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Die Publikation "Digitalisierung: Kunst und Kultur 2.0" jetzt kostenlos erhältlich |
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| Mittwoch, den 30. November 2011 um 13:19 Uhr |
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Die Debatte um einen angemessenen wie praktikablen Umgang mit Urheberrechten im Internet wird aktuell durch den sehr strittigen Leitantrag von Bündnis 90/Die Grünen in der Öffentlichkeit stark diskutiert. Bislang fällt es der Politik offensichtlich sehr schwer, eine Brücke zwischen der sogenannten Netzpolitik und der Kulturpolitik zu schlagen. Während Teile der Politik die Interessen der Künstler durch inakzeptable Vorschläge zugunsten unterstellter Wünsche von Internetnutzern über Bord werfen, setzen sich Künstlerverbände für die Verbesserung der Rahmenbedingungen von Kunst- und Kulturschaffenden im Internet ein. Die Sicherung der Rechte der Urheber in der digitalen Welt ist keineswegs von gestern, sondern ist das zentrale Anliegen für den Deutschen Kulturrat, denn schließlich geht es um die Persönlichkeits- und wirtschaftlichen Rechte der Künstlerinnen und Künstler. Der Akzeptanzverlust des Urheberrechts, der laut Leitantrag der Grünen in weiten Teilen der Bevölkerung vorherrscht, ist in unseren Augen vielmehr ein Wissensdefizit. Die Publikation „Digitalisierung: Kunst und Kultur 2.0“ befasst sich mit den unterschiedlichen Facetten der Auswirkungen der Digitalisierung auf Kunst und Kultur. Inhalt: Welchen Herausforderungen muss sich der Kulturbereich mit Blick auf die Digitalisierung stellen? Welche Veränderungen treten bei künstlerischen Produktionen ein? Wie sehen die neuen Verbreitungsformen von künstlerischen Inhalten aus? Was ist zu beachten, wenn aus künstlerischen Werken Content wird? Wie werden die Lebensbedingungen dieser Content-Produzenten durch das Urheberrecht gesichert? Wie gestaltet sich europäische und nationale Medienpolitik im digitalen Zeitalter? Was bedeutet der Vorschlag einer Kulturflatrate? Wie verändert sich das wissenschaftliche Publizieren durch die Digitalisierung und was wollen Wissenschaftler? Was können Verlage in Zeiten der Digitalisierung leisten? Autorinnen und Autoren der Publikation: Markus Beckedahl, Hans-Jürgen Blinn, Sebastian Blumenthal, Rolf Bolwin, Reinhard Brandl, Thorsten Braun, Patrick von Braunmühl, Christoph Bruch, Sabine Cofalla, Adolf Dietz, Martin Dörmann, Iris Dressler, Karl Ermert, Stefanie Ernst, Axel E. Fischer, Alvar C. Freude, Thomas Frickel, Max Fuchs, Gerd Gebhardt, Theo Geißler, Tilo Gerlach, Hubertus Gersdorf, Barbara Gessler, Dieter Gorny, Volker Grassmuck, Barbara Haack, Harald Heker, Annemarie Helmer-Heichele, Ansgar Heveling, Ruth Hieronymi, Manuel Höferlin, Christian Höppner, Jeanette Hoffmann, Thomas Jarzombek, Johannes Kahrs, Hartmut Karmeier, Lars Klingbeil, Eckhard Kloos, Jens Koeppen, Henning Krause, Harald Lemke, Ferdinand Melichar, Christine M. Merkel, Verena Metze-Mangold, Achim von Michel, Oliver Moldenhauer, Annette Mühlberg, Konstantin von Notz, Wolf Osthaus, Hans-Joachim Otto, Aydan Özoguz, Doris Pack, Padeluun, Oliver Passek, Gerhard Pfennig, Wolf-Dieter Ring, Tabea Rössner, Pascal Rogard, Bernhard Rohleder, Georg Ruppelt, Peter Schabe, Gabriele Schulz, Jimmy Schulz, Wolfgang Schulz, Lothar Schröder, Nicole Simon, Petra Sitte, Alexander Skipis, Malte Spitz, Christian Sprang, Robert Staats, Grietje Staffelt, Peter Tauber, Cornelia Tausch, Imre Török, Georgia Tornow, Helga Trüpel, Halina Wawzyniak, Christof Weinhardt, Walter Werner, Olaf Zimmermann, Peter Zombik, Brigitte Zypries Ab sofort steht die Publikation kostenlos zum Download bereit. Digitalisierung: Kunst und Kultur 2.0 – Aus politik + kultur 7. Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler, 240 Seiten, ISBN 978-3-934868-25-0 Kostenlos als pdf-File unter: http://www.kulturrat.de/dokumente/buecher/digitalisierung.pdf |



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