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Hamburg: Ein neues Zuhause für die Musik |
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| Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 19:33 Uhr |
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Mit dem 'Klubhaus' entsteht mitten auf der Reeperbahn ein neues Gebäude für die Hamburger Musikszene, das mit seinem einmaligen Gebäude- und Nutzungskonzept sowie einer imposanten Medienfassade international Beachtung finden soll. Die urban space Immobilien Projektentwicklung GmbH aus Hamburg plant gemeinsam mit der Aust Littmann Strehlitz GbR am Spielbudenplatz 21/22 auf einem 859 m2 großen städtischen Grundstück den Neubau eines rund 5.000 m2 Bruttogeschossfläche (BGF) großen Gebäudes. Dort werden neben verschiedenen Livemusikclubs auch Unternehmen aus der Musikwirtschaft sowie ein Radiosender und ein kleines Theater unter einem Dach beheimatet werden. Nachdem jetzt auch der Fassadenwettbewerb entschieden wurde, sollen die Abbrucharbeiten des bestehenden Gebäudes im kommenden Frühjahr beginnen. Die Eröffnung ist zum Reeperbahnfestival 2013 geplant. Die urban space (vertreten durch Andre Schmidt und Tom Dziomba) bewarb sich zunächst in Konkurrenz zu den jetzigen Projektpartnern Prof. Norbert Aust, Corny Littmann und Axel Strehlitz um das zum Verkauf ausgeschriebene, zwischen Schmidt Theater und Docks liegende städtische Grundstück. Die Ausschreibung der Stadt im Sommer 2010 verfolgte das kulturpolitische Ziel, insbesondere die Livemusikszene in der Stadt zu stärken. Das von Julia Staron ursprünglich erdachte und mit der urban space weiterentwickelte, bei der Stadt eingereichte ‘Klubhaus‘-Konzept erwies sich als kompatibel mit dem ebenfalls eingereichten Konzept der Aust Littmann Strehlitz GbR: Diese sahen in ihren Planungen für ein ‘Creativhaus St. Pauli‘ neben dem bestehenden Club Sommersalon auch ein kleines Theater, einen Radiosender und ein Musikstudio vor. In beiden Konzepten wurden Flächen für die Spielbudenplatz Betreibergesellschaft berücksichtigt. Das schließlich gemeinsam bei der Stadt Hamburg eingereichte Konzept hat den Vorteil, dass kleine Flächen für die Livemusik geschaffen werden und diese durch die Ansiedlung weiterer Einrichtungen und Unternehmen aus der Musik- und Unterhaltungswirtschaft ergänzt werden. Somit werden Synergien unter den Kulturtreibenden geschaffen und ein wesentlicher Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Hamburg geleistet. Das ‘Klubhaus‘ wird nach Plänen des Hamburger Büros akyol kamps : bbp architekten errichtet. Erschlossen wird das Gebäude über eine sieben Meter hohe, offene Eingangshalle, die auch einen direkten Zugang zu den Clubs im Unter- und 1. Obergeschoss sowie dem Theater im Erdgeschoss bietet. Über dem Radiostudio mit Redaktionsräumen und Verwaltung im 2. OG befinden sich zwei loftartige Büroetagen. Auf dem Dach des Gebäudes ist eine Roof-Bar geplant, die über einen Panoramaaufzug in der Fassade erreicht wird und einen beeindruckenden Blick über St. Pauli bieten wird. Die für das Gebäude zuständigen Architekten haben gemeinsam mit dem Bremer Kreativbüro URBANSCREEN, das sich mit dem medialen Bespielen großer Flächen in urbanen Räumen auseinandersetzt, den Fassadenwettbewerb gewonnen. Der Siegerentwurf sieht – dem Standort Spielbudenplatz entsprechend – eine spektakuläre Medienfassade vor, die nicht nur dem Haus eine ganze eigene Identität geben wird, sondern auch mit den Besuchern des Spielbudenplatzes und der Reeperbahn kommunizieren wird. Quelle: Schmidts TIVOLI GmbH |




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