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Am Schnittpunkt der Kulturen: 26. Internationales Filmfestival Freiburg (CH) |
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| Montag, den 23. Januar 2012 um 19:46 Uhr |
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Western aus aller Welt, eine Werkschau aus Bangladesch und Programme mit Schweizer Persönlichkeiten: Heute stellen der neue künstlerische Direktor des FIFF Thierry Jobin und die Geschäftsleiterin Esther Widmer Konzept und Schwerpunkte der 26. Festivalausgabe vor. Neu am FIFF sind jährlich wiederkehrende Sektionen, in welchen thematische Programme entdeckt werden können. Diese widmen sich unter anderem dem Genrekino, wiedergefundenen filmischen Landschaften oder dem Phänomen der Diaspora. Dort ermöglicht uns eine Persönlichkeit einen Blick in die filmischen Erinnerungen seines Herkunftslandes. Den Anfang macht dieses Jahr der Karikaturist Patrick Chappatte, welcher uns Filme aus dem Libanon zeigt. Im Zeichen der Neuerung Der internationale Wettbewerb und das Kurzfilmprogramm bilden das Rückgrat des Festivals und sind die traditionellen Höhepunkte des Festivals. Diese werden nun durch sogenannte Parallelsektionen ergänzt – thematische Gefässe, welche jährlich wechselnde Schwerpunkte setzen. Dazu gehört auch die Sektion „Entschlüsselt!“, in welcher ein gesellschaftlich brisantes Thema verhandelt wird. Hier werden dieses Jahr Filme gezeigt, welche das im Westen vorherrschende Bild des Islam untersuchen. In der Sektion „Sur la carte de“ spannt ein Filmschaffender seine persönliche filmische Landkarte auf. Dieses Jahr präsentiert uns der Doyen des Schweizer Zeichentrickfilms, Georges Schwizgebel, eine Reise durch die internationale Welt des Animationsfilms. Gestandene Meister und neu entdeckte Filmländer Der jurassische Produzent Pierre-Alain Meier wird in Fribourg mit einer Hommage geehrt. Er hat sich als besonderer Brückenbauer für afrikanisches Kino hervorgetan und das Festival freut sich sehr, eine Auswahl seiner Filme wieder auf die heimische Leinwand zu bringen. Bangladesch ist eines derjenigen Länder, die vom internationalen Filmmarkt nicht beachtet werden. Das FIFF bietet mit seiner Sektion „Terra incognita“ eine Plattform für eben diese Kulturräume und verschafft damit dem Freiburger Publikum Landgänge der besonderen Art. Die diesjährige Kurzfilmsektion und das Schulprogramm – traditionelles Highlight für mehr als 8.000 deutsch- und französischsprachige Kinder und Jugendliche aus der Region – wurden von der Stellvertreterin des Direktors, Delphine Jeanneret, präsentiert. In Zusammenarbeit mit réseau cinéma präsentiert das FIFF erneut ein Weiterbildungsangebot für LehrerInnen und stellt pädagogische Dossiers zum Download bereit. Die 26. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Freiburg setzt es sich zum Ziel, den Dialog zwischen verschiedenen kulturellen Regionen zu fördern. Die Veränderungen der Welt, der Kommunikationsmittel und das Aufstreben der Filmschaffenden aller Länder ermöglichen es dem FIFF heute mehr denn je, als Plattform für zeitgenössisches Filmschaffen und internationalen Austausch aufzutreten. Über 30.000 Zuschauer werden auch dieses Jahr wieder aus der ganzen Schweiz erwartet. Das Budget von rund 2 Mio. Franken setzt sich aus substantiellen Beiträgen der institutionellen Partner, Sponsorenbeiträgen und Eintritten zusammen. Das internationale Filmfestival Freiburg findet vom 24. – 31. März 2012 statt. Vorverkauf Starticket ab 8. März 2012. Quelle: Internationales Filmfestival Freiburg/Schweiz |


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