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Frankfurter Musikpreis 2012 geht an John McLaughlin

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Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 06:54 Uhr
Der Frankfurter Musikpreis wurde im Jahr 1980 ins Leben gerufen und wird seit 1982 jährlich anlässlich der Internationalen Musikmesse in Frankfurt am Main vom Kuratorium der Stiftung Frankfurter Musikpreis verliehen. Gewürdigt werden damit Musiker, Komponisten, Pädagogen und Persönlichkeiten aus der Kultur für besondere Leistungen in der Interpretation und Komposition, in Musikwissenschaft und Lehre. Die Preisträger werden aus den Bereichen der Klassik, der Pop-Musik oder des Jazz gewählt.

Im jährlichen Wechsel erhält je eine Person aus dem Bereich der Klassik und der populären Musik (Rock, Pop, Jazz) die Auszeichnung. Der Frankfurter Musikpreis ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro dotiert. Er wird vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumenten-Hersteller e.V. und der Messe Frankfurt gestiftet. Die 30. Verleihung des Frankfurter Musikpreises findet am Vortag der Musikmesse, am 20. März 2012, statt.

2012 geht der Preis an den britischen Jazzmusiker John McLaughlin.
McLaughlin, der im Januar dieses Jahres seinen 70. Geburtstag feierte, prägt seit mehr als 50 Jahren die europäische und internationale Musikszene mit seinem Gitarrenspiel.
Die Jury des Frankfurter Musikpreises ehrt mit John McLaughlin einen Künstler, dessen Werk, laut Begründung der Jury, „sich immer durch Respekt und Offenheit gegenüber vielen anderen Richtungen, Ausdrucksformen und Kulturen ausgezeichnet hat, und nicht durch Genregrenzen und Dogmatismus.“ John McLaughlin gehöre zu den Menschen, die man als Weltmusiker bezeichnen könne, so die Jury.

Zur Person John McLaughlin
Die mehr als 50-jährige musikalische Karriere John McLaughlins nahm ihre Anfänge in den 60er Jahren, in denen er mit britischen Bluesgrößen wie Brian Auger oder Georgie Fame spielte. Sein Solo-Debüt „Extrapolation“ machte Miles Davis auf ihn aufmerksam, und so wurde er an den epochalen Miles Davis Alben „In A Silent Way“ und „Bitches Brew“ beteiligt. Sein in den 70er Jahren gegründetes Mahavishnu Orchestra und die Formation Shakti sowie die Alben mit Carlos Santana waren Ausdruck der Hinwendung zu Spiritualität und indischer Musik.
1981 nahm John McLaughlin zusammen mit den beiden Gitarristen Paco de Lucía und Al Di Meola die beiden Alben „Friday Night in San Francisco“ und „Passion, Grace & Fire“ auf, die das Trio auch kommerziell überaus erfolgreich machte. Über zwanzig eigene Alben hat John McLaughlin im Laufe seiner Karriere veröffentlicht. Mit seinen Formationen Mahavishnu Orchestra und Shakti hat er ganze musikalische Epochen geprägt und ist auf unzähligen Produktionen anderer Künstler zu hören. Auch aktuell ist der mit seiner neuen Formation „4th Dimension“ regelmäßig auf Tour. Sein Gitarrenspiel hat unzählige Gitarristen beeinflusst, und seine Musik hat Menschen über die Jahre bewegt.

Quelle: musik.messefrankfurt.com

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