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Leitfaden für effektives Stiften und Spenden: So bitte nicht

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Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 07:18 Uhr
So bitte nicht – Wie es in der Beziehung zu den Geförderten garantiert nicht klappt
Der russische Dramatiker Anton Tschechow hat geschrieben „Wo Fehler sind, da ist auch Erfahrung“. In der Welt des Stiftens und Spendens reden wir nur selten über Fehler. Dabei ist „Gutes tun“ so alt wie die Menschheit und nicht immer gelingt „Gutes tun“ wirklich gut. Mit der vorliegenden Geschichten-Sammlung über Fehler und Missgeschicke, verfasst von Bruce Sievers und Tom Layton, zwei sehr erfahrenen Stiftungslenkern aus den USA, wollen wir einen kleinen Beitrag dazu leisten Erfahrungen zu teilen. Die Beispiele heben einen häufig wenig beachteten Aspekt der gemeinnützigen Arbeit hervor: die Beziehung zwischen Stifter oder Spenderinnen und denen, die sie unterstützen.

Unter aktivem Stiften und Spenden verstehen wir ein strategisches Vorgehen der Förderer nach einem festgelegten Plan mit klaren Zielen und Ergebnissen. Genauso wichtig wie diese unternehmerische Herangehensweise ist aber die menschliche Ebene, wozu vor allem die Beziehung zwischen den Stiftern und Spenderinnen1 und ihren Fördermittelempfängern zählt. Nur wenn beide Parteien partnerschaftlich zusammenarbeiten, wird das gemeinsame Projekt erfolgreich sein.
Doch wie schreibt man Anleitungen oder Leitfäden für den Aufbau und die Pflege von guten Beziehungen? Für Aufgaben, die Stifterinnen und Spender mit Sorgfalt nach einem konkreten Plan abarbeiten können, mag das mehr oder minder einfach erscheinen. Für den Part der menschlichen Beziehungen zwischen Förderern und Geförderten gibt es dagegen bisher kaum Literatur. Wenn man mit Vertretern aus Organisationen der Zivilgesellschaft2 spricht, wissen diese im
Gegenteil immer wieder Geschichten darüber zu berichten, dass sie sich von ihren Förderern nicht immer partnerschaftlich behandelt fühlen. Warum also nicht einmal einen Leitfaden herausbringen, der anstelle aufzuzeigen, wie es gut läuft, mit abschreckenden Geschichten zeigt, wie Sie als Stifterin oder Spender sich gerade nicht verhalten sollten?

Die beiden Autoren beschreiben darin einige erschreckende Geschichten, die sie in ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit Organisationen der Zivilgesellschaft und mit Stiftungen erlebt haben. Mit diesen „Negativ-Beispielen“ und anhand von einigen Tipps am Ende jeder Geschichte wird deutlich, worauf es in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Stiftern, Spenderinnen und den geförderten Organisationen ankommt.

uÜbersetzt aus dem Englischen: Best of the Worst Practices von Bruce Sievers und Tom Layton. Erstveröffentlichung in englischer Sprache in: Foundation News & Commentary, März/April 2000, Vol. 41, Nr. 2, Council on Foundations.

Quelle und PDF der Broschüre zum Download

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