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Digitalisierungsoffensive ist nötig – Vergütung ist unabdingbar |
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| Freitag, den 27. Januar 2012 um 16:44 Uhr |
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Deutscher Kulturrat zur Digitalisierungsdebatte von Kulturgütern im Deutschen Bundestag: Der Deutsche Kulturrat begrüßt, dass am 26. Februar im Deutschen Bundestag über die Digitalisierung von Kulturgütern debattiert wird. Bereits gestern fand im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages hierzu eine öffentliche Anhörung statt, in der die Komplexität der Digitalisierungsaufgabe deutlich wurde. Der Deutsche Kulturrat unterstreicht, dass eine Digitalisierungsoffensive erforderlich ist. Gerade die jüngere Generation nutzt stärker digital zugängliche Kulturgüter wie beispielsweise Bücher. Hier zeigt sich bereits jetzt als Problem, dass Werke des 20. Jahrhunderts, die nicht gemeinfrei sind, aufgrund unzureichender Mittel für die Vergütung der Urheber und anderer Rechteinhaber nicht digitalisiert werden und dadurch eine Rezeptionslücke entstehen kann. Probleme macht auch die Digitalisierung von Zeitungen, da hier gegebenenfalls die Rechte von einer Vielzahl von Urhebern einzuholen sind. Hierfür müssen gesetzliche Lösungen gefunden werden. Quelle: Deutscher Kulturrrat |


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