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Jurys nominieren nach: Fünf weitere Produktionen im Rennen um den 48. Grimme-Preis 2012 |
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| Dienstag, den 31. Januar 2012 um 16:44 Uhr |
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Fünf weitere Produktionen gehen ins Rennen um einen Grimme-Preis. Das Grimme-Institut gab heute bekannt, dass die Auswahlkommissionen im Wettbewerbskontingent "Information & Kultur" drei und im Bereich "Fiktion" zwei Formate nachnominiert haben. Im Bereich "Unterhaltung" wurde keine Produktion nachnominiert. Insgesamt haben nun 66 Produktionen die Chance auf eine Auszeichnung am 23. März 2012 in Marl. In der Kategorie "Information & Kultur" nominierte die Auswahlkommission "Reine Männersache" (ZDF), "The Other Chelsea" (ZDF) und "Kinshasa Symphony" (WDR/rbb) nach. "Reine Männersache" (ZDF) beschäftigt sich mit der Frage, was es heute bedeutet, ein Mann zu sein. Die Dokumentation von Susanne Binninger zeigt – je nach Perspektive – Alpha-Rüden, neue Väter oder auch Männer, die hinter den an sie gestellten Erwartungen zurückbleiben. Dabei zeigt sie, dass sich die Rollenerwartungen mitunter ausschließen. Eine Reise in die unterschiedlichen Sozialstrukturen der ukrainischen Region Donbass unternimmt Jakob Preuss in "The Other Chelsea" (ZDF). Ob arm oder reich – alle Menschen dort eint die Liebe zum lokalen Fußballclub Schachtjor Donezk, der, ähnlich wie der Londoner Club FC Chelsea, von einem Milliardär zu großen Erfolgen geführt werden soll. Doch dadurch werden die sozialen Unterschiede noch sichtbarer. 15 Jahre gibt es mittlerweile das Symphonieorchester in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Doch die Musiker spielen unter widrigsten Bedingungen. Krieg und andere Krisen machen den Alltag immer wieder zur Herausforderung. "Kinshasa Symphony" (WDR/rbb) von Claus Wischmann zeigt, dass das Orchester dennoch die Hoffnung nicht aufgibt. In der Konzentration auf die Musik hoffen sie gemeinsam auf eine bessere Zukunft. In der Kategorie "Fiktion" nominierte die Auswahlkommission "Die Lehrerin" (ARTE/ZDF) und "Salami Aleikum" (ZDFneo/ZDF) nach. "Die Lehrerin" (ARTE/ZDF) zeigt den neuen Alltag einer Schule, die nach einem Attentat auf Lehrerin Katja den beschwerlichen Weg zurück in die Normalität zu finden versucht. Während Katja noch schwerverletzt im Koma liegt, fängt an ihrem Arbeitsplatz derweil der Unterricht wieder an. Doch wie gehen die Beteiligten damit um? Ali Samadi Ahadis multikulturelle Komödie "Salami Aleikum" (ZDFneo/ ZDF) erzählt die Geschichte einer persischen Fleischerfamilie, die aus der Rheinmetropole Köln in ein kleines Dorf nach Ostdeutschland zieht. Dort verliebt sich die Hauptfigur Mohsen (Navid Akhavan) in eine blonde Automechanikerin und provoziert einen Kulturschock – auf beiden Seiten. Quelle: Grimme-Institut |


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