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Kulturministerin Ute Schäfer hat in Düsseldorf gemeinsam mit Kommunen den "Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen" vorgestellt |
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| Mittwoch, den 21. Dezember 2011 um 19:40 Uhr |
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"Kulturelle Bildung kann einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen leisten. Voraussetzung allerdings ist, dass wir die Tür zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugendliche so früh und so weit wie möglich öffnen", sagte Schäfer. Nordrhein-Westfalen habe eine besonders reiche Kulturlandschaft. "Wir haben herausragende kommunale, aber auch freie Theater und viele Museen, die zur Auseinandersetzung mit Kunst und Geschichte einladen. Wir haben Konzerthäuser, Chöre, Tanzkompanien, Literaturhäuser, Kulturfestivals, Jugendzentren und soziokulturelle Zentren. Ihre Kompetenzen wollen wir nutzen, um Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den Kommunen zum ,Kinder- und Jugendkulturland’ zu machen. Dafür brauchen wir viele spannende altersgemäße kulturelle Angebote, die nicht nur erreichbar, sondern auch für alle Kinder und Jugendliche bezahlbar sind", erklärte die Ministerin. Deshalb wird das Land gemeinsam mit den Kommunen und Kultureinrichtungen jetzt ein neues Landesprogramm auf den Weg bringen: den Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen. Dafür stellt das Kulturministerium jährlich rund drei Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Ziel des landesweiten Vorhabens ist, allen Kindern und Jugendlichen kostenlose und deutlich kostenreduzierte kulturelle Angebote zu eröffnen. Der "Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen" knüpft an bestehende Programme wie zum Beispiel "Künstler in die Kita", "Jedem Kind ein Instrument", "Kultur und Schule", "KulturScouts" oder "Kulturstrolche" an, die bereits in den Kindertageseinrichtungen und Schulen Nordrhein-Westfalens angeboten werden. Er wendet sich an Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren. Kommunen, in denen mehr als 3.500 junge Menschen im Alter von zehn bis 14 Jahren leben, können sich direkt beteiligen, kleinere Städte und Gemeinden können sich im Verbund mit anderen bewerben. Das Land unterstützt die Kulturrucksack-Kommunen mit jährlich 4,40 Euro pro Kind oder Jugendlichen in der genannten Altersgruppe. Starten wird NRW 2012 mit 28 Pilotkommunen mit insgesamt rund 320.000 Kindern und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren. Unterstützt werden die Akteure durch eine landesweit tätige Koordinierungsstelle bei der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW. e.V. in Unna. Die Einrichtungen, die ganz oder teilweise vom Land Nordrhein-Westfalen getragen werden, beteiligen sich ebenfalls am Kulturrucksack. Folgende Kommunen nehmen am Kulturrucksack teil: Stadt Hamm Kooperation Menden-Fröndenberg Stadt Dortmund Stadt Unna Ennepe-Ruhr-Kreis (Sitz Schwelm) Stadt Bochum Verbund Bergkamen und Kamen Stadt Herne Stadt Paderborn Stadt Herford Stadt Minden Stadt Bielefeld Stadt Mülheim Stadt Ratingen Stadt Oberhausen Stadt Moers Stadt Mönchengladbach Stadt Neuss Kooperation Krefeld, Willich, Viersen Stadt Solingen Stadt Köln StädteRegion Aachen (8 Städte, 2 Gemeinden) Kooperative Bewerbung Lohmar, Overath, Rösrath, Troisdorf Stadt Leverkusen Stadt Recklinghausen Städteverbund Ahlen-Drensteinfurt-Sendenhorst Stadt Herten (gemeinsam mit Gelsenkirchen) Stadt Marl Stadt Gelsenkirchen (gemeinsam mit Herten) Quelle: Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport |




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