „Rebellin“ sowie als vielseitige, europäisch orientierte „Frau mit Visionen“. Bevor sie zur mehrfach prämierten Kunstfotografin avancierte, war Letizia Battaglia vor allem eine Fotojournalistin mit erstaunlichem Mut und Gespür für den richtigen Moment. In Palermo möchte sie nun eine Letizia-Battaglia-Fotoschule mit angeschlossener Galerie eröffnen, während noch bis zum 18. August das Museum „Tre Oci“ in Venedig eine Werkretrospektive ihrer fast ausschließlich in Schwarz-Weiß gehaltenen Bilder zeigt – flankiert von einem soeben erschienenen, zweisprachigen Fotokatalog.
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